Archiv

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Beiträge (9)

2020

April

Zu Ostern ein Filmgeschenk

Das literarische Profil von Berlin (R: Wolfgang Ramsbott, 1971)
Abrufbar bis 19. April 2020


Auch wir nehmen die Zeit der verwaisten Auditorien zum Anlass, eine Kostbarkeit aus unserem Archiv zu teilen. Zwischen 1968 und 1971 entstand im LCB die Dokumentarfilmreihe »Das literarische Profil europäischer Großstädte«. Die hauseigenen Produktionen zeigen Autorinnen und Autoren im gesellschaftlichen Kontext ihrer Stadt. Die literarischen Profile von PRAG (1969), STOCKHOLM (1969), ROM (1970), LONDON (1970) und von BERLIN (1971) sind Szeneporträts, die man heute staunend zur Kenntnis nimmt. Der Berlinfilm, den wir hier bis zum 19. April verfügbar machen, ist eine achtzigminütige Zeitreise in (die immerzu verrauchten) West-Berliner Kneipen (»Bundeseck« am Friedrich-Wilhelm-Platz) und Lesebühnen, in Verlagsbüros und Druckwerkstätten, in die Salons und Wohnzimmer der tonangebenden Intellektuellen. Zu sehen sind Ingeborg Drewitz, Günter Grass, Uwe Johnson, Oskar Pastior, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Gerhard Rühm, Oswald Wiener und viele Orte der damaligen ›freien Szene‹.Zum Film...

März

Frisch aus dem Archiv

Frisch aus dem Archiv

dichterlesen.netAus dem LCB-Veranstaltungs-Fundus: Unsere Hör-Tipps, die Ihnen unsere wertvollsten, kuriosesten und aufregendsten Lesungen aus den letzten 57 Jahren ins Wohnzimmer bringen oder Sie beim Spazieren begleiten, finden Sie hier versammelt.Zu allen Tipps ...

Januar

Aras Örens »Berliner Trilogie«

Aras Örens »Berliner Trilogie«

Veranstaltung»Kreuzberg Vibrations« am 16. Januar 2020 im LCB – Aras Örens Poeme waren unter den ersten literarisch anspruchsvollen und erfolgreichen Texten, die in Deutschland die Situation türkischer Arbeitsmigrant·innen überhaupt thematisierten. Nach der Filmvorführung von »Frau Kutzer und andere Bewohner der Naunynstraße« (D 1973, OV) um 18.30 Uhr sprechen Nadire Y. Biskin, Özlem Özgül Dündar, Björn Kuhligk und Jörg Sundermeier mit Aras Ören am 16. Januar über die Trilogie. Das Foto stammt von Renate von Mangoldt aus dem Jahr 1984.
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2019

Dezember

Über Toni Morrisons Lebenswerk

Über Toni Morrisons Lebenswerk

VeranstaltungAus dem LCB-Archiv: Toni Morrison im Juni 1991, aufgenommen von Renate von Mangoldt. Am 5. August dieses Jahres ist die Literaturnobelpreisträgerin gestorben. Kurz zuvor lief der Dokumentarfilm »Toni Morrison: The Pieces I Am« in den US-amerikanischen Kinos an. Das LCB führt ihn am 10. Dezember 2019 zum ersten Mal in Deutschland öffentlich auf. Im Anschluss möchten wir uns gemeinsam mit der Autorin und Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo und der Übersetzerin für englischsprachige afrodiasporische Literatur, Mirjam Nuenning, an Toni Morrison und ihr Lebenswerk erinnern.Mehr…

November

Olga Tokarczuks »Księgi Jakubowe«

Olga Tokarczuks »Księgi Jakubowe«

TOLEDO-JournalZur Übersetzung. Der lange Weg der Übersetzung aus dem Polnischen – zu dem Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein aufbrachen – folgte dem mäandernden Lebensweg des Jakob Frank von Korolówka in Podolien  bis nach Offenbach am Main. In ihrem Journal beschreiben die Übersetzerin und der Übersetzer den geschichtlichen und theoretischen Unterbau zu Franks Lehre, leiten literarisch und – anhand von historischem Kartenmaterial – bildlich von Station zu Station, geben Einblicke in die Arbeit mit dem Material Sprache, das bei der Übertragung dieses Romans ins Deutsche einen besonderen Stellenwert besitzt. Ihr Übersetzungsjournal ist eine Anregung zur literarisch-ideengeschichtlichen Reise durch die polnische Adelsrepublik, einen Zweig des osteuropäischen Judentums, das einstige Osmanische Reich, kurz: durch „Mitteleuropa“. Foto: Renate von Mangoldt, 1995.Mehr…

