Studio LCB mit Rüdiger Safranski

Lesung: Rüdiger Safranski
Gesprächspartner: Jochen Hörisch und Lothar Müller
Moderation: Hubert Winkels

Rüdiger Safranski ist der wohl bedeutendste Biograph der großen Einzelnen, der Heroen und auch Dunkelmänner der deutschen Geistesgeschichte. Mit Friedrich Schiller, dessen Todestag sich am 9. Mai 2005 zum 200. Mal jährt, hat sich Rüdiger Safranski erstmals ein Zentralgestirn unserer Literaturgeschichte, einen Exponenten des mainstream, der kanonbeherrschenden Klassik eben, vorgenommen. Während in Paris die Revolution tobte, revolutionierte Schiller zuerst in Stuttgart, dann in Jena und Weimar die deutsche Kunst und Denkungsart. Schillers Ruhm und seine Prägkraft wuchsen im 19. Jahrhundert ins Kultische. Heute ist es um den einen der deutschen Dioskuren ruhiger geworden. Gilt es einen Klassiker neu, ja anders zu entdecken? Safranski schildert in seinem Buch »Friedrich Schiller oder Die Erfindung des deutschen Idealismus« sein Leben von der bedrückenden Stuttgarter Karlsschule bis zu den letzten Jahren in Weimar und er entwickelt dabei die frühe Geschichte des deutschen Idealismus.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk Köln.
Sendetermin: 26. Juni 2004, 20.05
Sendefrequenzen unter: http://www.dradio.de/dlf/freq/

17.06.04

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Hubert Winkels, Jochen Hörisch, Lothar Müller, Rüdiger Safranski

Teilen

360