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Hausgäste (1259)

2026

Januar

Svealena Kutschke

Berlin, Deutschland

Svealena Kutschke, studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und lebt in Berlin. Sie ist Schriftstellerin und Dramatikerin. Zuletzt erschien der Roman »Gespensterfische« bei Schöffling & Co (2025) und »no shame in hope (Eine Jogginghose ist ja kein Schicksal)« im S. Fischer Theaterverlag.

Von Januar bis Juni 2026 nutzt Svealena Kutschke einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Barbaros Altuğ

Berlin, Deutschland

Barbaros Altuğ ist ein türkischer Schriftsteller, Journalist und Literaturagent. 2024 erhielt er das Stipendium des Berliner Senats für nicht auf Deutsch schreibende Autor·innen. Drei seiner Bücher erschienen in deutscher Übersetzung im Orlanda Verlag: »Es geht uns hier gut« (Ü: Sabine Adatepe), »Ausländer« (Ü: Johannes Neuner) und »Sticht in meine Seele« (Ü: Johannes Neuner). Sein neuster Roman »Die dunkelste Nacht eines langen Winters« erscheint im September 2026 ebenda.

Von Januar bis Juni 2026 nutzt Barbaros Altuğ einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Sunan Gu

Berlin, Deutschland

Sunan Gu wurde in Beijing geboren. Nach ihrem B.A in Theaterwissenschaft am Goldsmiths College, University of London, studiert sie seit 2022 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin. Ihr Stück MAUS, GELD, GESPENST erhielt 2025 den Volksbühnen-Preis; NINE STAGES OF DECAY stand 2025 auf der Shortlist des Theater Drachengasse Wien. Seit September 2025 ist sie Hausautorin am Theater Münster. Letzte Projekte waren Kooperationen mit dem Theater Münster, Schauspiel Essen, der Vaganten Bühne Berlin sowie szenische Lesungen im Theater unterm Dach und dem Theater Strahl Berlin.

Von Januar bis Juni 2026 nutzt Sunan Gu einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Antje Maecker

Berlin, Deutschland

Die 1971 in Oldenburg geborene Antje Maecker studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel und lebt in Potsdam. Sie ist als freischaffende Künstlerin tätig.

Von Januar bis Juni 2026 nutzt Antje Maecker einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Aidan Riebensahm

Berlin, Deutschland

Aidan Riebensahm studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation an der Universität Hildesheim. Die Durchlässigkeit disziplinärer Grenzen und Vorgaben zeichnen Aidans künstlerisch forschende Arbeiten aus. Wiederkehrende Fragestellungen drehen sich um politische Macht und Verletzlichkeit, sowie die Reflexion des eigenen Blicks im Framework intersektional feministischer Diskurse.

Von Januar bis Juni 2026 nutzt Aidan Riebensahm einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Jonathan Garfinkel

Berlin, Deutschland

Jonathan Garfinkel, geboren 1973 in Toronto, wurde als Dramatiker bekannt und lebt in Berlin. Er erhielt unter anderem ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude. »Platz der Freiheit« (Ü: Henning Ahrens) heißt sein erster Roman, der 2023 bei Rowohlt Berlin erschien.

Von Januar bis Juni 2026 nutzt Jonathan Garfinkel einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Hengameh Yaghoobifarah

Berlin, Deutschland

Hengameh Yaghoobifarah lebt und arbeitet in Berlin. Gemeinsam mit Fatma Aydemir hat Hengameh Yaghoobifarah 2019 den Essayband »Eure Heimat ist unser Albtraum« herausgegeben. 2021 erschien der Debütroman »Ministerium der Träume« bei Blumenbar, 2023 folgte der Kolumnen-Band »Habibitus«. Zuletzt veröffentlichte Hengameh Yaghoobifarah den Roman »Schwindel« (Blumenbar, 2024). Hengameh Yaghoobifarah ist außerdem Co-Herausgeber_in von Delfi. Magazin für neue Literatur.

Von Januar bis Juni 2026 nutzt Hengameh Yaghoobifarah einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Nadine Püschel

Berlin, Deutschland

Nadine Püschel studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf. Seit 2008 ist sie als freie Übersetzerin für Literatur und audiovisuelle Medien aus dem Englischen und Französischen tätig und leitet Workshops an Universitäten und Schulen.

