Was ist beim Übersetzen wirklich schwierig?

Burkhart Kroeber im Gespräch mit Georg Witte und Marie Luise Knott

Es ist zwar nichts wirklich leicht beim Übersetzen, jedenfalls wenn man es mit literarischen Texten zu tun hat, aber es gibt durchaus verschiedene Grade an Schwierigkeit, von kaum imitierbaren Wortspielen über lange vertrackte Satzperioden bis zu gleichzeitig sprachlichen und kulturellen Assoziationsketten, für die es in der Zielsprache kein Äquivalent gibt, die aber im Text unentbehrlich sind, also irgendwie übersetzt werden müssen. Burkhart Kroeber, der in diesem Winter die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung bekleidet, erläutert zum öffentlichen Abschluss seines Seminars Beispiele aus Texten von Umberto Eco, Italo Calvino sowie Fruttero & Lucentini und spricht mit Kollegen und Studenten über den Umgang mit solchen Fällen.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Übersetzerfonds und dem Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der FU Berlin.

11.02.09

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Burkhart Kroeber, Georg Witte, Marie Luise Knott

Teilen

360