Wissenschaft und Kunst. Über die Grenzen der Interpretation in der Literarischen Übersetzung

Antrittsvorlesung zur August-Wihelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung

Vortrag: Elisabeth Edl
Begrüßung: Georg Locher (Österreichisches Kulturforum), Doris Kolesch (FU Berlin), Joachim Küpper (FU Berlin), Thomas Brovot (Deutscher Übersetzerfonds)

Der Deutsche Übersetzerfonds und die Freie Universität Berlin haben zum Wintersemester 2007/2008 die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung ins Leben gerufen, eingerichtet am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Mit der in München lebenden Österreicherin Elisabeth Edl wird im Wintersemester 2013/2014 eine vielfach preisgekrönte Übersetzerin französischer Literatur berufen. Ihr übersetzerisches Oeuvre ist geprägt von der intensiven Beschäftigung mit ausgewählten Autoren und ihren Werkzusammenhängen: allein zwölf Bücher von Julien Green hat sie aus dem Französischen übersetzt, die Romane von Patrick Modiano, und gemeinsam mit Wolfgang Matz die »Cahiers« von Simone Weil und die Lyrik und Prosa Philippe Jaccottets. Auf große Resonanz stießen ihre Neuübersetzungen der Klassiker des 19. Jahrhunderts: Stendhals »Rot und Schwarz« (2004), »Die Kartause von Parma« (2007) und Flauberts »Madame Bovary« (2012), die sie im Hanser Verlag herausgegeben und ausführlich kommentiert hat. Ihre Antrittsvorlesung widmet sie den Grenzen der Interpretation in der Literarischen Übersetzung.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Übersetzerfonds und des Peter-Szondi-Instituts der FU Berlin, mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

30.10.13

Mittwoch

Ort

Österreichisches Kulturforum Berlin · Stauffenbergstraße 1 · 10785 Berlin

Teilnehmer•innen

Doris Kolesch, Elisabeth Edl, Georg Locher, Joachim Küpper, Thomas Brovot

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