Landnahme. Die Unvollendeten

Zum 100. Geburtstag von Max Aub

Mit den Übersetzern Albrecht Buschmann und Stefanie Gerhold
Einführung: Dieter Ingenschay

Das Leben des am 2. Juni 1903 in Paris geborenen Max Aub scheint die Vorlage für einen Roman des 20. Jahrhunderts zu sein. Seine Mutter war Französin, sein Vater stammte aus einer jüdischen Familie aus Deutschland. Der 1. Weltkrieg zwang die Familie nach Spanien. Dort verstrickte sich Aub in den dreißiger Jahren in den Bürgerkrieg, dessen Chronist er später werden sollte. Nachdem er, wieder aus politischen Gründen, in Paris lebte, mußte er erneut ins Exil: diesmal floh er vor den Nazis nach Mexiko. Vielleicht liegt es an dieser aufgezwungenen Ruhelosigkeit, weswegen das ausgreifende Werk Aubs nicht wirklich adequat wahrgenommen wurde, weder in Spanien, noch in Frankreich oder in Mexiko. Es ist Eichborn.Berlin zu danken, daß das »Magische Labyrinth«, Aubs sechsbändiges Romanwerk über den Spanischen Bürgerkrieg nun zum 100. Geburtstag des Autors komplett in einer mustergültigen Edition vorliegt. Zu Ehren Aubs spricht der Berliner Romanist Dieter Ingenschay, die Aub-Übersetzer Albrecht Buschmann und Stefanie Gerhold lesen aus dem Magischen Labyrinth. Eichborn Berlin und Instituto Cervantes laden nach der Lesung zu einem Glas Wein.

In Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes und Eichborn.Berlin.

02.06.03

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Albrecht Buschmann, Dieter Ingenschay, Stefanie Gerhold

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