LCB

Archiv

Veranstaltungen (403)

Projekte (8)

Ausstellungen (3)

Hausgäste (69)

2020

November

Julie Tirard

Berlin, Deutschland

Julie Tirard war Leiterin des Theaters Art en Scène in Avignon, wo auch ihr erstes Drama aufgeführt wurde, bevor sie sich 2013 in Berlin niederließ und als Copywriter und Journalistin arbeitete. Seit 2018 ist sie als Übersetzerin von Romanen, Sachbüchern (Oh Simone ! von Julia Korbik) und Theaterstücken (frau verschwindet (versionen) von Julia Haenni, Umständliche Rettung von Martina Clavadetscher) aus dem Deutschen tätig. Ihr Aufenthalt wurde durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

mehr…

2019

Oktober

Laurence Richard

Paris, Frankreich

Laurence Richard arbeitet als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Deutschen ins Französische. Zusätzlich zu ihrem Master in literarischer Übersetzung hat sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin gemacht. Ihr Aufenthalt wird durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

mehr…

September

Martina Fernández Polcuch

Buenos Aires, Argentinien

Martina Fernández Polcuch, 1970 geboren, ist Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Spanische, u. a. von Sigmund Freud, Jürgen Osterhammel, Lukas Bärfuss und Marius von Meyenburg. Derzeit arbeitet sie an der Übersetzung des Benjamin-Adorno-Briefwechsels ins Spanische, wofür sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung erhielt.

mehr…

Nivin Sobh

Kairo, Ägypten

Nivin Sobh, 1977 geboren, lebt als Germanistikdozentin und Übersetzerin in Kairo. Sie übersetzte Heinrich Böll ins Arabische; für die Arbeit an einem Roman von Iris Hanika erhielt sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

August

Željka Gorički

Zagreb, Kroatien

Željka Gorički, 1982 geboren, übersetzt deutsche und englischsprachige Literatur ins Kroatische, u. a. Lukas Bärfuss, Robert Seethaler und Nataša Dragnić. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

mehr…

April

Laura Uribe

Mexiko-Stadt, Mexiko

Laura Uribe, geboren 1984, ist eine mexikanische Performance-Künstlerin. Ihre Arbeit lässt sich durch die Auseinandersetzung mit der experimentellen zeitgenössischen Szene und der Entwicklung transdisziplinärer Laboratorien charakterisieren und ist von einer politischen Dimension sowie einem dokumentarischen Ansatz gekennzeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Monageng Motshabi

Johannesburg, Südafrika

Monageng Motshabi ist Dramatiker, Theaterregisseur, Verleger und Lehrender. Derzeit arbeitet er als Dozent mit dem Market Theatre Laboratory und der Wits University zusammen und beschäftigt sich vor allem mit der Reimagination der Rolle des Theaters in der Gesellschaft. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Yildiz Çakar

Berlin, Deutschland

Yildiz Çakar, geboren 1978, ist Dichterin und Schriftstellerin. Neben ihrer Tätigkeit als Korrespondentin und Redakteurin für kurdische Zeitungen sind ihre Gedichte in zwei Bänden erschienen (»Friedhof der Sterne« 2004, und »Die Tür« 2012), in denen sie Motive des Todes, des Nichts und Exilerfahrungen verarbeitet. Außerdem hat sie eine Enzyklopädie, mehrere Romane und eine Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht und ist Gründungsmitglied des Kurdischen Schriftstellerverbands. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Dalia Taha

Ramallah, Westjordanland

Dalia Taha, geboren 1986 in Berlin, wuchs in Ramallah (Westbank) auf und ist Dichterin, Dramatikerin und Schriftstellerin. Sie war langjähriges Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Yaraat« und hat Gedichte und Artikel veröffentlicht, die sich vor allem mit Raumkonzeptionen unter kolonialen Bedingungen auseinandersetzen. Ihr erster Roman, »’Arrafu l-Sawad« (dt.: Die Wahrsager des Schwarzen) erschien 2007. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Januar

