LCB

Archiv

Veranstaltungen (3)

Beiträge (2)

2021

Juni

Mon Lou adoré. Ein Apollinaire-Abend

Veranstaltung
Siegerehrung und Buchpremiere
Zwei Briefe Apollinaires an seine Geliebte Louise de Coligny-Châtillon waren der Gegenstand des Übersetzungswettbewerbs, den der Deutsche Übersetzerfonds gemeinsam mit der FAZ und dem Institut Français im vergangenen Winter ins Leben rief. 331 (anonymisierte) Übersetzungen dieser vor 100 Jahre geschriebenen Texte hatte die Jury zu prüfen, um sich am Ende für eine Variante zu entscheiden. And the winner is: Die in Bordeaux lebende Deutschlehrerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin (Ph. D.) der Universität Bordeaux Montaigne Françoise Sorel. Ihre Übersetzung wurde am 3. Juli mit einem begleitenden Essay in der FAZ abgedruckt. Mehrere übersetzerische Divertimenti rahmten die Siegerehrung am 2. Juli ein: Lesungen aus »Apollo 18«, einem Sammelband mit den »Bestiarien«, Gedichten und Texten Apollinaires in neuen Übersetzungen, die in einem TOLEDO-Workshop im LCB ihren Ausgang nahmen und jetzt im Wunderhorn Verlag erscheinen. Für eine Leseperformance mit ausgewählten Übersetzungsvarianten der »Briefe an Lou« haben wir Henning Bochert, Yvonne Griesel, Thea Rasche und Andreas Rüttenauer von Drama Panorama gewinnen können. Und über die Befunde der Wettbewerbsjury sprachen Brigitte Große, Aurélie Maurin und Tilman Spreckelsen mit Ulrich Blumenbach.

Zum Sammelband »Apollo 18«Mehr…

Januar

Übersetzungswettbewerb »Mon Lou adoré«

Übersetzungswettbewerb »Mon Lou adoré«

Ausschreibung„Was ist eine gute Übersetzung?“ fragt der Deutsche Übersetzerfonds mit der Ausschreibung eines neuen Wettbewerbs. In Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Institut Français geht es diesmal um die Übersetzung französischer Texte ins Deutsche. Ausgewählt wurden zwei gut einhundert Jahre alte Briefe des Dichters Guillaume Apollinaire an seine Geliebte Louise de Coligny-Châtillon. Guillaume Apollinaire, geboren als Wilhelm Albert Włodzimierz Apolinary de Wąż-Kostrowicki, war 34 Jahre alt, als er 1914 Louise de Coligny-Châtillon begegnete – ein coup de foudre, wie man weiss. Doch Apollinaire zog es in den Krieg. Und so bezeugen die Briefe eine große Leidenschaft und sind gleichzeitig atemberaubende Zeugnisse des Kriegsalltags. Apollinaires „Lettres à Lou“ (Editions Gallimard, 1969) gehören zu den schönsten Liebesbriefen der französischen Literatur.

Der Wettbewerb steht allen Interessierten offen. Die eingesandten Texte werden anonymisiert an die Jury (Thomas Brovot, Brigitte Große, Aurélie Maurin, Tilman Spreckelsen, Anne Weber) weitergegeben. Die beste Übersetzung wird mit einem Preisgeld von 2.000 Euro prämiert und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung abgedruckt. Einreichungen sind bis zum 31. Januar 2021 möglich; Ausschreibung und Ausgangstexte sind hier abrufbar.Mehr…

360