August

Ausstellung: Renate von Mangoldt

Ausstellung: Renate von Mangoldt

Ausstellung»Geteiltes Berlin – Fotografien aus dem Westteil 1973 – 1983«
In den späten 70er und frühen 80er Jahren wurde an jeder Ecke Berlins das Provisorische der Stadt deutlich: geteilt, mit vielen Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs. Von 1973 bis 1983 hat Renate von Mangoldt dieses eigenartige Flair in Fotoserien eingefangen. Die Ausstellung erlaubt einen Blick in diese Vergangenheit.
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Juli

Das LCB trauert um Brigitte Kronauer.

Das LCB trauert um Brigitte Kronauer.


„Literatur steht, mein ich, da, wo sie wirklich zur Sache geht, nie auf der Seite von »Eliten«, weder was ihre Hersteller, noch ihre Gegenstände, noch ihre Adressaten betrifft“
, schreibt Sie in ihrem vom LCB herausgegebenen Band »Die Lerche in der Luft und im Nest« (1995).

Wir erinnern uns an unzählige bereichernde Gespräche und Momente mit ihr in den letzten Jahrzehnten. Ihre letzte Lesung am Wannsee fand 2014 statt, als sie ihren Roman »Gewäsch und Gewimmel« vorstellte, moderiert von Tilmann Rammstedt. Wir freuen uns, dass diese und weitere Begegnungen mit der Autorin auf dichterlesen.net festgehalten wurden. Die Fotografie stammt von Renate von Mangoldt und wurde 1995 in Hamburg aufgenommen.

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2003

Skizzenblog (1)

2012

November

Seiten (4)

Ausstellung: Renate von Mangoldt

Ausstellung: Renate von Mangoldt

Ausstellung»Geteiltes Berlin – Fotografien aus dem Westteil 1973 – 1983«
In den späten 70er und frühen 80er Jahren wurde an jeder Ecke Berlins das Provisorische der Stadt deutlich: geteilt, mit vielen Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs. Von 1973 bis 1983 hat Renate von Mangoldt dieses eigenartige Flair in Fotoserien eingefangen. Die Ausstellung erlaubt einen Blick in diese Vergangenheit.
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Zu Ostern ein Filmgeschenk

Das literarische Profil von Berlin (R: Wolfgang Ramsbott, 1971)
Abrufbar bis 19. April 2020


Auch wir nehmen die Zeit der verwaisten Auditorien zum Anlass, eine Kostbarkeit aus unserem Archiv zu teilen. Zwischen 1968 und 1971 entstand im LCB die Dokumentarfilmreihe »Das literarische Profil europäischer Großstädte«. Die hauseigenen Produktionen zeigen Autorinnen und Autoren im gesellschaftlichen Kontext ihrer Stadt. Die literarischen Profile von PRAG (1969), STOCKHOLM (1969), ROM (1970), LONDON (1970) und von BERLIN (1971) sind Szeneporträts, die man heute staunend zur Kenntnis nimmt. Der Berlinfilm, den wir hier bis zum 19. April verfügbar machen, ist eine achtzigminütige Zeitreise in (die immerzu verrauchten) West-Berliner Kneipen (»Bundeseck« am Friedrich-Wilhelm-Platz) und Lesebühnen, in Verlagsbüros und Druckwerkstätten, in die Salons und Wohnzimmer der tonangebenden Intellektuellen. Zu sehen sind Ingeborg Drewitz, Günter Grass, Uwe Johnson, Oskar Pastior, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Gerhard Rühm, Oswald Wiener und viele Orte der damaligen ›freien Szene‹.Zum Film...

Frisch aus dem Archiv

Frisch aus dem Archiv

dichterlesen.netAus dem LCB-Veranstaltungs-Fundus: Unsere Hör-Tipps, die Ihnen unsere wertvollsten, kuriosesten und aufregendsten Lesungen aus den letzten 57 Jahren ins Wohnzimmer bringen oder Sie beim Spazieren begleiten, finden Sie hier versammelt.Zu allen Tipps ...

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