Studio LCB mit Clemens J. Setz

Lesung: Clemens J. Setz
Gesprächspartner: Jens Bisky und Jutta Person
Moderation: Hubert Winkels

Der Österreicher Clemens J. Setz ist achtundzwanzig Jahre alt und darf als interessantester jüngerer Erzähler der deutschsprachigen Literatur gelten. Etliche Kenner wussten um die Qualitäten des komplex und sprachlich furios operierenden Prosadichters seit Setz´ umfangreichem Roman »Die Frequenzen«. Doch spätestens mit seinem Erzählungsband »Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes« (Suhrkamp), der in diesem Jahr den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen hat, ist der Name Clemens J. Setz ein Versprechen auf sprachlich gebannten Schrecken. Denn verlässlich, komfortabel, plausibel sind seine achtzehn sehr unterschiedlichen und unterschiedlich langen Geschichten nicht. Sie beben vor Horror und Hass, von Zärtlichkeit und Bosheit, vom Einbruch des Phantastischen und manchmal des blauen Wunders. Auch in der kurzen Form präsentiert sich Setz als scharfer Beobachter der menschlichen Natur und emphatischer Porträtist ihrer Eigenarten.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 25. Juni 2011 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen unter: www.dradio.de/dlf/frequenzen/

15.06.11

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Clemens J. Setz, Hubert Winkels, Jens Bisky, Jutta Person

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