All Mixed Up

Lesung: Chris Abani, Angie Cruz, Emily Raboteau und Janet Sternburg

Seit Jahren hält die Diskussion an, ob Deutschland ein Einwanderungsland geworden ist oder nicht. Die Debatte ist recht akademisch und wird vor Wahlkämpfen hin und wieder auch populistisch geführt. Geht man aber mit offenen Augen hierzulande durch eine beliebige Stadt, dann wird einem schlagartig klar, wie bunt und vielfältig die Lebensformen bei uns geworden sind. Historisch sieht die Situation in den Vereinigten Staaten von Amerika ganz anders aus, die ohne Zuwanderung nicht entstanden wären. Assimilation ist hier wie dort ein schwieriger Prozeß. An einem Ort spezifisch deutscher Migration, in der Villa Aurora, dem Wohnhaus Lion Feuchtwangers in Santa Monica, trafen sich im April Autoren aus den USA, Deutschland und der Schweiz, um über das Schreiben zwischen verschiedenen Kulturen zu diskutieren. Aus Europa reisten die Autoren Artur Becker, Sherko Fatah, Melinda Nadj Abonji und Yoko Tawada an, Tzveta Sofronieva nahm als Stipendiatin der Villa Aurora teil. Nun reisen vier amerikanische Teilnehmer zum Gegenbesuch nach Berlin, die an diesem Abend von ihren deutschen Kollegen vorgestellt werden. Es lesen Chris Abani, Angie Cruz, Emily Raboteau und Janet Sternburg.

In Zusammenarbeit mit Villa Aurora e. V., der Kulturabteilung der Botschaft der Vereinigten Staaten und der Stiftung Pro Helvetia.

29.11.05

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Angie Cruz, Chris Abani, Emily Raboteau, Janet Sternburg

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