Krieg im Frieden

Internationales Dramatiker·innenlabor

Werkstattgespräch mit Ebru Nihan Celkan (Türkei), Sivan Ben Yishai (Israel), Anastasiia Kosodii (Ukraine) und Mehdi Moradpour (Deutschland)
Moderation: Maxi Obexer und Sasha Marianna Salzmann

Im nationalen und im internationalen Kontext können wir derzeit erleben, wie Hass gesät wird und Fronten sich verhärten. Um Macht zu erhalten oder zu gewinnen, werden Auseinandersetzungen gezielt inszeniert, sogar Anschläge und Bürgerkriege werden in Kauf genommen. In den Ländern des Westens werden Krisen herbeigeredet und Ängste beschworen. Mal wird Krieg in den Köpfen, dann wieder in Institutionen, zuletzt mit Panzern und Raketen ausgetragen. Für das Projekt »Krieg im Frieden« haben das Literarische Colloquium Berlin, das Maxim Gorki Theater, das Neue Institut für Dramatisches Schreiben und die Robert Bosch Stiftung vier Theaterautor·innen eingeladen. Sie werden sich im Rahmen eines Schreiblabors im April mit den gesellschaftlichen Bedingungen auseinandersetzen, die aus einem freien Leben ein Gefüge von Krieg im Frieden oder Frieden im Krieg machen. Im Werkstattgespräch berichten sie über die Arbeit an den Texten. 2018 werden dann die künstlerischen Ergebnisse der Begegnungen im Studio R des Maxim Gorki Theaters vorgestellt.

27.04.17

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Anastasiia Kosodii, Sivan Ben Yishai, Ebru Nihan Celkan, Mehdi Moradpour, Maxi Obexer, Sasha Marianna Salzmann

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