Studio LCB mit Jeffrey Eugenides

Lesung: Jeffrey Eugenides
Gesprächspartner: Susan Bernofsky und Gustav Seibt
Moderation: Denis Scheck

Jeffrey Eugenides, für seinen Roman »Middlesex« gerade mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet, interessiert sich für das Abgründige im Vertrauten ebenso wie für das Vertraute im Abgründigen. Die kunstvolle Art der Mischung dieser beiden Elemente in seinen Romanen lohnt einen genaueren Blick. »The Virgin Suicides« (dt. »Die Selbstmord-Schwestern«), im amerikanischen Original 1993 erschienen, der Geschichte der fünf Schwestern Bonnie, Cecilia, Lux, Mary und Therese Lisbon, erzählt im Abstand von zwei Jahrzehnten vom kollektiven Wir ihres einstigen Verehrerkreises, hat alle Züge einer rabenschwarzen Märchenoper. »Middlesex« versucht, in Form einer griechisch-amerikanischen Familiensaga die Geschichte einer genetischen Mutation zu erzählen: die Geschichte eines Mädchens, das ein Junge wird, eine Geschichte über soziales und biologisches Geschlecht. Im »Studio LCB« liest der 1960 in Detroit geborene, heute in Berlin lebende Jeffrey Eugenides aus »Middlesex«, Gesprächspartner sind die amerikanische Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin Susan Bernofsky und Gustav Seibt von der SZ.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: 28.06.2003, 20.05
Sendefrequenzen unter: http://www.dradio.de/dlf/freq/

13.06.03

Freitag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Denis Scheck, Gustav Seibt, Jeffrey Eugenides, Susan Bernofsky

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