Nordische Botschaften (II)

Deutsch-Schwedischer Literaturaustausch

Lesung: Frederik Ekelund und Carl Johan Vallgren

Im Rahmen dieser Lese- und Diskussionsreihe – titelgebend wirkte der sehenswerte neue Botschaftskomplex der nordischen Länder in Berlin-Tiergarten – wird es darum gehen, einem größeren Publikum an wechselnden Veranstaltungsorten zeitgenössische Tendenzen der vielseitigen Literatur aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden näherzubringen.

Deutsch-Schwedischer Literaturaustausch
Sechs schwedische Autorinnen und Autoren und drei Kritiker sind im Rahmen eines deutsch-schwedischen Literaturaustausches zu Gast im LCB. Die Popularität von Autoren wie Henning Mankell oder Marianne Frederiksson lenkt die Aufmerksamkeit auf die Arbeiten jüngerer schwedischer Schriftsteller, und umgekehrt ist auch in Skandinavien ein steigendes Interesse an der aktuellen deutschen Literatur spürbar. Daraus erwuchs im vergangenen Jahr die Idee eines Literaturgesprächs unter Beteiligung von deutschen und schwedischen Autoren, Kritikern und Übersetzern, das zunächst in zwei Etappen in Stockholm (Mai 2000) und Berlin (September 2000) stattfindet. Nach den Veranstaltungen im Stockholmer Kulturhuset mit Karen Duve, Georg Klein, Thomas Lehr, Norbert Niemann, Inka Parai und Ralf Rothmann – vorgestellt von den Kritikern Sibylle Cramer, Eberhard Falcke und Thomas Wirtz – kommt es nun in Berlin zu drei schwedischen Konstellationen.

Der Deutsch-Schwedische Literaturaustausch ist eine Initiative des schwedischen PEN, des Svenska Institutet, des Goethe-Instituts Stockholm und des LCB. Mit freundlischer Unterstützung des Auswärtigen Amts, der Stiftung Preußische Seehandlung und der Schwedischen Botschaft Berlin.

28.09.00

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Carl Johan Vallgren, Frederik Ekelund

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