Erinnerung an Oskar Pastior

Programmierkünstlerin Ulrike Gabriel mit dem Dichter Oskar Pastior

Am 4. Oktober starb der Dichter Oskar Pastior in Frankfurt a.M.; am 21. Oktober, einen Tag nach seinem 79. Geburtstag, hätte er in Darmstadt den Georg Büchner-Preis entgegennehmen sollen. Sein reiches poetisches Werk, das er in unnachahmlicher Weise vorzutragen wußte, wird durch den Formenreichtum und die innovative Kraft noch lange nachklingen und -wirken. Oskar Pastior hat in allen literarischen Institutionen Berlins stets ein waches und begeisterungsfähiges Publikum gefunden, deshalb wollen wir ihn ehren und seine Texte in seiner und der Stimme seiner Freunde im Berliner Rathaus erklingen lassen. Dazu laden wir Sie herzlich ein: Akademie der Künste, Berliner Künstlerprogramm des DAAD, internationales literaturfestival berlin, Literarisches Colloquium Berlin, Literaturforum im Brecht-Haus, Literaturhaus Berlin, Literaturwerkstatt Berlin.

Zur Begrüßung spricht André Schmitz, Staatssekretär für Kultur beim Regierenden Bürgermeister von Berlin.

Einführung und kommentierende Programmbegleitung: Klaus Ramm.
Michael Lentz, Herta Müller, Ulf Stolterfoht und Ernest Wichner lesen aus den Gedichten von Oskar Pastior.

Ksenija Lukic (Sopranistin) singt Wolfgang von Schweinitz’ Komposition »O-Ton Automne – Linguistikherbst« nach einem Gedicht von Oskar Pastior. Am Klavier: Heather O’Donnell und Wolfgang von Schweinitz.

Zu hören und zu sehen: Die Oskarine – das Produkt einer Begegnung der Programmierkünstlerin Ulrike Gabriel mit dem Dichter Oskar Pastior.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung.

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