Autobiografiefiktionen (III)

Karl Ove Knausgård in Lesung und Gespräch
Moderation: Peter Urban-Halle

Am 17. November 2011 erschien in Norwegen der sechste und letzte Band des Romanwerks »Min Kamp«. Die schwedische Zeitung Dagens Nyheter schrieb aus diesem Anlass: »Was Karl Ove Knausgård mit seiner sechsbändigen Romansuite geleistet hat, ist insgesamt betrachtet wichtiger und relevanter, als was irgendein anderer heute lebender Schriftsteller auf unseren Breitengraden in den letzten dreißig Jahren und vermutlich noch länger zustande gebracht hat.« Knausgård werde künftig mit Ibsen und Hamsun in einem Atemzug genannt werden, ist man sich in Skandinavien sicher. Bei Luchterhand erscheint in diesem Frühjahr nach »Sterben« (2011) mit »Lieben« der zweite Band dieses Mammutprojekts, in dem der 1968 geborene Schriftsteller sein eigenes Leben offen, schonungslos und radikal zum Thema seines Schreibens macht. Über den literarischen Kosmos des eigenen gelebten Lebens und die fließenden Übergänge zwischen Authentizität und Fiktion unterhält sich der Übersetzer und Literaturkritiker Peter Urban-Halle mit dem Autor.

16.04.12

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Karl Ove Knausgård, Peter Urban-Halle

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