Archiv

Veranstaltungen (1)

Hausgäste (1)

2016

Iryna Herasimovich

Minsk, Belarus

Iryna Herasimovich, 1978 in Minsk geboren, ist Übersetzerin und Essayistin. Sie hat Autoren wie Michael Kumpfmüller, Lukas Bärfuss, Jonas Lüscher und Ilma Rakusa ins Belarussische übersetzt. Sie erhielt ein »Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

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Beiträge (3)

2021

Januar

Point of No Return – Stimmen aus Belarus

Point of No Return – Stimmen aus Belarus

Gespräche, Texte, Materialien: der zivile Widerstand und die revolutionäre Bewegung in Belarus aus der Sicht von Iryna Herasimovich, Volha Hapeyeva, Artur Klinau, Zmicier Vishniou, Alhierd Bacharevič, Julia Cimafiejeva, Viktor Martinowitsch, Irina Bondas, Andreas Rostek, Thomas Weiler, Nina Weller und Tina Wünschmann.zum DIGITAL ESSAY

Point of No Return – Stimmen aus Belarus

VeranstaltungStream vom 19.01.21: „Unser Point of No Return ist die Sichtbarkeit“ schrieb Iryna Herasimovich in den ersten Tagen der Proteste gegen die gefälschten Wahlen in Belarus. Wir haben Stimmen aus Belarus gesammelt, Stimmen von Autorinnen und Autoren und einer Übersetzerin, die in den letzten Jahren als Gäste im LCB geschrieben und gelebt haben. Am heutigen Abend präsentieren wir in einem Stream Gespräche, die wir in den vergangenen 7 Tagen geführt haben und in einem Digital Essay Texte, um die wir unsere Freunde gebeten haben. Es sind Tage, in denen das herrschende Regime offenbar gezielt gegen die unabhängige Literaturszene vorgeht: In der letzten Woche wurde die Übersetzerin Volha Kalackaja verhaftet, zwei unabhängige Verlage wurden durchsucht, die Verleger zum Verhör einbestellt bzw. festgenommen.

Texte und Gespräche mit Iryna Herasimovich, Volha Hapeyeva, Artur Klinau, Zmicier Vishniou, Alhierd Bacharevič, Julia Cimafiejeva, Viktor Martinowitsch, Irina Bondas, Andreas Rostek, Thomas Weiler, Nina Weller und Tina Wünschmann.Mehr…

2020

November

Iryna Herasimovich | Belarus

Iryna Herasimovich | Belarus

LCB diplomatique
»Minsk, den 12.11.2020«
[…] Wie so viele verfolge ich an diesem Tag das Schicksal des 31-jährigen Roman Bondarenko, der seine Wohnung, seinen Alltag für die besondere Aufgabe verlässt, um die Stoffstreifen in Protestfarben vor vermummten ‚Ordnungshütern‘ zu schützen. Die belarussische ‚Ordnung‘ duldet keine sichtbaren Symbole des Protests im öffentlichen Raum. Roman wird so schwer verprügelt, dass er später im Krankenhaus stirbt. […]Mehr…

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