Von Januar bis Juni 2026 nutzt Nadine Püschel einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Yelena Schmitz

Brüssel, Belgien

Yelena Schmitz (1996) ist eine belgische Schriftstellerin, die auch im Theater- und Audiobereich arbeitet. Im Jahr 2024 gewann sie den PrixFintroPrize für niederländischsprachige Literatur. Ihr Kinderroman »Hotel Kosmos« (Querido, Amsterdam, 2024) wurde für den Boon-Literaturpreis 2025 in Flandern nominiert. Yelena Schmitz ist regelmäßige Kolumnistin der flämischen Zeitung De Standaard. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Tanja Šljivar

Belgrad, Serbien

Tanja Šljivar, 1988 geboren, ist eine serbische Theaterautorin; ihre Stücke wurden in mehreren europäischen Ländern aufgeführt. In diesem Frühjahr erschien ihr erster Roman »Nationaltheater« in deutscher Übersetzung (aus dem Serbischen von Maša Dabić, Suhrkamp). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Aleksandra Logvinova

Vilnius, Litauen

Aleksandra Logvinova, 1991 in Minsk geboren, ist als Verlegerin, Übersetzerin und Managerin tätig. Ins Belarusische übertrug sie u. a. Werke von Hans Ulrich Gumbrecht und Byung-Chul Han. Sie erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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2025

November

Andrea Genovart

Barcelona, Katalonien

Andrea Genovart, geboren 1993, studierte Literaturtheorie und Vergleichende Literaturwissenschaft in Barcelona und Kulturmanagement in Madrid. Sie war Teil des zeitgenössischen Kunstprojekts ›Espositivo‹ und hat Drehbücher für Werbespots geschrieben. Sie arbeitet für die Tageszeitung El País und ist außerdem für mehrere Verlage und die Buchhandlung La Central im Bereich Presse und Kommunikation tätig. Für ihren ersten Roman, »Consum preferent« (2023), erhielt sie den Premi Llibres Anagrama de Novel·la. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Mit freundlicher Unterstützung des Instituts Ramon Llull.

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Marta Pera Cucurell

Mataró, Katalonien

Marta Pera Cucurell ist Lyrikerin und Übersetzerin ins Katalanische. Zu den von ihr übertragenen Autor∙innen gehören u. a. Virginia Woolf, Sylvia Plath, Doris Lessing, Margaret Atwood, Vladimir Nabokov, William Faulkner, Joseph Conrad, Franz Kafka, Robert Musil, Peter Handke und Salman Rushdie. 2019 erschien ihr Lyrikband »La quinta essència de la pols« (Pagès), für den sie mit dem Lyrikpreis Recyll ausgezeichnet wurde. Auch für ihre übersetzerische Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u. a. den Jordi Domènech-Übersetzerpreis 2014 für ihre Übertragung der Gedichte von Charles Simic, den Übersetzerpreis der Stadt Barcelona 2023 für die Übersetzung von Virginia Woolfs »Orlando « sowie den Ángel Crespo-Preis 2024 für die Übersetzung der »Letters to my Mother« von Sylvia Plath. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Gedichtband. Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut Ramon Llull.

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Ariana Harwicz

Cosne-sur-Loire, Argentinien

Ariana Harwicz, 1977 geboren, ist eine argentinische, in Frankreich lebende Autorin. In deutscher Übersetzung erscheinen in diesem Herbst die Romane »Kopflos« (übersetzt von Silke Kleemann, C.H.Beck) und eine Neuauflage ihres internationalen Erfolgs »Die, my love« (übersetzt von Dagmar Ploetz, C.H.Beck), dessen Verfilmung (Regie: Lynne Ramsay) im Mai 2025 bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere hatte. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Bogdan Coșa

Bukarest, Rumänien

Bogdan Coșa, 1989 geboren, ist Autor einer Romantrilogie, eines mit dem Preis des besten rumänischen Prosabuchs ausgezeichneten Romans (»Cât de aproape sunt ploile reci«, dt. »Wie nah der kalte Regen ist«, 2021), eines Gedichtbands und eines Kinderbuchs. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Alena Piatrovich

Minsk/Warschau, Belarus

Alena Piatrovich, geboren 1985 in Vitebsk, ist Übersetzerin ins Belarusische (ausgezeichnet u. a. für ihre Übersetzungen der Harry Potter-Romane), Dichterin, Schriftstellerin und Redakteurin und lebt derzeit in Warschau. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Aleksandra Tarnowska

Połaniec, Polen

Die polnische Autorin Aleksandra Tarnowska, 1990 geboren, wurde für ihren Debütroman »Wniebogłos« (2023) mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium, das wir gemeinsam mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und dem Instytut Książki vergeben.

