Luxemburg ist Literatur

Guy Helminger und Nico Helminger in Lesung und Gespräch
Moderation: Maike Albath

Die Vielfalt der Literatur Luxemburgs geht u.a. auf die komplexe Sprachensituation des Großherzogtums zurück. Die Muttersprache der meisten Luxemburger ist Luxemburgisch (»Lëtzebuergesch«), eine moselfränkische Mundart mit einem hohen Anteil an französischen Lehnwörtern. Die Printmedien sind vom Deutschen und dem Französischen dominiert. Am Anfang ihres literarischen Werdegangs steht für die meisten Luxemburger Autoren die Entscheidung, in welcher Sprache sie sich artikulieren. Die Brüder Guy und Nico Helminger gehören zu den prägenden Figuren der luxemburgischen Literatur. Nico Helminger, Jahrgang 1953, machte schon früh Furore als experimenteller Theaterautor im Luxemburger Idiom (»Zwee Männer um Schëff«), der in Köln lebende Guy Helminger (Jg. 1963) wurde zum deutschsprachigen Schriftsteller, der seine Romane (zuletzt »Morgen war schon«, 2007) im Suhrkamp Verlag veröffentlicht. Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer luxemburgischen Literaturwoche in Berlin.

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg.

11.05.09

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Guy Helminger, Maike Albath, Nico Helminger

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