Berliner Preis für Literaturkritik 2011

Preisverleihung an Joseph Hanimann
Laudatio: Gerhard Stadelmaier

Der von Jörg A. Henle gestiftete »Berliner Preis für Literaturkritik« wird zum fünften Mal verliehen. Er geht in diesem Jahr an Joseph Hanimann. Aus der Begründung der Jury: »Joseph Hanimann reflektiert als Kritiker und Essayist in einem europäischen Horizont. Dieser 1952 in Chur in der Schweiz geborene und in Paris lebende Kulturkorrespondent erschließt die französische Literatur – und vor allem auch die Schauspielkunst auf der französischen Theaterbühne – dem deutschsprachigen Publikum und bereitet dabei intellektuelles Vergnügen. In seinem essayistischen Werk beschäftigt sich Joseph Hanimann neben der Literatur auch mit Kunst und Architektur und lässt in scharfsinniger Sprachkunst die Moderne in anderem Licht erscheinen. Souverän verfügt Joseph Hanimann über seine immens vielfältigen Themen und verwandelt sich diese, ohne je in prunkenden Gestus zu verfallen, sprachlich virtuos an. Der Typus eines stets auch politisch mitdenkenden Kritikers ist rar geworden und deshalb Träger des Berliner Preises für Literaturkritik 2011.« Der Jury gehörten Sibylle Cramer, Christian Döring, Frank Hörnigk, Robert Schindel und Ulrich Janetzki an. Gerhard Stadelmaier, Theaterkritiker der FAZ, wird die Laudatio halten. Die Preisträger der Vorjahre waren Andrea Köhler (2003), Ursula März (2005), Ijoma Mangold (2007) und Stefan Zweifel (2009). Im Anschluss an die Preisverleihung laden wir zu einem Empfang.

02.09.11

Freitag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Gerhard Stadelmaier, Joseph Hanimann

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