Doris Runge zum 75.

Lesung und Gespräch: Doris Runge, Marion Poschmann, Nico Bleutge und Jan Wagner

»für engel/langhälsige/entenfüßige/heimwehkranke//für musen/auf der suche/ nach geöffneten/fenstern.« Mit diesem Gedicht eröffnet Doris Runge ihren neuesten Lyrikband »man könnte sich ins blau verlieben« (Wallstein). Das Gedicht heißt »landeplatz« und ist typisch für sie: »Kein Wort ist zu viel. Kein Wort ist zu wenig. Das Wenige, das sich die Dichterin aus der Fülle von Schöpfung und Leben, Fest und Alltag herausnimmt, ergreift sie traumwandlerisch sicher mit ihrem poetischen Instinkt«, bemerkte einmal ihr Schriftstellerkollege Jochen Missfeld. Doris Runge übersiedelte 1953 aus Mecklenburg nach Schleswig-Holstein. Seit vielen Jahren lebt sie im »Weißen Haus« in Cismar, in dem sie auch Kulturveranstaltungen organisiert. An diesem Abend lesen anlässlich ihres bevorstehenden 75. Geburtstages Marion Poschmann, Nico Bleutge und Jan Wagner eigene und Gedichte der Jubilarin. Dazwischen sprechen die vier über das Dichten, Schreiben und Leben. Durch den Abend führt Thomas Geiger.

30.05.18

Mittwoch

Ort

Schleswig-Holsteinische Landesvertretung · In den Ministergärten 8 · 10117 Berlin

Hausgäste

Teilnehmer•innen

Doris Runge, Jan Wagner, Marion Poschmann, Nico Bleutge, Thomas Geiger

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