Blicke auf Rom (I)

Lesung: Edoardo Albinati und Isabella Santacroce
Moderation: Maike Albath

In jedem Herbst findet in Rom das Kulturfestival RomaEuropa statt. Im letzten Oktober stand das Berliner Kulturleben im Zentrum des Festivals. In Zusammenarbeit mit der Casa della Letteratura Roma, dem Goethe-Institut Rom und dem Italienischen Kulturinstitut in Berlin präsentierte das LCB die Berliner Autoren Julia Franck, Judith Hermann, Ingo Schulze und Wladimir Kaminer in Rom. Im Gegenzug lesen nun an zwei Abenden im LCB (13.3.) und in den Räumen des Italienischen Kulturinstituts (14.3.) römische Autoren in Berlin.

Die in Riccione geborene Isabella Santacroce (www.isabellasantacroce.com) gehört zu den spannendsten und schillerndsten Autorinnen der jüngsten Generation. In Anlehnung an den Film Pulp Fiction wird ihre Literatur als »Pulp-Literatur« bezeichnet. Mit »Fluo – Storie di giovani a Riccione«, »Destroy« (Mondadori) und ihrer wöchentlichen Kolumne »Il diario di Claudine« unter www.onblu.it wurde sie berühmt.

Edoardo Albinati (geb. 1956) ist Journalist und Autor. Seine ersten Erzählungen waren »Arabeschi della vita morale« (1988), danach veröffentlichte er den Gedichtband »Elegie e proverbi« (Mondadori, 1989) und weitere Prosabände. »Maggio selvaggio« (1999), ein Tagebuch aus dem Inneren eines Gefängnisses, sorgte in Italien für Aufsehen. Albinati erzählt darin von seiner Tätigkeit als Lehrer im Gefängnis von Rebibbia.

13.03.02

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Edoardo Albinati, Isabella Santacroce, Maike Albath

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