Ramon Farrés

Barcelona, Spanien

Ramon Farrés wurde 1962 in Manlleu, Katalonien, geboren. Als Schriftsteller hat er zwei Lyrikbände und drei Prosabücher in katalanischer Sprache veröffentlicht. Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek u. a. hat er ins Katalanische übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

mehr…

2018

Dezember

Stefano Zangrando

Rovereto, Italien

Stefano Zangrando, 1973 in Bozen geboren, ist Übersetzer, Schriftsteller und promovierter Literaturwissenschaftler. 2008 Stipendiat der Berliner Akademie der Künste, 2009 Nachwuchspreis des Deutsch-italienischen Übersetzerpreises für literarische Übersetzung, 2017-18 Schreibstipendium der Autonomen Provinz Bozen. Mitbegründer des Internationalen Seminars zur Romankunst an der Universität Trient und Mitglied der Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

mehr…

2017

August

Nino Burduli

Tbilissi, Georgien

Die Übersetzerin Nino Burduli, 1958 in Tbilissi geboren, ist ausgebildete Pianistin. Im LCB arbeitet sie an der Übertragung von Nino Haratischwilis »Das achte Leben (für Brilka)« ins Georgische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Juli

Gayane Ginoyan

Jerewan, Armenien

Gayane Ginoyan, 1969 geboren, lehrt Germanistik an der Universität Jerewan. Sie promovierte zum Thema der Entfremdung und Erinnerung bei Thomas Bernhard und Christoph Hein und übersetzt z. B. Bernhard Schlink, Daniel Kehlmann, Christoph Hein und Arno Geiger ins Armenische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Rose Labourie

Paris, Frankreich

Rose Labourie, 1987 geboren, hat Literatur in Ulm und Paris studiert. Seit 2014 arbeitet sie als Übersetzerin. U. a. hat sie Werke von Sibylle Berg, Chris Kraus, Ferdinand von Schirach und Juli Zeh ins Französische übertragen. Ihr Aufenthalt wird vom Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

mehr…

Mai

Tong Yali

Taipeh, Taiwan

Tong Yali, geboren 1978 in Taiwan, ist Autorin der Gedichtbände »Grenzlandsdämmerung« (2010) und »Mondschein, Schlafloser« (2012). Sie übersetzte deutschsprachige Literatur, unter anderem Kafkas Erzählungen und »Die Ausgesperrten« von Elfriede Jelinek. Zurzeit arbeitet sie an der Übersetzung von Christa Wolfs »Der geteilte Himmel«. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

April

Anastasiia Kosodii

Zaporizhzhya, Ukraine

Die ukrainische Autorin Anastasiia Kosodii, geboren 1991, setzt sich in ihren Werken schonungslos mit dem heutigen Konflikt in der Ostukraine auseinander. Sie ist Mitgründerin einer freien Bühne in Zaporizhzhya, die sich als Experimentierraum versteht. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Ebru Nihan Celkan

Istanbul, Türkei

Ebru Nihan Celkan, 1979 geboren, ist Autorin und unterrichtet Dramatisches Schreiben an der Sabanci Universität in Istanbul. Die in der Türkei vielgespielte Dramatikerin setzt sich in ihren Stücken mit der türkischen Gesellschaft, ihren Tabus und Missständen auseinander. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Mehdi Moradpour

Teheran / Berlin, Iran / Deutschland

Mehdi Moradpour, geboren 1979, arbeitet als Autor und Übersetzer in Berlin. Sein erstes Stück »Türme des Schweigens« wurde 2016 mit dem Exile-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Sivan Ben Yishai

Tel Aviv, Israel

Sivan Ben Yishai, 1978 geboren, ist eine in Israel vielfach gespielte Autorin und Regisseurin. In ihren Werken setzt sie sich mit der gegenwärtigen Lage in Israel/Palästina auseinander. Heute lebt sie zeitweise in Berlin, wo ihr erstes Stück für die deutsche Bühne »Your Very Own Double Crisis Club« entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Februar

