JUNIVERS – Treffen internationaler Lyrikübersetzer·innen
Neu ausgeschrieben: JUNIVERS 2026 vom 8. bis 14. Juni 2026
Im Juni 2026 geht JUNIVERS, das Internationale Treffen für Lyrikübersetzer·innen, in die achte Runde! Zwölf Lyrikübersetzer·innen deutschsprachiger Gegenwartslyrik werden für eine Woche im Literarischen Colloquium zu Gast sein, um sich über ihre poetischen Universen auszutauschen und Dichter·innen sowie Akteure der Berliner Lyrikszenen zu treffen. Neue Tendenzen der gegenwärtigen Lyrik werden die Gespräche prägen, genauso wie Entwicklungen und Aktivitäten auf Verlags- und Veranstalterebene. JUNIVERS verbindet Poesie und Übersetzung in Theorie und Praxis und umfasst zudem eine zweitägige kollektive Übersetzungswerkstatt – dieses Mal gemeinsam mit dem Dichter Farhad Showghi. Teil des Programms ist überdies der Besuch des Poesiefestivals Berlin, inklusive gemeinsamer Auftritte auf den dortigen Lesungen im Grünen.
Bewerbungslink: bewerbung.uebersetzerfonds.de/junivers
Residenzstipendien des Mobilitätsfonds
In Verbindung mit JUNIVERS vergibt der TOLEDO-Mobilitätsfonds drei Stipendien an Übersetzer·innen deutschsprachiger Lyrik für einen vierwöchigen Aufenthalt im Literarischen Colloquium Berlin (LCB) im Monat Juni 2026.
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Bewerbungsfrist: 30. Januar 2026
JUNIVERS ist ein Gemeinschaftsprojekt des TOLEDO-Programms des Deutschen Übersetzerfonds und des Literarischen Colloquiums Berlin in Kooperation mit dem Poesiefestival Berlin.
Kuration: Aurélie Maurin
Weitere Informationen finden sich auf der TOLEDO-Webseite.
2025
Teilnehmer·innen: Daniela Allocca (Somma Vesuviana/Italienisch), Daniel Arelli (Belo Horizonte/bras. Portugiesisch), Bernard Banoun (Saint-Épain/Französisch), Anna-Isabella Dinwoodie (Berlin/Englisch), Zoltán Lesi (Wien/Ungarisch), Ketevan Nikoladze (Tbilissi/Georgisch), Laura Obradors Noguera (Heidelberg/Katalanisch), Trương Hồng Quang (Berlin/Vietnamesisch) und Theo Votsos (Leverkusen/Griechisch). Rery Maldonado Galarza (La Paz/Spanisch), Gulnoz Nabieva (Seoul/Usbekisch), Beatrice Occhini (Catanzaro/Italienisch) und Subroto Saha (Kolkata/Bengalisch) erhalten zudem ein einmonatiges Residenzstipendium im LCB aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds. Die zweitägige kollektive Übersetzungswerkstatt fand gemeinsam mit dem Dichter Nico Bleutge statt, unter der Überschrift „nur diese farben jetzt“.
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2024
Teilnehmer·innen: Sool Park (Koreanisch), Manuela Klenke (Rumänisch), Karen Leeder (Englisch), Özgecan Kesici (Englisch), Agnieszka Walczy (Polnisch), Steph Morris (Englisch) und Linda Östergaard (Schwedisch). Mit einem Culture Moves Europe- und TOLEDO-Mobilitätsfonds-Stipendium nahmen außerdem Seda Tunç (Türkisch), Tanja Petrič (Slowenisch), Sven Keromnes (Französisch) und Bojana Denić (Serbisch) teil. Mit einem Stipendium des Auswärtigen Amts und des TOLEDO-Mobilitätsfonds war Yanhui Wang (Chinesisch) Teil des JUNIVERS. Die zweitägige kollektive Übersetzungswerkstatt fand mit der Dichterin Kerstin Preiwuß statt, geleitet von Rike Bolte und Tanja Petrič.
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2023
Teilnehmer·innen: Verica Tričković (Hannover / Serbisch), Carmen Gómez García (Madrid / Spanisch), Shane Anderson (Berlin / Amerikanisches Englisch), Tanja Petrič (Ljubljana / Slowenisch), Ioanna Diamantopoulou-Nothdurft (Heilbronn / Griechisch), Riikka Johanna Uhlig (Berlin / Finnisch), Gonzalo Vélez (Mexiko-Stadt / mexikanisches Spanisch), Dong Li (Leipzig / Chinesisch), Chrystyna Nazarkewytsch (Lwiw / Ukrainisch), Mohammad Hemati (Teheran / Farsi), Daniel Martineschen (Florianópolis / brasilianisches Portugiesisch), Namita Khare (Neu-Delhi / Hindi), Nicholas Grindell (Berlin / Englisch).
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2022
Teilnehmer·innen: Érik Vigneault (Québec, Kanada), Gulnoz Nabieva (Usbekistan), Tomasz Ososiński (Polen), Ioanna Diamantopoulou-Nothdurft (Griechenland/Deutschland), Monika Cassel (USA), Ton Naaijkens (Niederlande), Nawata Yuji (Japan), Carmen Gómez García (Spanien), Annie Rutherford (Großbritannien), Ehud Alexander Avner (Israel/Deutschland), Martina Fernandez Polcuch (Argentinien), Drago Teševic (Serbien) und Jayashree Joshi (Indien).
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2021
Auch 2021 versetzte uns ein virtuelles JUNIVERS in den Kosmos der Poesieübersetzung. JUNIVERS spannte einen Bogen über viele Stationen und Interventionen bis hin zum 30. Juni, an dem ein internationales Übersetzungslabor und öffentliches JUNIVERZOOM zu Gedichten aus „Cosmos“ (Verlag Matthes & Seitz Berlin, 2020) von Dana Ranga das Programm beschloss. Den gesamten Monat hindurch wurden ›Juniverse‹ veröffentlicht: Verse, die eine besondere übersetzerische Herausforderung veranschaulichen und das Universum der eigenen Sprache und poetischen Tradition aufscheinen lassen – eine virtuelle Anthologie! Im digitalen Essay finden sich alle Fixpunkte von JUNIVERS 2021 an einem Ort zusammen.
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2020
Das Lyrikübersetzertreffen JUNIVERS 2020 wurde ein Jahr weitergedreht (neuer Termin: 7.–14. Juni 2021), hat sich allerdings in den virtuellen Raum ausgeweitet. Es ist ein JUNIVERS-Raum entsanden, in dem die Juniversalist·innen kleine poetische Zeichen setzen: Zum Digital Essay »JUNIVERS DIGITAL«
2019
Teilnehmer·innen: Bradley A. Schmidt (USA/Deutschland), Micaela van Muylem (Argentinien), Abdulkadir Musa (Kurdistan/Deutschland), Kurt Beals (USA), Sulagna Mukhopadhyay (Indien), Simone Homem de Mello (Brasilien), Oleksandr Panteliat (Ukraine), Ryszard Wojnakowski (Polen), Martina Straková (Slowakei), Arild Vange (Norwegen), Carla Natalia Imbrogno (Argentinien), Subroto Saha (Indien), Valentina Di Rosa (Italien/Deutschland), Marina Agathangelidou (Griechenland/ Deutschland), Kamilla Raffo (Ungarn/Deutschland), Iryna Herasimovich (Belarus), Douglas Pompeu (Brasilien/Deutschland) und Ali Abdollahi (Iran).
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