Susan Sontag: »In Amerika«

Lesung: Susan Sontag
Die Übersetzung liest Elisabeth Trissenaar
Moderation: Andreas Isenschmid

Susan Sontag – Schriftstellerin, Kulturkritikerin, Filmemacherin – gehörte in den 60er und 70er Jahren zur amerikanischen Literaturavantgarde. Mit ihren philosophischen und politischen Essays (»Über Fotografie«, »Kunst und Antikunst«, »AIDS und seine Metaphern«) wurde sie zu einer der einflußreichsten Intellektuellen Amerikas. Ihr neuer Roman »In Amerika« (aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld, Hanser 2002), für den sie 2000 den National Book Award erhielt, widmet sich einem historischen Stoff. Er erzählt die Geschichte einer Gruppe europamüder Polen um die berühmte Schauspielerin Maryna Zalezowska, die im Jahr 1876 nach Amerika auswandern, um in Kalifornien eine Kommune zu gründen. Das Projekt scheitert, für Maryna allerdings beginnt eine neue Karriere als gefeierte, nun aber amerikanische Diva. Susan Sontags historische Tragikomödie schildert die Begegnung der Alten und der Neuen Welt.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Haus der Kulturen der Welt und dem Carl Hanser Verlag, München.

21.03.02

Donnerstag

Ort

Haus der Kulturen der Welt · John-Foster-Dulles-Allee 10 · Berlin-Tiergarten

Teilnehmer•innen

Andreas Isenschmid, Elisabeth Trissenaar, Susan Sontag

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