Georgische Nacht

Lesungen und Gespräche mit Zaza Burchuladze, Tamta Melashvili und Aka Morchiladze
Moderation: Lasha Bakradze
Übersetzung und deutsche Texte: Anastasia Kamarauli
Musik: Giorgi Kiknadze Trio

Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 wird Georgien sein. Es ist eine Kulturnation mit Wurzeln, die bis in die Frühzeit reichen und zum Erbe der Menschheit gehören, und gleichzeitig ein Transformationsland, das mit den postsowjetischen Gegebenheiten konfrontiert ist und sich auf den Weg nach Europa gemacht hat. »Die vergessene Mitte der Welt« nennt Stephan Wackwitz seinen Essay über dieses Land an der Grenze zwischen Europa und Asien, fasziniert ist er vom Leben in einem »Schwellenland zwischen Mittelalter und Moderne«. Viel davon zu erzählen hat die georgische Gegenwartsliteratur, die in zwei Jahren ihren großen internationalen Auftritt haben wird. Als Einstimmung laden wir zu einer georgischen Nacht mit Literatur, Musik und georgischen Spezialitäten. Drei Autoren sind zu Gast, die wir in den vergangenen Jahren als Stipendiaten im LCB kennenlernen durften und bereits ins Deutsche übersetzt worden sind: Aka Morchiladze, der mit »Santa Esperanza« (Pendo Verlag 2006) die grell leuchtende Chronik eines Fantasie-Georgien geschrieben hat; Tamta Melashvili, die für ihren aus der Perspektive einer Dreizehnjährigen erzählten Kriegsroman »Abzählen« (Unionsverlag 2012) mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, und schließlich Zaza Burchuladze, der mittlerweile in Berlin lebt und uns in dem Roman »Adibas« (Blumenbar Verlag, 2015) mit der Bohème Tbilisis bekannt machte. Es spielt das Giorgi Kiknadze Trio aus Hamburg, die Band des jungen georgischen Bassisten Giorgi Kiknadze, mit Rainer Böhm am Piano und Konrad Ullrich am Schlagzeug.

In Zusammenarbeit mit dem Georgian National Book Center und der Botschaft von Georgien.

24.06.16

Freitag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Aka Morchiladze, Anastasia Kamarauli, Giorgi Kiknadze, Giorgi Kiknadze Trio, Konrad Ullrich, Lasha Bakradze, Rainer Böhm, Tamta Melaschwili, Zaza Burchuladze

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