Feridun Zaimoglu: »Leyla«

Feridun Zaimoglu liest aus seinem neuen Roman
Moderation: Marius Meller

Nach den filigranen Geschichten, die er in seinem 2004 erschienenen Band »Zwölf Gramm Glück« erzählte, legt der Kieler Schriftsteller Feridun Zaimoglu in diesem Frühjahr einen opulenten Roman vor. In »Leyla« erzählt ein Mädchen vom Leben seiner Familie im Anatolien der fünfziger Jahre. Eine archaische Gesellschaft wird geschildert, eine Welt voller Träume, Rätsel und Wunder, in der Gewalt und Zärtlichkeit miteinander verwandt sind. Aus dem Mädchen wird eine junge Frau; und als die Familie ins ferne, fremde Istanbul aufbricht, eröffnen sich für Leyla neue Horizonte. Aber auch am Bosporus kann und wird der Weg nicht enden. Feridun Zaimoglu wurde 1964 im anatolischen Bolu geboren und elektrisiert seit vielen Jahren die deutsche Öffentlichkeit mit seinen literarischen und journalistischen Texten. In seinem neuen Roman stellt er bewährt zaimogluesk und doch ganz neu die Kraft und die Pracht seiner Erzählkunst unter Beweis. Durch den Abend führt Marius Meller, Literaturredakteur beim Berliner »Tagesspiegel«.

01.03.06

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Feridun Zaimoglu, Marius Meller

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