Monique Schwitter: »Ohren haben keine Lider«

Eine musikalische Lese-Performance mit Monique Schwitter, Christian Gerber und Henning Stoll

Monique Schwitter, 1974 in Zürich geboren, studierte Schauspiel und Regie am Mozarteum und ist seit 2005 festes Ensemblemitglied des Hamburger Schauspielhauses. Für ihren literarischen Erstling, den Erzählungsband »Wenn’s schneit beim Krokodil«, erhielt sie den Robert-Walser-Preis, im Herbst 2006 war sie Stipendiatin im LCB. In diesem Frühjahr nun ist Monique Schwitters Romandebüt erschienen, das vom Wiener Falter als »eines der originellsten und pfiffigsten Bücher der letzten Jahre« empfohlen wird. »Ohren haben keine Lider« eröffnet eine Welt voller Musik, Geräusche, Klänge, Stimmen und Geschichten. Der Titel ist Programm. Im fast schon hermetisch abgeriegelten Raum eines Mehrparteienhauses am Zürcher Stadtrand erforscht die Protagonistin den Alltag und das Miteinander ihrer skurrilen neuen Nachbarn durch die Wände hindurch, zuallererst aber hört sie dabei in sich selbst hinein und reflektiert den doch eher träge zu nennenden Alltag mit ihrem Mann. Gemeinsam mit den Musikern Henning Stoll (Bratsche, Fagott) und Christian Gerber (Akkordeon) stellt die Autorin in einer musikalisch-literarischen Performance »Ohren haben keine Lider« vor, inklusive der Lieblingsstücke der merkwürdigen Nachbarn.

27.05.08

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Hausgäste

Teilnehmer•innen

Christian Gerber, Henning Stoll, Monique Schwitter

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