Autoren im Haus (II)

Die Berlin-Stipendiaten Tania Kummer, Urs Mannhart und Monique Schwitter in Lesung und Gespräch

Die in Zürich lebende Autorin Tania Kummer war 2005 Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa des LCB. In ihrem in diesem Frühjahr erschienenen Band »Platzen vor Glück« (Zytglogge Verlag) erzählt sie mit einfühlsamer Leichtigkeit und klugem Humor von Menschen, die irgendwo zwischen ihrer ganz persönlichen Geschichte und dem Lauf der Welt hängen, die genauso vor Glück platzen, wie auch grandios in skurriler Tragik enden können. Urs Mannhart lebt als Schriftsteller und Fahrrad-Eilbote in Bern. Nach seinem Romandebüt »Luchs« (Bilgerverlag 2005) über Kleinkriege in Alpendörfern, die sich an den in der Gegend wieder angesiedelten Luchsen entzünden und zu einer aberwitzigen, brutalen Jagd auf die Tiere führen, erschien in diesem Jahr »Die Anomalie des geomagnetischen Feldes südöstlich von Domodossola«. Monique Schwitter wurde in Zürich geboren und lebt zur Zeit als Schauspielerin in Hamburg. 2005 debütierte sie mit dem Erzählungsband »Wenn’s schneit beim Krokodil« (Droschl), in dem sie – zum Glück des Lesers – die permanente Gefangenschaft der Menschen in Inszenierungen vorführt. Sie erhielt dafür den Robert-Walser-Preis 2006.

Die Berlin-Stipendien im LCB werden von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie von der Stiftung Pro Helvetia vergeben.

28.11.06

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Hausgäste

Teilnehmer•innen

Monique Schwitter, Tania Kummer, Urs Mannhart

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