ʺPoets Translating Poets – VERSschmuggel mit Südasienʺ

Sajjad Sharif (Bangladesh), Rajendra Bhandari (Indien), Hendrik Jackson und Judith Zander in Lesung und Gespräch

Zum ersten Mal ist in diesem Jahr das Berliner Poesiefestival zu Gast im LCB. Vier Dichter stellen ihre Texte vor und unterhalten sich über das Schreiben in sehr unterschiedlichen kulturellen, politischen und sprachlichen Umgebungen. Sajjad Sharif wurde 1963 in Dhaka geboren und wuchs in den bunten, labyrinthischen Gassen der dortigen Altstadt auf. Seit den 80er Jahren schreibt er Gedichte; früh schon bemühte er sich mit anderen Autoren um eine Radikalisierung der zeitgenössischen Bangla-Dichtung und brach im eigenen Werk mit den Konventionen der bengalischen Lyrik. Zudem arbeitet er seit vielen Jahren als Journalist und ist heute leitender Redakteur der meistgelesenen Tageszeitung in Bangladesh. Rajendra Bhandari, 1956 in Darjeeling, Nepal, geboren, lebt seit über dreißig Jahren im indischen Gangtok und schreibt auf Sikkimesisch. Bhandaris Dichtung wurde stark von seinem sozialen Umfeld geprägt und besticht durch außerordentlichen Rhythmus, prägnanten Stil und der Verwendung von Umgangssprache. Unsere beiden Gäste vom indischen Subkontinent stellen ihre Texte gemeinsam mit ihren Berliner Kollegen Judith Zander (geboren 1980 in Anklam; Gedichtbände »oder tau« 2011 und »manual numerale« 2014) und Hendrik Jackson (geboren 1971 in Münster; Gedichtbände »Dunkelströme« 2006 und »Im Licht der Prophezeiungen« 2012) vor.

In Kooperation mit der Literaturwerkstatt Berlin / Haus für Poesie und dem Goethe-Institut Mumbai.

14.06.16

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Hendrik Jackson, Judith Zander, Rajendra Bhandari, Sajjad Sharif

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