»MANNO!« von Anke Kuhl

Bist du ein Kind und älter als 7 Jahre? Dann darfst du nach unten scrollen.

Hier haben wir viele spannende Sachen zu Anke Kuhls Kindercomic »MANNO!« gesammelt.

Viel Spaß!

Der Livestream

Hier ist die Aufzeichnung des Livestreams mit Anke Kuhl vom 20. Mai zu sehen:

Im Video zeigt Anke einige Geschichten aus dem Buch und führt vor, wie eine ihrer Figuren entsteht und mit welchen Stiften und Farben sie arbeitet. Man sieht außerdem die Auslosung der Gewinner·innen.

Das Gespräch mit Anke führt Jakob Hoffmann, der auch das Kindercomicfestival Yippie in Frankfurt organisiert.

»MANNO!« von Anke Kuhl

Anke Kuhl in ihrem Atelier in Frankfurt

© Stephan Jockel

Die Verlosung

Wir freuen uns über die vielen schönen Zeichnungen, die zur Verlosung eingereicht wurden! Die Ideen sind wirklich beeindruckend. Ganz unten, am Fuß dieser Webseite, kannst du die Bilder sehen, die andere Kinder – inspiriert von »MANNO!« – gezeichnet haben.

Unter den eingereichten Zeichnungen haben wir insgesamt 5 Exemplare des Buches »MANNO!« verlost. Die Gewinner·innen sind:

Fanny, 6 Jahre, aus Berlin
Tim, 9 Jahre, aus München
Felipe, 8 Jahre, aus Köln
Szymon, 9 Jahre, aus Berlin
Arthur, 11 Jahre, aus Jülich

Anke wird die Bücher signieren und mit einer personalisierten Originalzeichnung versehen.

Auch wenn die Verlosung schon vorbei ist: Du kannst immer noch eine Zeichnung oder einen Comic schicken (an comicslcb@gmail.com), wir stellen sie gern im Nachhinein auf diese Seite (zeige bitte dem verantwortlichen Erwachsenen den Link mit den Teilnahmebedingungen).

»MANNO!« von Anke Kuhl

Alte Kinderzeichnung © Julie Kuhl

Der Comic

Du kennst den Comic »MANNO!« noch nicht? Kein Problem. Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack.

(Ein Tipp: Im Vollbildmodus kannst du viel besser lesen – dafür einfach auf den dunkelblauen Hintergund klicken und auf das kleine Quadrat rechts oben klicken, manchmal werden stattdessen auch drei Pünktchen gezeigt, die einem weiterhelfen)

(Vielen Dank an Anke und den Verlag Klett Kinderbuch für die Unterstützung!)

Hier kannst du ein Kapitel von »MANNO!« als Video ansehen.

Die Stimmen, die du da hörst, sind von Anke, ihrem Mann Martin und ihren Kindern Lasse und Julie. Sie haben alle zusammen an diesem Video gearbeitet.

Und hier noch ein anderes Kapitel zum Ansehen.

Die Autorin

Wer ist diese Anke Kuhl eigentlich?

Anke Kuhl war auch mal ein Kind wie du. Aber schon laaaaange her.

Sie wurde 1970 in Frankfurt geboren, hat als Kind immer gemalt, gebastelt und gekritzelt, wie du es wahrscheinlich auch oft machst – nur konnte sie auch als Erwachsene damit nicht aufhören.

Deswegen hat sie später entschieden, in Mainz und Offenbach das Zeichnen zu studieren. Seit 1998, als du noch nicht mal geboren warst, arbeitet sie in Frankfurt in einem Atelier (das im Bild oben zu sehen ist).

Sie macht hauptsächlich Kinder- und Bilderbücher. Und sie macht ihre Sache richtig gut: 2011 wurde sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, 2019 dann hat »MANNO!« den renommierten Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung bekommen.

(Das sind alle sehr wichtige Sachen!)

Anke lebt immer noch in Frankfurt, jetzt aber mit ihrem Mann Martin Schmitz-Kuhl. Und sie hat auch selbst Kinder, Lasse und Julie – ihre Stimmen kennst du schon, oder?

»MANNO!« von Anke Kuhl

Anke Kuhl © Stephan Jockel (Ausschnitt)

Die Ausstellung

Seit 12. Februar gibt es eine Ausstellung zu »MANNO!« im Literarischen Colloquium Berlin. Die kannst du leider gerade, wegen der Corona-Sache, nicht besuchen. Wir zeigen dir hier aber ein paar Fotos der Ausstellung, Anke hat zudem freundlicherweise einige Skizzen eingescannt. Wir werden die Ausstellung aber noch so lange hängen lassen, dass du sie vielleicht doch noch bei einem Besuch in Berlin-Wannsee ansehen kannst, wenn das wieder möglich ist.

