Ich bin ein Bauer und mein Feld brennt

Ein isländischer Dichterabend

Mit Halldór Laxness Halldórssen, Christiánður Filipsson
Moderation: Thomas Böhm

Auf den furiosen isländischen Fußballsommer folgt ein furchteinflößender isländischer Poesie-Winter: Drei der insgesamt dreizehn Weihnachtsmänner (Jólasveinar) der Insel machen sich auf den Weg nach Berlin, um dort zur Adventszeit die Angst und Schrecken verbreitenden Gedichte des 1985 geborenen TV-Entertainers, Ex-Rappers und Nobelpreisträgerenkels Halldór Laxness Halldórsson aufzusagen. Pottasleikir (der Topflecker), Gattapefur (der Türschlitzschnüffler) und Bjugnakraekir (der Wurststibitzer) besingen die Freude, Abscheu, die Schönheit, laute Geländewagen, Islandpferde, schwarzen Kaffee, Spekulatius und Angst. Unter dem Titel »Ich bin ein Bauer und mein Feld brennt« sind die Gedichte in diesem Herbst erstmals in deutscher Sprache bei roughbooks erschienen, übersetzt »im Zustand vulkanischer Trance« von Christiánður Filipsson. »Bei den Gedichten Halldorssons hat man den Eindruck, einem urigen Roadmovie beizuwohnen, einer Einfallsroute, die mal hierhin, mal dorthin über diese kleine Insel namens Island führt.« (Hendrik Jackson, fixpoetry).Anschließend lädt die Isländische Botschaft zu einem Apéro. Skál!

13.12.16

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Christiánður Filipsson, Halldór Laxness Halldórssen, Thomas Böhm

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