Schweizer Wörter – Schweizer Literatur

Autoren im Spannungsfeld von Mundarten und Standarddeutsch

Teilnehmer: Silvio Huonder, Perikles Monioudis, Christian Scholz und Peter Weber
Moderation: Andreas Isenschmid

Im Rahmen dieser Lese- und Diskussionsveranstaltung soll versucht werden, das komplexe Verhältnis der Deutschschweizer Literatur zur Mundart zu veranschaulichen und zu erörtern. Interessante Fragen stellen sich in Hülle und Fülle: Wie ist es zu erklären, dass Autoren, die in der Schweiz leben, häufig in einer Sprache schreiben, die ihrer alltäglichen Kommunikation nicht oder nur peripher entspricht? Sind einige mundartlich erlebte Muster vielleicht gar nicht transformierbar ins Schriftdeutsche? Andererseits: Welche »Juwelen« aus dem mundartlichen »Sprachtresor« können gerade Schweizer Schriftsteller (auch jene Autoren, die schon sehr lange in Berlin leben) für ihre in Schriftdeutsch abgefassten Texte anbieten? Welche mundartlichen Sprachbilder sind einzigartig und gleichsam »Inseln im Text« (Thomas Hürlimann)? Und nicht zuletzt, welche politischen bzw. literaturgeschichtlichen Rahmenbedingungen gilt es in bezug auf diese Fragen zu beachten?

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung PRO HELVETIA.

10.12.01

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Andreas Isenschmid, Christian Scholz, Perikles Monioudis, Peter Weber, Silvio Huonder

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