»MANNO!« ist ein toller Comic, wie du sicher schon bemerkt hast, wenn du so weit hier unten auf der Website angekommen bist. Aber auch die erwachsenen Experten und Expertinnen haben Spaß damit – viele erkennen auch ihre eigene Kindheit in dieser Zeit wieder. Lies mal den Grund, warum die Jury der Berthold Leibinger Stiftung entschieden hat, Anke Kuhl den Comicbuchpreis zu verleihen:

„Schon in seinen ersten drei Episoden hat »MANNO!« die Jury mit seinem Witz, der lebhaften Bildsprache und den wunderbaren Kurzberichten aus einem ganz normalen Kinderleben zwischen Euphorie und Katastrophe begeistert. Die Geschichten sind (…) lose verknüpft zur Memoire einer Kindheit, deren Fertigstellung als All-Ages-Comic die schönsten Erwartungen weckt und dafür nun mit dem Comicbuchpreis der Leibinger Stiftung ausgezeichnet wird“, begründet Brigitte Helbling die Entscheidung der Jury.

So ernst! Aber das ist manchmal die Art und Weise, wie Erwachsene versuchen zu begründen, was sie gut und schön finden.

Ach, fast vergessen: Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Berthold Leibinger Stiftung und dem Literaturhaus Stuttgart!

Hier geht es los! Scroll einfach weiter nach unten (nach der letzten Skizze geht es auch noch weiter)!!!

»MANNO!« von Anke Kuhl
»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

»MANNO!« im LCB © Elissa de Brito

»MANNO!« von Anke Kuhl

Figurenfindung © Anke Kuhl

»MANNO!« von Anke Kuhl

Nachts © Anke Kuhl

»MANNO!« von Anke Kuhl

Seepferdchen © Anke Kuhl

»MANNO!« von Anke Kuhl

Quälspiel © Anke Kuhl

Der Verlag

Wie entstand das Buch?

Monika Osberghaus, Verlegerin von Klett Kinderbuch, über die Zusammenarbeit mit Anke Kuhl im Allgemeinen und bei »MANNO!« im Besonderen:

Zu meinem Glück ist Anke schon so lange unsere Illustratorin, wie es den Verlag gibt, also jetzt seit mehr als elf Jahren. Wir sind fast durch Zufall zusammengekommen. Eigentlich wollte ich für das Buch »Lola rast« einen anderen Illustrator haben, nämlich Philip Waechter. Eines Tages traf ich ihn auf dem Spielplatz im Frankfurter Holzhausenviertel (damals wohnte ich noch da und plante gerade die ersten Bücher für den neuen Verlag), nahm all meinen Mut zusammen und quatschte ihn an. Er sagte ziemlich schnell ab. Das war eine Enttäuschung. Aber er sagte: „Ich würde dir Anke empfehlen, die kann das besser als ich!“

»MANNO!« von Anke Kuhl

Monika Osberghaus © Lichtbildnerei Leipzig

Also traf ich bei nächster Gelegenheit Anke in ihrem Gemeinschaftsatelier »Labor« – und tatsächlich wurde mit ihr »Lola rast« sowas von gut und böse und witzig! Ich werde Philip ewig dankbar sein.

Seitdem machen wir immer wieder Bücher zusammen und man kann sagen, dass Anke unsere wichtigste Illustratorin ist. Ihre Bilder geben unserem Verlag ein Gesicht. Besonders erfolgreich ist ihr bösestes Buch, das sie zusammen mit ihrem Mann Martin gemacht hat (und die Kinder Lasse und Julie haben damals auch ein bisschen geholfen): »Alle Kinder«. Ihr kennt sicher auch diese bitterbösen Reime, falls nicht, müsst ihr das sofort nachholen – und natürlich selber welche machen.

Einmal gingen Anke und ich hier in Leipzig im Auwald spazieren, und wir überlegten zusammen, welche Bücher wir noch zusammen machen könnten. Vielleicht auch welche, die sie nicht nur illustriert, sondern auch selbst schreibt. Da erzählte sie mir, dass sie sich an so viele lustige und traurige Dinge aus ihrer Kindheit erinnern kann, und dass sie immer mal darüber nachdenkt, darüber zu schreiben und zu malen. Ich war sofort dafür und ermunterte sie, das unbedingt zu machen. Denn ich konnte mir gut vorstellen, dass sie auch genauso toll schreibt, wie sie zeichnet. Dieser Spaziergang war also für mich der Ursprung für das »MANNO!«-Buch. Zu dem Zeitpunkt war mir noch gar nicht klar, dass es ein Comic werden würde. Aber eines war sicher: Egal, wie sie es machen würde, ich wollte das Buch bei uns haben.

»MANNO!« von Anke Kuhl

Es hat dann noch einige Jahre und Bücher gedauert, bis sie es wirklich machen konnte. Die Geschichten mussten langsam reifen und wachsen. Für Comics braucht man viel mehr Zeit und viel mehr Geld, als man erst mal denkt. Daher war der Berthold Leibinger Preis so ein Glück für »MANNO!«.

