»Morgen begann der Krieg« – Erlebte Rede und ihre Übersetzung

Fortbildung zur Geschichte der deutschen Sprache für literarische Übersetzer und andere Interessierte

Moderation: Gabriele Leupold und Eveline Passet

Wie gestalten literarische Texte die Gedanken und Äußerungen ihrer Figuren? Wo ist die Grenze zwischen Erzähl- und Personenperspektive? Wie erkennen wir Direkte, Indirekte und Erlebte Rede, was unterscheidet sie vom Inneren Monolog? Und wie gehen wir mit all diesen Feinheiten beim Übersetzen um? In ihrem Vortrag »Erlebte Rede und ihre Übersetzung: theoretische Einführung und Falldiskussionen« spricht Sibylle Kurt über die historische Entwicklung der Erlebten Rede sowie ihre Merkmale in verschiedenen Sprachen, über die gerichtete Bewegung und den Blick aus dem Fenster, über Tempus, Modus und Marker, über die Verschiebung der Perspektive beim Übersetzen. Verfolgt werden diese Fragen anhand zahlreicher Beispiele aus der deutschen, russischen und französischen, aber auch der italienischen und englischen Literatur sowie Übersetzungen vor allem ins Deutsche. Den Abschluss bildet wie immer ein Werkstatt-Teil.

Gefördert mit Mitteln der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

06.12.07

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Eveline Passet, Gabriele Leupold, Sibylle Kurt

Teilen

360