Kulturen des Lesens

Mit Ino Augsberg, Nora Bossong, Ulrike Draesner, Thomas Hettche, Joachim Kalka, Werner Kogge, Michael Seemann und Günther Stocker

Lesen lernt man in der Grundschule, und wir gehen nicht nur davon aus, dass es jeder kann, sondern es ist auch Konsens, dass es eine der grundlegenden Kulturtechniken aller Gesellschaften ist. In einer ersten Kooperationsveranstaltung mit der Technischen Universität Berlin wollen wir im Gespräch zwischen Autoren und Wissenschaftlern der Frage nachgehen, inwieweit es unterschiedliche Lektüren, unterschiedliches Leseverhalten gibt. An einem Ort wie dem LCB, der eindeutig dem literarischen Feld zugehört, soll es aber auch um Veränderungen des Leseverhaltens durch die Digitalisierung gehen, und darum ob sich das Lesen durch das Lesen am Computer verändert. Wie stellen sich diese Veränderungen für einen Wissenschaftler, wie für einen Literaten dar? Lesen wir heute anders? Wo liegen die Unterschiede des Lesens bei Wissenschaftlern und Autoren? Wie lesen Biologen, wie Juristen? Unsere Gäste kommen aus verschiedenen Sphären: Eingeladen haben wir den Philosophen Werner Kogge, den Juristen Ino Augsberg, den Kulturwissenschaftler Michael Seemann und den Literaturwissenschaftler Günther Stocker. Die vier werden von Nora Bossong, Ulrike Draesner, Joachim Kalka und von Thomas Hettche moderiert. Eingeführt wird der Nachmittag von Hans-Christian von Herrmann vom Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin.

12.04.13

Freitag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Günther Stocker, Hans-Christian von Herrmann, Ino Augsberg, Joachim Kalka, Michael Seemann, Nora Bossong, Thomas Hettche, Ulrike Draesner, Werner Kogge

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