Die Zusammenarbeit zwischen uns ist bei jedem Buch anders. Aber irgendwann geraten wir eigentlich immer in eine gemeinsame Begeisterung, und ich fühle mich wie jemand, der am Seitenrand steht und voller Freude Beifall klatscht. Das ist eigentlich nicht typisch für die Arbeit einer Lektorin oder Verlegerin. Aber typisch für die Zusammenarbeit zwischen Anke und mir. Am schönsten sind die Momente, in denen wir beide merken, dass wir hier mal wieder an einem Buch dran sind, das wichtig werden kann für Kinder. „Ich habe wieder das relevante Gefühl!“, rief Anke mir einmal glücklich durchs Telefon zu. Und genau das versuche ich immer herzustellen, wenn ich Kinderbücher mache: das relevante Gefühl. Denn das bedeutet: Bei diesem Buch ist es nicht egal, ob es gedruckt wird oder nicht. Dieses Buch muss in die Welt, es hat etwas zu sagen und wird eine Wirkung haben.

Bei »MANNO!« hatten wir noch einen Comic-Lektor an unserer Seite, Michael Groenewald. Er hat einfach mehr Erfahrung mit Comics und konnte Anke besser begleiten als ich. Wir waren also zu dritt, ich wie gesagt meist jubelnd am Seitenrand. Auch Michaels Anmerkungen fand ich toll und habe dabei viel übers Comic-Machen gelernt.

»MANNO!« von Anke Kuhl

Ich versuche beim Lektorieren so zu tun, als sei ich eine kindliche Leserin. Ich drucke den Text und die Skizzen aus, möglichst mit einem breiten weißen Rand rechts. Dann nehme ich einen Bleistift und lese ganz langsam alles durch. Oft lese ich es mir selbst vor und versuche dabei zu bemerken, was ich nicht verstehe oder was ich unlogisch oder langweilig finde. Dies sind dann die Sachen, die ich mit dem Bleistift an den Rand notiere. Und daraus werden dann meine Kommentare, meine Nachfragen oder Änderungsvorschläge. Oft auch Kürzungsvorschläge.

Bei »MANNO!« habe ich vorgeschlagen, eine bestimmte Geschichte rauszunehmen. Eigentlich ist es gar keine Geschichte, sondern eher nur eine kleine Szene. Ich fand, dass sie im Vergleich zu den anderen Kapiteln ein bisschen wenig erzählt, ich habe beim Lesen gedacht: „Und? Kommt noch was?“, und wollte weiterblättern. Aber es kam nix. Irgendwie war ich leise enttäuscht und fand diese paar Seiten insgesamt etwas schwächer als die anderen. Als wir dann wegen der festgelegten Seitenzahl auswählen mussten, was rein ins Buch soll und was nicht, habe ich vorgeschlagen, auf diese Geschichte zu verzichten. Hier könnt ihr die Skizzenfassung sehen und selbst entscheiden, ob ihr sie vielleicht lieber im Buch drinbehalten hättet. Und welche hättet ihr dafür rausgenommen?

[Weitere Infos zu dem Buch findest du auf der Website des Verlags!]

»MANNO!« von Anke Kuhl

Von unseren kleinen Leserinnen und Lesern:

»MANNO!« von Anke Kuhl

Szymon, 9 Jahre, Berlin [S. 1/6]

»MANNO!« von Anke Kuhl

Szymon, 9 Jahre, Berlin [S. 2/6]

»MANNO!« von Anke Kuhl

Szymon, 9 Jahre, Berlin [S. 3/6]

»MANNO!« von Anke Kuhl

Szymon, 9 Jahre, Berlin [S. 4/6]

»MANNO!« von Anke Kuhl

Szymon, 9 Jahre, Berlin [S. 5/6]

»MANNO!« von Anke Kuhl

Szymon, 9 Jahre, Berlin [S. 6/6]

»MANNO!« von Anke Kuhl

Felipe, 8 Jahre, Köln [S. 1/2]

»MANNO!« von Anke Kuhl

Felipe, 8 Jahre, Köln [S. 2/2]

»MANNO!« von Anke Kuhl

Nicolas, 13 Jahre, Köln

»MANNO!« von Anke Kuhl

Frieda Marie, 9 Jahre, Werneck

»MANNO!« von Anke Kuhl

Leo, 8 Jahre, Hamburg

»MANNO!« von Anke Kuhl

Irma, 7 Jahre, Leipzig

»MANNO!« von Anke Kuhl

Fanny, 6 Jahre, Berlin

»MANNO!« von Anke Kuhl

Mika, 12 Jahre, Frankfurt

»MANNO!« von Anke Kuhl

Lia, 9 Jahre, Berlin

»MANNO!« von Anke Kuhl

Ilva, 9 Jahre, Dortmund

»MANNO!« von Anke Kuhl

Tim, 9 Jahre, München

»MANNO!« von Anke Kuhl

Arthur, 11 Jahre, Jülich

Mit der freundlichen Unterstützung der Berthold Leibinger Stiftung

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