Nachgesänge

Ein Symposion über Lyrik und Lyrikübersetzung aus den Sprachen Mittel- und Osteuropas

Mit Nora Iuga, Orsolya Kalász, Dane Zajc, Ernest Wichner, Klaus-Jürgen Liedtke, Ilma Rakusa und Marta Kijowska

Die Lyrik genießt in den Literaturen Mittel- und Osteuropas einen besonders hohen Stellenwert. Das geht zurück auf eine große romantische Tradition, aber auch auf das Widerstandspotential der Poesie in politischen Zwangssystemen. Das Bild vom Dichter als Seher und Integrationsfigur ist für die heutigen Autoren Inspirationsquelle und Hypothek zugleich. Stehen wir angesichts der großen kulturellen Vereinheitlichungstendenzen vor einem Paradigmenwechsel? Welche ästhetischen Positionen dominieren das lyrische Schreiben in Osteuropa? Welche Erfahrungen machen Übersetzer bei der Vermittlung poetischer Texte ins Deutsche?

In einem gemeinsam mit der BHF-BANK-Stiftung und dem Collegium Hungaricum veranstalteten Symposion diskutieren Autoren (u.a. Nora Iuga, Orsolya Kalász, Dane Zajc), Übersetzer (u.a. Ernest Wichner, Klaus-Jürgen Liedtke) und Kritiker (u.a. Ilma Rakusa, Marta Kijowska) aktuelle Tendenzen der Lyrik und Lyrikübersetzung aus den Literaturen Mittel- und Osteuropas. Die Tagung ergänzt die Verleihung des von der BHF-BANK-Stiftung ins Leben gerufenen »Brücke Berlin Preises«, der am 18. Juni 2004 an László Darvasi und seinen Übersetzer Heinrich Eisterer verliehen wird.

18.06.04

Freitag

Ort

Collegium Hungaricum · Karl-Liebknecht-Straße 9 · 10178 Berlin

Teilnehmer•innen

Dane Zajc, Ernest Wichner, Heinrich Eisterer, Ilma Rakusa, Klaus-Jürgen Liedtke, László Darvasi, Marta Kijowska, Nora Iuga, Orsolya Kalász

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