Juliette Aubert 

Hamburg, Deutschland

Die Übersetzerin, Jahrgang 1975, hat ein Studium der Germanistik und Literaturübersetzung an der Universität Straßburg absolviert. Zu den von ihr ins Französische übertragenen Autoren zählen Daniel Kehlmann und Klaus Modick. Für die Arbeit an einem Roman von Benedict Wells erhielt sie ein Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

mehr…

Januar

Oktay Değirmenci

Arsuz, Türkei

Oktay Değirmenci, 1984 geboren, hat ein Philosophiestudium und eine Dolmetscherausbildung absolviert und widmet sich dem literarischen Übersetzen. Er übersetzte Autoren wie Gudrun Pausewang, Ödön von Horvath, Peter Handke, Robert Seethaler und Norbert Elias ins Türkische. 2016 wurde er mit dem Tarabya-Förderpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

mehr…

Sanghee Kwon

Seoul, Südkorea

Sanghee Kwon, geboren 1971, unterrichtet Deutsch an der Universität Sung-Shin in Seoul. Als freie Übersetzerin hat sie Werke von Bernhard Schlink und Florian Henckel von Donnersmarck ins Koreanische übertragen. Zur Zeit arbeitet sie an der Übersetzung von Judith Schalanskys »Der Hals der Giraffe«. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

2016

Aleksei Shipulin

Brjansk, Russland

Aleksei Shipulin, 1975 geboren, ist Lektor für Deutsch und Englisch an der Staatlichen Universität Brjansk und Literaturübersetzer. Seit 2009 übersetzt er Belletristik und Jugendliteratur aus dem Deutschen und Englischen, darunter Suzanne Collins, Felicitas Hoppe und Ralph Dutli. Er erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Daria Biagi

Rom, Italien

Daria Biagi, 1983 geboren, arbeitet an der Sapienza Universität in Rom am Lehrstuhl für Deutsch-Italienische Übersetzung und forscht zur Geschichte der deutschen Literatur in Italien. Sie ist außerdem freiberufliche Übersetzerin und Redakteurin bei verschiedenen italienischen Verlagen und arbeitet derzeit an der Übersetzung von Jörg Fausers »Rohstoff« ins Italienische. Daria Biagi erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Mahmoud Hassanein

Kario / Germersheim, Ägypten /  Deutschland

Mahmoud Hassanein wurde 1982 in Kairo geboren und lebt seit 2007 in Germersheim, wo er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Interkulturelle Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität tätig ist. Darüber hinaus arbeitet er als Übersetzer von Kinder- und Jugendbüchern sowie deutscher Gegenwartsliteratur. Für sein aktuelles Projekt »Tigermilch« von Stefanie de Velasco erhielt er das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Mira Djordjević

Sarajevo, Bosnien und Herzegovina

Mira Djordjević gehört zu den bedeutendsten Literarturwissenschaftlern und Übersetzern in Bosnien-Herzegowina. Bis 2006 hatte sie einen Germanistik-Lehrstuhl an der Universität Sarajevo inne. In den letzten Jahren übersetzte sie u. a. Walter Benjamin, Ernst Tugendhat, Robert Walser und Eugen Ruge ins Bosnische. Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

mehr…

2015

Ahmet Sami Özbudak

Istanbul, Türkei

Ahmet Sami Özbudak, 1980 geboren, schreibt fürs Theater und arbeitet als Journalist für mehrere Zeitungen und Zeitschriften. Er nahm 2012 in Barcelona an einem Workshop der renommierten Talentschmiede Sala Beckett teil. 2011 wurde er mit dem Europäischen Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2011 ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Ariane Koch

Basel, Schweiz

Ariane Koch, geboren 1988, debütierte 2011 mit der Kurzgeschichtensammlung »Grenzen«. Die vielseitige Künstlerin bewegt sich zwischen Theater und Bildender Kunst. Gemeinsam mit Moira Gilliéron und Zino Wey realisierte sie das Stück »Mein Enkel 2072«, das unter anderem in Basel und Berlin aufgeführt wurde. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Chung Wenyin

Taipeh, Taiwan

Chung Wenyin ist Schriftstellerin, Malerin und Fotografin. Sie hat zahlreiche Literaturpreise erhalten, u. a. den wichtigsten Literaturpreis Taiwans, den »Wu San-Lien«. In ihrer »Island Trilogy« beschreibt sie die dekadente Urbanität Taiwans und die Geschichte ihrer Familie vor dem Hintergrund der turbulenten historischen Vergangenheit der Stadt. Sie wird im Rahmen des Grenzgänger-Programms der Robert Bosch Stiftung und des LCB gefördert.

