Studio LCB mit Daniel Kehlmann

Lesung: Daniel Kehlmann
Gesprächspartner: Marius Meller und Andreas Nentwich
Moderation: Hubert Winkels

Daniel Kehlmann hat bereits mit zweiundzwanzig Jahren seinen ersten vielbeachteten Roman »Beerholms Vorstellung« veröffentlicht. Der 1975 in München geborene, in Wien lebende Autor legt nun mit dem Roman »Die Vermessung der Welt« (Rowohlt) sein fünftes Buch vor. Daniel Kehlmann ist nicht nur ausgesprochen produktiv und in seinen Themen vielfältig, er schreibt auch eine anspruchsvolle intelligente Prosa, oft mit künstlerischem, kulturgeschichtlichem und auch wissenschaftlichem Hintergrund wie im Fall des neuen Romans. »Die Vermessung der Welt« erzählt ausgehend von einem Treffen des großen Mathematikers Carl Friedrich Gauß mit dem Naturforscher Alexander von Humboldt eine Geschichte von Genialität und Absonderlichkeit, Sehnsucht und Größe, von Verstrickung und Scheitern. Hintergrund sind die politischen Wirren in Deutschland nach dem Sturz Napoleons. Natürlich ist der Gelehrtenroman mit feinem Kehlmannschen Humor unterlegt. Und eine besondere Beachtung dürfte der »Vermessung der Welt« auch deshalb zukommen, weil sich der Todestag des Göttinger Wissenschaftlers Carl Friedrich Gauß zum einhundertfünfzigsten Mal jährt.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: 27. August 2005, 20.05
Sendefrequenzen unter: http://www.dradio.de/dlf/freq/

24.08.05

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Hausgäste

Teilnehmer•innen

Andreas Nentwich, Daniel Kehlmann, Hubert Winkels, Marius Meller

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