Kann man schreiben lehren?

Lesung: Nadja Küchenmeister, Norbert Lange, Raik Pieszek und Donata Rigg
Moderation: Hans-Ulrich Treichel

Viel ist es ja bekanntermaßen nicht, was von der DDR den Übergang in die neue Bundesrepublik überlebte. Ein Institut, das es so nur in der DDR und nicht in der BRD gab, war das Literaturinstitut Johannes R. Becher, ein Ort, wo das künstlerische Schreiben gelehrt wurde. Organisatorisch verwoben mit der Universität Leipzig wurde das Institut unter dem Namen Deutsches Literaturinstitut 1995 neu gegründet. Es bietet einen sechssemestrigen künstlerischen Studiengang in den Fächern Prosa, Lyrik und Drama/Neue Medien (weitere Informationen unter www.uni-leipzig.de) an. Unter der Leitung der Autoren/Professoren Josef Haslinger und Hans-Ulrich Treichel sowie wechselnder Gastdozenten hat sich das Modell einer universitären Ausbildung von Autorinnen und Autoren bewährt. Hans-Ulrich Treichel wird an diesem Abend nicht nur das Lehrkonzept des Instituts erläutern, sondern vor allem auch vier Studierende in Lesung und Werkstattgespräch vorstellen. Nadja Küchenmeister, Norbert Lange, Raik Pieszek und Donata Rigg lesen aus Texten, die derzeit entstehen. Im Anschluß beantwortet Hans-Ulrich Treichel Fragen zum Studiengang.

24.11.04

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Donata Rigg, Hans-Ulrich Treichel, Nadja Küchenmeister, Norbert Lange, Raik Pieszek

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