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Jürgen Jakob Becker
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Der Mazzucchetti-Gschwend-Übersetzungspreis / Premio per la traduzione Mazzucchetti-Gschwend – begründet 2007 als „Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis“ – würdigt die herausragende Rolle von Literaturübersetzer·innen als Vermittelnde zwischen den Kulturen. Im Sinne der Namensgeberinnen Lavinia Mazzucchetti (1889-1965) und Ragni Maria Gschwend (1935-2021) hebt er die Bedeutung literarischer Übersetzung als eigenständige Kunstform hervor.
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Italienische Ministerium für Kultur (MiC) haben den mit 10.000 € dotierten Übersetzerpreis 2007 gemeinsam aus der Taufe gehoben. Es werden besonders gelungene Übertragungen literarischer Werke ausgezeichnet, die neben dem außerordentlichen Sprachvermögen einer Übersetzerin / eines Übersetzers auch eine intensive inhaltliche und ästhetische Auseinandersetzung mit dem Text und seiner Autorin /seinem Autor erkennen lassen. Ein Preis für die beste Übersetzung wie auch ein Preis für das Lebenswerk und ein Nachwuchspreis können vergeben werden. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt.
Die Verleihung des Preises erfolgt alle zwei Jahre, und zwar abwechselnd in Rom (2022, 2026 … für die Zielsprache Italienisch) und in Berlin (2020, 2024, 2028…für die Zielsprache Deutsch). In den Jahren dazwischen werden abwechselnd in Italien und Deutschland Werkstätten veranstaltet, die den Austausch und die Vernetzung der deutschen und italienischen Übersetzerszene fördern. Kooperationspartner sind, neben dem LCB, die Italienische Botschaft in Deutschland, das Italienischen Kulturinstitut Berlin und die Villa Massimo in Rom.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Mazzucchetti-Gschwend-Übersetzungspreises. Nächste Vergabe: Herbst 2026 in Rom.
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