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Lara Rüter

Leipzig, Deutschland

Lara Rüter, 1990 in Hannover geboren. Sie war Preisträgerin für Lyrik beim 26. Open Mike. 2020 erhielt sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, 2021 den Wolfgang-Weihrauch Förderpreis beim Literarischen März. 2022 erhielt sie ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaat Sachsens und 2023 eine Residenz im Mare-Künstlerhaus. 2023 war sie auf der Shortlist für den Edit-Essaypreis. Ihr Debüt »amoretten in netzen« ist im Frühjahr 2024 bei Wunderhorn erschienen. Im März 2026 erscheint ihr Buch »Affenliebe« bei Hanser.

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Nika Musavi

Tbilisi, Georgien

Die Journalistin und Schriftstellerin Nika Musavi, 1984 geboren, schreibt über Vertreibung und Migration. In russischer Sprache publizierte sie die die Kurzgeschichtensammlung »Ein bisschen vom persönlichen Norden« und den Reisebericht »Doppelter Boden«; derzeit arbeitet sie an ihrem Debütroman. 2025 erhielt sie das Marion-Dönhoff-Stipendium. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Oktober

Assaf Gavron

Tel Aviv, Israel

Assaf Gavron, 1968 geboren, ist Schriftsteller, Übersetzer, Sänger und Songwriter der israelischen Kultband »The Mouth and Foot« und hat das Computerspiel »Peacemaker« mitentwickelt. In deutscher Übersetzung erschienen zuletzt zwei Erzählungen unter dem Titel »Everybody be cool« (Luchterhand, 2025, aus dem Hebräischen von Stefan Siebers). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Fayer Koch

Leipzig, Deutschland

Fayer Koch ist ein∙e Autor∙in aus Leipzig, der∙die Linguistik in Potsdam und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert. Fayer Koch schreibt Lyrik und dramatische Texte, die mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden. »Anorexia Feelgood Songs« stand auf der Shortlist für den Deutschen Jugendtheaterpreis und wurde ins Programm EURODRAM aufgenommen. Fayers Stücke sind aktuell in Theatern in Leipzig und Karlsruhe zu sehen. Fayer erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Cécil Joyce Röski

Leipzig, Deutschland

Cécil Joyce Röski, geboren 1994 in Schleswig-Holstein, studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Texte erschienen u. a. in der EDIT, der BELLA triste und den Metamorphosen. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Förderungen. Der Debütroman »Poussi« (Hoffmann und Campe, 2023) wurde mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet. Für das Drehbuch der historischen Punk-Webserie »Haus Kummerveldt« (ARD/arte) wurde Röski 2024 mit dem Grimme-Preis geehrt. Aktuell arbeitet er an dem Roman »Trizeps Royal«, dem Spielfilmdebüt »In der Not frisst der Teufel die Wurst auch ohne Fliegen« und an der Serie »Being Held«. Cécil Joyce Röski erzählt aus transradikaler, klassenbewusster und disabled Perspektive mit besonderem Blick auf Machtverhältnisse und Zärtlichkeit. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Hu, Chang-Sung

Taipeh, Taiwan

Hu, Chang-Sung, auch bekannt als Ou Tiong-siong, wurde 1973 geboren. Seit 2000 schreibt er auch auf Taiwanisch und hat sich als bedeutende Stimme der zeitgenössischen taiwanischen Literatur etabliert. Seine Veröffentlichungen – darunter zwei chinesische Romane, sechs chinesische Kurzgeschichtenbände und zwei taiwanische Lyrik-Bände – wurden mit dem Wu San-Lien Literary Award und dem Golden Tripod Award for Literary Books ausgezeichnet.