mehr…

Gül Gürtunca

Istanbul, Türkei

Gül Gürtunca ist seit 2007 als Übersetzerin deutscher Literatur tätig und hat Werke von Robert Walser, Helge Hesse, Christfried Tögel und Karla Reimert ins Türkische übertragen. Neben ihrer übersetzerischen Tätigkeit arbeitet sie als freie Lektorin. Gül Gürtunca erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

mehr…

Teresa Guilleumes

Barcelona, Spanien

Teresa Guilleumes, 1966 geboren, ist Verlegerin bei Viena Edicions in Barcelona und freiberufliche Übersetzerin. Seit 2008 übersetzt sie vor allem Kinder- und Jugendliteratur aus dem Deutschen ins Katalanische, darunter Erika Mann und Paul Maar. Sie erhielt ein Übersetzerstipendium der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Zainab Magdy

Kairo, Ägypten

Zeinab Magdy, geboren 1988, hat Anglistik studiert und ist zurzeit an der Universität Kairo als Dozentin für Arabische sowie Englische Literatur tätig. Zudem arbeitet sie als freie Schauspielerin. »Rivo-loo-shun” ist ihr erstes Theaterstück. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

2014

Boróka Parászka

Târgu Mure, Rumänien

Boróka Parászka wurde 1976 in Gheorgheni (Rumänien) geboren und lebt derzeit in Târgu Mures / Rumänien. Sie ist freie Mitarbeiterin der Zeitschrift Erdélyi Riport, des Rundfunksenders Marosvásárhelyi Rádió (ungarischsprachiger Sender Târgu Mures) und der Website Manna.ro, zudem publiziert sie regelmäßig auch in Ungarn. 2008 wurde sie mit dem Katalin-Bossányi-Preis für exzellente journalistische Arbeit ausgezeichnet.
Boróka Parászka erhielt das »Irodalom”-Stipendium, das die Robert Bosch Stiftung GmbH zu Ehren von György Dalos vergeben hat.

mehr…

Edina Szvoren

Budapest, Ungarn

Edina Szvoren erhielt das »Irodalom”-Stipendium, das die Robert Bosch Stiftung GmbH zu Ehren von György Dalos vergeben hat.

mehr…

Piret Pääsuke

Tallinn, Estland

Piret Pääsuke, 1959 in Tallinn (Estland) geboren, arbeitet als Literaturredakteurin beim Estnischen Rundfunk und übersetzt seit den 80er Jahren vor allem zeitgenössische Deutsche Literatur ins Estnische, u. a. Julia Franck, Thomas Hettche, Kathrin Schmidt oder David Wagner. Sie erhielt ein Arbeitsstipendium der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Robert Prosser

Wien, Österreich

Robert Prosser, 1983 in Tirol geboren, lebt heute nach diversen Auslandsaufenthalten in Wien und Tirol. Er schreibt Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet zudem als Kurator und Redakteur verschiedener Literaturplattformen. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. die Autorenprämie des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und das Wiener Autorenstipendium. 2013 publizierte er den Roman »Geister und Tattoos«. Im selben Jahr wurde sein Stück »Love JIHAD« in Innsbruck uraufgeführt. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

mehr…

Tarja Roinila

Helsinki, Finnland

Tarja Roinila, 1964 in Jyväskylä (Finnland) geboren, ist freiberufliche Literaturübersetzerin und verfasst Aufsätze und Essays zu literarischen Themen. Zu ihren Schwerpunkten zählen moderne Prosa, Gegenwartslyrik und Philosophie sowie das Werk Thomas Bernhards. Tarja Roinila erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

2013

Franco Filice

Carolei, Italien

Franco Filice, 1954 geboren, ist literarischer Übersetzer und Mitarbeiter am Germanistiklehrstuhl der Universität Suor Orsola Benincasa, Neapel. Er übersetzte u. a. Kathrin Schmidt und Nicol Ljubic ins Italienische. Er erhielt ein Stipendium aus dem Programm Literarische Brückenbauer” der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Irina Alexejewa

