LCB
Und seitab liegt die Stadt 2022: Zukunft Tag 1

Festival »Und seitab liegt die Stadt«: Zukunft, Tag 1

VOR ORT und LIVESTREAM
Positionen und Gespräche
Kuratiert und moderiert von Shida Bazyar und Emma Braslavsky
Mit Patricia Nana Yaa Seiwaa Anin, Naika Foroutan, Alexander Häusler und Matthias Lohre
Soundinstallation von Burkhard Finckh

Zukunft wird dann zum Thema, wenn wir an ihr zu scheitern drohen, wenn wir merken, dass zu viele Fragen brennen, auf die wir keine Antworten haben. Natur, Gesellschaft und Liebe sind die klassischen Stoffe der Literatur. Und Literatur ist immer noch das ideale Labor, um Alternativen auszutesten, gerade weil man Zukunft dort zwar fühlen, aber nicht sehen kann. Dort keimt sie bestenfalls als Vision in jeder·jedem einzelnen. Shida Bazyar und Emma Braslavsky haben zwölf Gäste zum dritten Festival des Programms »Und seitab liegt die Stadt« eingeladen, um ihre Visionen zu teilen. In sechs Tandem-Panels werden sie in Zukünfte reisen, brennende Fragen diskutieren und im Austausch mit dem Publikum neue Ansätze auf ihre Machbarkeit prüfen.

 

Programm

18.30 h | Eröffnung und Begrüßung | Dr. Nicole Zeddies (BKM, Referatsleiterin K21: Literatur und deutsche Sprache), Einführung von Shida Bazyar und Emma Braslavsky

18:45 h | Naika Foroutan & Alexander Häusler: ›Auf gut Deutsch‹
Was kommt nach ›postmigrantisch‹ in Deutschland? Was nach ›postrechtsradikal‹? Brauchen wir überhaupt eine kulturelle Identität, oder brauchen wir viele?

20 h | Patricia Nana Yaa Seiwaa Anin & Matthias Lohre: ›Afrotopia‹
War ›Alantropa‹ eine Utopie oder Dystopie? Wie müssen die Bewusstseins-Shifts bei den Europäern aussehen, damit wir vordergründig Potential meinen, wenn wir an afrikanische Länder denken?

21 h | Soundinstallation von Burkhard Finckh

 

Festivalbooklet

Das Festivalbooklet mit allen Essays der Teilnehmenden finden Sie hier zum Download. Wenn Sie im Anschluss an das Festival an einem kostenfreien gedruckten Booklet interessiert sind, schreiben Sie gerne an schiller@lcb.de (bitte unter Angabe der Adresse).

Booklet als pdf zum Download

 

 

Mehr Informationen zum Förderprogramm unter www.lcb.de/seitab.

Digital Essay
(mit Darstellung der Geförderten 2022)

Digital Essay
(mit Darstellung der Geförderten 2021)

Digital Essay
(mit Darstellung der Geförderten 2020)

12.05.22

Donnerstag, 18:30 Uhr

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Tickets

Tagesticket Tag 1 8 € / 5 €
Festivalticket 10 € / 7 €
Digital kostenfrei

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Teilnehmer•innen

Shida Bazyar, Emma Braslavsky, Patricia Nana Yaa Seiwaa Anin, Alexander Häusler, Matthias Lohre, Burkhard Finckh, Naika Foroutan

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Kuratorinnen

Shida Bazyar © Tabea Treichel_web

Shida Bazyar, geboren 1988 in Hermeskeil, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und war, neben dem Schreiben, viele Jahre in der Jugendbildungsarbeit tätig. Ihr Debütroman »Nachts ist es leise in Teheran« erschien 2016 bei Kiepenheuer & Witsch und wurde mehrfach ausgezeichnet und übersetzt. Ihr zweiter Roman »Drei Kameradinnen« erschien 2021 ebenfalls bei Kiepenheuer & Witsch und war für den Deutschen Buchpreis nominiert. Bildnachweis: Shida Bazyar © Tabea Treichel.

Emma Braslavsky © Stefan Klüter_web

Emma Braslavsky schreibt, kuratiert, inszeniert und macht sich dabei einen Kopf um Sinn und Zukunft der Menschheit. Veröffentlicht hat sie dazu mehrfach prämierte Romane, Hörkunst, Kunstarbeiten und Ausstellungen wie zuletzt die für den Deutschen Science-Fiction-Preis nominierte und verfilmte Erzählung »Ich bin dein Mensch« (in: »2029 – Geschichten von morgen«, Suhrkamp, 2021), die zum Spin-off des prämierten und mehrfach nominierten Romans »Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten« (Suhrkamp, 2019) wurde, oder die Hörcomic-Serie »Agent Zukunft«. Bildnachweis: Emma Braslavsky © Stefan Klüter.

Teilnehmer·innen

Patricia Nana Yaa Seiwaa Anin © privat_web

Patricia Nana Yaa Seiwaa Anin wächst als Kind einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters in Berlin auf. Sie entwickelt schon in jungen Jahren eine starke Leidenschaft für Literatur und klassische Musik. Im Juli 2021 unternahm sie eine zweimonatige Reise nach Ghana, auf der ihr Interesse für gesellschaftliche Themen und soziale Ungleichheit geweckt wurde. Für die Zukunft wünscht sie sich eine Gesellschaft, in der Afrika nicht mehr unterschätzt wird, sondern sein volles Potenzial entfalten kann. Derzeit studiert sie an der Humboldt-Universität Regionalstudien Afrika/Asien. Bildnachweis: Patricia Nana Yaa Seiwaa Anin © privat.

Naika Foroutan © Dietrich Kühne_web

Prof. Dr. Naika Foroutan ist Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie forscht und lehrt zu religiöser und gesellschaftlicher Vielfalt sowie zur Transformation von Einwanderungsgesellschaften. Zuletzt erschienen von ihr »Die postmigrantische Gesellschaft. Ein Versprechen der pluralen Demokratie« (transcript, 2019) sowie »Die Gesellschaft der Anderen« (Aufbau, 2020, mit Jana Hensel). Bildnachweis: Naika Foroutan © Dietrich Kühne.

Alexander Häusler © privat_web

Alexander Häusler ist Sozialwissenschaftler und beruflich tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsschwerpunktes Rechtsextremismus/Neonazismus der Hochschule Düsseldorf. Er forscht zu aktuellen Entwicklungen im politischen Rechtsaußen und ist gemeinsam mit Fabian Virchow Herausgeber der »Edition Rechtsextremismus« bei Springer VS. Bildnachweis: Alexander Häusler © privat.

Matthias Lohre © Denise Sterr_web

Matthias Lohre, geboren 1976, ist Schriftsteller, Sachbuchautor und Journalist und lebt in Berlin. In Köln studierte er Mittlere und Neuere Geschichte, Anglo-Amerikanische Geschichte und Anglistik und absolvierte im Anschluss die Berliner Journalisten-Schule. Von 2005 bis 2014 war er Parlamentskorrespondent, Reporter und Kolumnist der taz. 2021 erschien sein Debütroman »Der kühnste Plan seit Menschengedenken« (Wagenbach, 2021) über das Atlantropa-Projekt und dessen Erfinder·innen Herman und Irene Sörgel. Bildnachweis: Matthias Lohre © Denise Sterr.

»Und seitab liegt die Stadt« ist eine Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Literarischen Colloquiums Berlin. Sie wird gefördert im Rahmen des BKM-Förderprogramms »Kultur in ländlichen Räumen«. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm »Ländliche Entwicklung« (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

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