Macht, Gewalt, Erinnerung (II)

Lesung und Gespräch mit Léda Forgó
Moderation: Patricia Klobusiczky

Wie staatlicher Terror zur Vernichtung einer Familie führt, und ein junges Mädchen es trotzdem überlebt, körperlich wie psychisch, wird in Léda Forgós Debütroman »Der Körper meines Bruders« erzählt. Und zwar so eindrucksvoll, dass die Autorin dafür mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2008 ausgezeichnet wurde. Die junge ungarische Autorin lebt seit 1994 in Deutschland und hat die Sprache der neuen Heimat zu der ihren gemacht. Ihr Roman führt indes ins kommunistische Budapest der Jahre 1956 bis 1968 zurück, in eine Zeit, als die Atmosphäre der Bespitzelung und des Misstrauens den Alltag und das familiäre Miteinander prägen.

06.02.08

Mittwoch

Ort

Münzsalon · Münzstraße 23 · Berlin-Mitte

Teilnehmer•innen

Léda Forgó, Patricia Klobusiczky

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