Wie man ein Eiland guberniert – Stilfragen an einen Ritter

W.G. Sebald zum zehnten Todestag

Begrüßung: János Can Togay (Collegium Hungaricum Berlin), Joachim Küpper (FU Berlin) und Thomas Brovot (Deutscher Übersetzerfonds)
Antrittsvorlesung der Übersetzerin Susanne Lange

Der Deutsche Übersetzerfonds und die Freie Universität Berlin haben im Wintersemester 2007/2008 die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung ins Leben gerufen, eingerichtet am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Nach Frank Günther, Burkhart Kroeber und Stefan Weidner wurde zum nun beginnenden Wintersemester 2010/2011 Susanne Lange berufen. Als Übersetzerin aus dem Spanischen debütierte Susanne Lange 1992 spektakulär mit der Übertragung von Fernando del Pasos Monumentalroman »Palinurus von Mexiko« (FVA) und legte damit den Grundstein für ihren Erfolg und ihr Ansehen als Vermittlerin lateinamerikanischer und spanischer Literatur. Insbesondere mexikanische und kubanische Autoren erschienen seither in ihrer Übertragung (u.a. Carmen Boullosa, Lydia Cabrera, José Manuel Prieto, Juan Villoro, Jorge Volpi), dazu Theaterstücke von Federico García Lorca, Lyrik von Luis Cernuda (»Wirklichkeit und Verlangen«, Suhrkamp 2004), und im Jahr 2008 ihre preisgekrönte Neuübersetzung von Cervantes’ »Don Quijote« (Hanser Verlag). Ihre Antrittsvorlesung wird auf die Arbeit an einem Klassiker eingehen: »Wie man ein Eiland guberniert. Stilfragen an einen Ritter«.

Eine Veranstaltung des Deutschen Übersetzerfonds.

02.11.10

Dienstag

Ort

Collegium Hungaricum Berlin · Dorotheenstraße 12 · 10117 Berlin

Teilnehmer•innen

János Can Togay, Joachim Küpper, Susanne Lange, Thomas Brovot

Teilen

360