»Blauwal der Erinnerung«

Auf einer Brücke leben

Tanja Maljartschuk in Lesung und Gespräch
Moderation: Katharina Raabe
Außer Haus: Österreichisches Kulturforum, Stauffenbergstraße 1, 10785 Berlin

Eintritt frei | Anmeldung erforderlich unter www.kulturforumberlin.at.

Tanja Maljartschuk interessiert sich für das Vergessene, das nicht Ausgesprochene in der Geschichte des 20. Jahrhunderts an den Rändern Europas, für die Traumata, die über Generationen weiter vererbt werden. „Das Schweigen der Vergangenheit bringt einen heute zum Schreien – und zum Schreiben“. In ihren Büchern findet sie eine Sprache für die verdrängten Erinnerungen und schafft damit auch eine Verbindung, eine Brücke, zum Heute. Tanja Maljartschuk, geboren 1983 in Iwano-Frankiwsk in der Ukraine, studierte Ukrainische Philologie und arbeitete einige Jahre als Fernsehjournalistin in Kiew. Seit 2011 lebt sie in Österreich. Für einen Auszug aus ihrem letzten, auf Deutsch verfassten Roman, »Blauwal der Erinnerung« (Kiepenheuer & Witsch, 2019) erhielt sie den Ingeborg Bachmann Preis 2018. Durch den Abend führt die Lektorin Katharina Raabe, eine der besten Kennerinnen der osteuropäischen Literaturen in Deutschland. Für die Veranstaltung im Österreichischen Kulturforum ist eine Anmeldung unter www.kulturforumberlin.at notwendig.

18.11.20

Mittwoch, 19:00 Uhr

Ort

Außer Haus: Österreichisches Kulturforum, Stauffenbergstraße 1, 10785 Berlin

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Eintritt frei | Anmeldung erforderlich unter www.kulturforumberlin.at

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Teilnehmer•innen

Tanja Maljartschuk, Katharina Raabe

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In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin, gefördert durch das Programm Shared Heritage – gemeinsames Erbe durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

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