Studio LCB mit Eva Menasse

Lesung: Eva Menasse
Gesprächspartner: Konstanze Fliedl und Ursula März
Moderation: Hubert Winkels

Die 1970 in Wien geborene Eva Menasse hat sich als Journalistin einen Namen gemacht. Sie arbeitete zunächst für das österreichische Nachrichtenmagazin »Profil«, wurde Redakteurin der FAZ, dann Kulturkorrespondentin in Wien und lebt seit 2003 in Berlin. Sie begleitete den Prozess um den Holocaust-Leugner David Irving in London. Daraus entstand das Buch »Der Holocaust vor Gericht«. Jetzt hat Eva Menasse ihren ersten Roman geschrieben. Der Titel ist auch Programm: »Vienna«. Er erzählt von drei Generationen einer österreichischen Familie, die vom Nationalsozialismus zwischenzeitlich in alle Welt verschlagen wird. Die Großmutter der Erzählerin ist eine mährische Katholikin, der Großvater ein Wiener Jude. Eine in vielerlei Hinsicht schwierige Verbindung, mit tragischen und komischen Seiten – und Folgen. Beides wird in dem ereignisreichen Roman mit seinen exzentrischen Figuren auf wundersame Weise verknüpft. »Vienna« ist Familiengeschichte, österreichisches Panorama des 20. Jahrhunderts und unterhaltsame geschichtliche Aufklärung. Eine herausragende Erzählerin stelt sich vor – in einer ersten Lesung aus »Vienna« und im Gespräch mit der Salzburger Literaturwissenschaftlerin Konstanze Fliedl und der Berliner Kritikerin Ursula März.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: 29. Januar 2005, 20.05
Sendefrequenzen unter: http://www.dradio.de/dlf/freq/

15.12.04

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Hubert Winkels, Konstanze Fliedl, Ursula März

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