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Nownow

Taipeh, Taiwan

Nownow ist eine taiwanische Comic-Autorin. Sie studierte die bildenden Künste an der National Taiwan University of Arts und widmet sich in ihrer Arbeit dem historisch geprägten visuellen Erzählen, wobei sie traditionelle Pinseltechnik mit dem Manga-Stil verbindet. Ihre Veröffentlichungen »Guardienne Vol. 1 and 2« (Egmont, 2025, Ü: Monika Li) wurden bereits auf Ukrainisch, Arabisch, Japanisch, Thai und Deutsch übersetzt. 2020 erhielt sie beim 11. Golden Comic Award den Newcomer Preis.

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Wu Huaichen

Taipeh, Taiwan

Wu Huaichen ist taiwanischer Dichter und Gelehrter. Er promovierte in Philosophie und lehrt an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Taipei National University of the Arts. Sein interdisziplinäres Schaffen bewegt sich im Spannungsfeld von vergleichender Philosophie, zeitgenössischer sinophoner Literatur und moderner poetischer Praxis. Inspiriert von seinen Erfahrungen als leidenschaftlicher Surfer und Bergsteiger setzt er sich in seinem literarischen Werk kritisch mit den kulturellen und ökologischen Dimensionen der taiwanischen Berg- und Meereslandschaften auseinander. Wu war bereits als Writer-in-Residence an der Nanyang Technological University und als Visiting Scholar an der University of Texas in Austin. Er tritt regelmäßig bei internationalen Poesiefestivals auf und trägt zum globalen Diskurs über moderne Poetik in der sinophonen Welt bei.

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September

Aliyeh Ataei

Paris, Iran

Aliyeh Ataei, 1981 geboren, wuchs an der Grenze Irans zu Afghanistan auf und studierte an der Teheraner Universität Drehbuchschreiben. »Im Land der Vergessenen« (Luchterhand, 2025, aus dem Persischen von Nuschin Maryam Mameghanian-Prenzlow) wurde mit dem renommierten Mehregan-e-Adab-Preis als »Bestes Buch des Jahres« ausgezeichnet. Seit 2023 lebt Aliyeh Ataei in Paris. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maryia Badzei

Minsk, Belarus

Maryia Badzei, 1997 geboren, lebt als Dichterin und Sprachdozentin in Minsk, wo sie das Poesieprojekt ›Zramy‹ gegründet und die Onlinezeitschrift wir.by herausgegeben hat. Übersetzungen ihrer Gedichte sind u. a. auf lyrikline.org verfügbar. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Mariann Bühler

Basel, Schweiz

Mariann Bühler, geboren 1982 in der Zentralschweiz, hat an der Universität Basel und der Freien Universität Berlin Englische Literatur- und Sprachwissenschaft, Islamwissenschaft und Gender Studies studiert. Heute ist sie als Autorin, Literaturvermittlerin und Veranstalterin in verschiedenen Kontexten tätig. Ihr erster Roman »Verschiebung im Gestein« (Atlantis, 2024) war für den Schweizer Buchpreis 2024 nominiert. Mariann Bühler hat das Projekt Sofalesungen initiiert und geleitet und war u. a. für das Literaturhaus Zentralschweiz und das Literaturhaus Basel tätig. Sie ist Mitherausgeberin des Bandes »Reihenweise. Veranstalten in der Freien Literaturszene« (edition mosaik, 2022). Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Nincemon Fallé

Abidjan , Elfenbeinküste

Nincemon Fallé, 2001 geboren, lebt als Autor und Grafikdesigner in Abidjan (Elfenbeinküste). Für sein Debüt, den Coming-of-Age-Roman »Ces soleils ardents« (dt. »Diese glühenden Sonnen«, Gutkind, 2025, aus dem Französischen von Hanne Reinhardt) wurde er mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Patricia Jozef

Antwerpen , Belgien

Patricia Jozef, geboren 1975, hat an der LUCA School of Arts Bildende Kunst und an der Universität Brüssel und Amsterdam Philosophie studiert. Ihr erster Roman »Glorie« (De Geus ,2017) stand auf der Shortlist des niederländischen Debütpreis (ANV Debutantenprijs). 2024 erschien ihr neuester Roman »Gentlemen« (De Geus / Arche Literatur Verlag, 2026, aus dem Niederländischen von Dania Schüürmann). In ihren Büchern und Essays erforscht sie Zonen der Mehrdeutigkeit und ethische Dilemmata. Ihr Aufenthalt 2025 wurde gefördert durch PassaPorta, Brüssel.

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