St. Petersburg, Russland

Irina Alexejewa ist Direktorin der Sankt-Petersburger Schule für Dolmetschen und Übersetzung an der Herzen-Universität St. Petersburg. Sie übersetzte u. a. Robert Musil, Paul Nizon, Elfriede Jelinek und Katja Lange-Müller ins Russische. Irina Alexejewa erhielt ein Stipendium des Goethe-Instituts.

mehr…

Iulia Dondorici

Berlin / Bukarest, Deutschland / Rumänien

Iulia Dondorici, 1979 geboren, studierte Rumänische und Englische Philologie in Bukarest und Berlin und ist als Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin tätig. Sie übersetzt zeitgenössische deutschsprachige Literatur ins Rumänische, wie z. B. den Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan »Herzzeit«. Iulia Dondorici erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

László Györi

Budapest, Ungarn

László Györi, 1954 geboren, arbeitete viele Jahre als Musik- und Literaturredakteur beim Ungarischen Rundfunk, profilierte sich daneben auch als Übersetzer aus dem Englischen und Deutschen. Er übersetzte u. a. Norbert Elias, Sebastian Haffner, Günter Grass und Eugen Ruge ins Ungarische. László Györi erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

mehr…

Robert Perišić

Zagreb, Kroatien

Robert Perišić, 1969 in Kroatien geboren, arbeitet als Schriftsteller, freier Journalist und Drehbuchautor. Seit den 1990er Jahren Lyrik, Erzählungen, Dramen und auch Literaturkritiken schreibend, veröffentlichte er 2007 seinen ersten Roman »Unser Mann vor Ort«, der 2011 in deutscher Übersetzung erschienen ist. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

mehr…

Tanja Petrič

Ljubljana, Slowenien

Tanja Petrič, geboren 1981 in Maribor, ist Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin, Übersetzerin, Kulturjournalistin und Lektorin. Sie übersetzt deutschsprachige Literatur ins Slowenische, u. a. Boris Groys, Felicitas Hoppe, Robert Menasse und Mario Wirz. 2011 wurde sie mit dem Preis »Lirikonov zlat« für die beste Lyrikübersetzung im Rahmen des Poesiefestivals »Lirikonfest« ausgezeichnet. Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

mehr…

2012

Olga Kozonkova

Saratov, Russland

Olga Kozonkova, 1972 geboren, ist Dozentin für neuere deutschsprachige Literatur, Mediengeschichte und Literaturübersetzung in Saratov. Sie übersetzte u. a. Robert Walser, Elfriede Jelinek und Judith Schalansky ins Russische. Olga Kozonkova erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung. 

mehr…

Paola del Zoppo

Bracciano, Italien

Paola del Zoppo, geb. 1975, arbeitet derzeit an einem Forschungsprojekt über italienische Übersetzungen deutscher Literatur des 20. Jahrhunderts. Sie übersetzte literarische Werke aus dem Englischen und Deutschen, u. a. von Heinz Czechowski, Gwyneth Lewis, Lutz Seiler oder Birgit Vanderbeke. Paola del Zoppo erhielt ein Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Zofia Matejewska

Warschau, Polen

Zofia Matejewska, 1985 geboren, studierte Philosophie, Polonistik und Germanistik. Sie arbeitet als Redakteurin beim polnischen Akcent Verlag sowie in der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit. Im LCB arbeitet sie an der Übersetzung von Kolja Mensings »Die Legenden der Väter«. Zofia Matejewska erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung

mehr…

2011

Hung Hung

Taipeh, Taiwan

Hung Hung, geboren 1964, ist Theaterdirektor, Filmemacher und schreibt Gedichte, Kurzgeschichten, Essays und Theaterkritiken. Sein literarisches Projekt »Lunch with strangers« wurde durch das Grenzgänger-Programm der Robert Bosch Stiftung und des LCB gefördert.

mehr…

Tina Štrancar

Ljubljana, Slowenien

Tina Štrancar, 1985 geboren, ist Doktorandin der Literaturwissenschaft an der Universität Ljubljana und Literaturübersetzerin. Sie übersetzte u. a. Monique Schwitter, Judith Hermann, Christoph Ransmayr und Daniel Kehlmann ins Slowenische und arbeitet derzeit an Jenny Erpenbecks Roman »Heimsuchung«. Tina Štrancar erhielt das Arbeitsstipendium für Literaturübersetzer der Robert Bosch Stiftung.  

