W.G. Sebald (1944-2001)

Lesung und Gespräch mit Andreas Isenschmid, Norbert Miller und Wolfgang Schlüter

Die Erkundung der Natur, das Lesen in Bildern und Photographien, der Blick des melancholischen Wanderers und die wunderbar ausbalancierte Sprache gehören zu den Merkmalen der Prosa W.G. Sebalds. Für sein Werk erhielt er zahlreiche, auch internationale Auszeichnungen, darunter den Berliner Literaturpreis 1996.

Am 14. Dezember 2001 ist W.G. Sebald bei einem Verkehrsunfall in seiner Wahlheimat England tödlich verunglückt. Wir erinnern an einen Autor, der spät, im Alter von 44 Jahren, mit einem »Elementargedicht« debütierte und mit Prosawerken wie »Die Ausgewanderten« (1992), »Die Ringe des Saturn« (1995) und zuletzt »Austerlitz« (2001) ein singuläres literarisches Werk jenseits aller Trends und Moden schuf.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Literaturhaus Berlin und der Stiftung Preußische Seehandlung.

09.04.02

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Andreas Isenschmid, Norbert Miller, Wolfgang Schlüter

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