Kann man Schreiben lehren?

Das Deutsche Literaturinstitut in Leipzig

Lesung: Nora Bossong, Martina Hefter und Gregor Runge
Moderation: Hans-Ulrich Treichel

Viel ist es ja bekanntermaßen nicht, was von der DDR den Übergang in die neue Bundesrepublik überlebte. Ein Institut, das es so nur in der DDR und nicht in der BRD gab, war das Literaturinstitut Johannes R. Becher, ein Ort, wo das künstlerische Schreiben gelehrt wurde. Organisatorisch verwoben mit der Universität Leipzig wurde das Institut unter dem Namen Deutsches Literaturinstitut 1995 neu gegründet. Es bietet einen sechssemestrigen künstlerischen Studiengang in den Fächern Prosa, Lyrik und Drama/Neue Medien (weitere Informationen unter www.uni-leipzig.de) an. Unter der Leitung der Autoren/Professoren Josef Haslinger und Hans-Ulrich Treichel sowie wechselnder Gastdozenten hat sich das Modell einer universitären Ausbildung von Autorinnen und Autoren bewährt. Treichel wird an diesem Abend nicht nur das Lehrkonzept des Instituts erläutern, sondern vor allem auch drei Studierende in Lesung und Werkstattgespräch vorstellen. Nora Bossong, Gregor Runge und Martina Hefter, die mit dem Roman »Junge Hunde« (Alexander Fest Verlag) im vergangenen Jahr bereits auf sich aufmerksam machte, lesen aus Texten, die derzeit entstehen. Im Anschluß hat das Publikum die Möglichkeit, Hans-Ulrich Treichel und den Studenten Fragen zur Ausbildung am DLL zu stellen.

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Berlin.

10.12.02

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Gregor Runge, Hans-Ulrich Treichel, Martina Hefter, Nora Bossong

Teilen

360