mehr…

Zhu Liu Hua

Nantong, China

Zhu Liu Hua, 1966 geboren, studierte Germanistik und arbeitet als Übersetzer und Fremdenführer. Seit dem Ende der 80er Jahre übersetzt er Sachbücher, Kinderliteratur und belletristische Gegenwartsliteratur, darunter z. B. Guido Knopp, Daniel Kehlmann und Christa Wolf. 2008 nahm er an der Deutsch-Chinesischen Werkstatt für Literaturübersetzer teil. Zhu Liu Hua erhielt das Arbeitsstipendium für Literaturübersetzer der Robert Bosch Stiftung.  

mehr…

2010

Amrit Mehta

New Delhi, Indien

Amrit Mehta, geb. 1946, gibt eine indische Literaturzeitschrift heraus (www.saarsansaar.com) und übersetzt deutsche Literatur ins Hindi, u. a. Günter Grass, Franz Hohler, Robert Menasse und elfriede Jelinek. Amrit Mehta erhielt ein Stipendium der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Bojana Denić

Belgrad, Serbien

Bojana Denić, 1974 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische. Im LCB wird sie an der Übersetzung von Heiner Müllers »Für alle reicht es nicht« arbeiten, die sie in ihrem neu gegründeten Verlag »Radni sto« publizieren wird. Mit freundlicher Unterstützung aus dem Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

mehr…

Lidia Nádori

Budapest, Ungarn

Lidia Nádori, geb. 1971, schreibt Kinderbücher und übersetzt deutsche Autoren ins Ungarische, u. a. Terezia Mora, Jenny Erpenbeck, Ingo Schulze, Herta Müller, Robert Walser. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

mehr…

2009

Huang Liaoyu

Peking, China

Der chinesische Übersetzer und Germanist Huang Liaoyu lehrt derzeit an der Universität in Peking. Er übersetzte unter anderem ins Chinesische Schriften von Goethe, Thomas Mann, Martin Walser und Sven Regener. Er ist Stipendiat der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Khafiza Kuchkarova

Taschkent, Usbekistan

Khafiza Kuchkarova, geboren 1973, ist Literaturübersetzerin und unterrichtet Deutsch an der Nationalen Universität Taschkent. Sie übersetzte u. a. Goethe, Hesse, Bachmann und Jenny Erpenbeck ins Usbekische. Sie erhielt ein Übersetzerstipendium der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

Sdravka Evstatieva

Sofia, Bulgarien

Sdravka Evstatieva, 1962 geboren, ist freiberufliche Übersetzerin und Lehrbeauftragte für Deutsch und Übersetzen an der Neuen Bulgarischen Universität Sofia. Sie übersetzt Belletristik (u. a. Robert Schneider, Christa Wolf, Jan Costin Wagner und Dagmar Geisler), Sachbücher sowie Kinder- und Jugendbücher ins Bulgarische. Sdravka Evstatieva erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

2007

Cemal Ener

Istanbul, Türkei

Cemal Ener, 1959 geboren, ist freier Lektor und Übersetzer deutschsprachiger Literatur (u. a. Perutz, Schlink, Hadke, Kehlmann). Er arbeitet an einer türkischen Ausgabe der Werke Robert Walsers.

mehr…

Gergana Fyrkova

Sofia, Bulgarien

Gergana Fyrkova, geb. 1965, lebt als Film -und Literaturübersetzerin in Sofia. Sie übertrug u. a. Werke von Siegfried Kracauer, Ilija Trojanow, Dimitré Dinev und Robert Walser ins Bulgarische. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

mehr…

2006

Aleksandra Bajazetov-Vucen

Belgrad, Serbien

Aleksandra Bajazetov-Vucen, 1969 geboren, lebt in Belgrad. Sie arbeitet als Germanistin und Sprachlektorin für Deutsch an der Universität Belgrad und übersetzt seit den 90er Jahren deutschsprachige Literatur ins Serbische, u. a. Lessing, Hannah Arendt, Inka Parei, Norbert Elias, Thomas Bernhard. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

mehr…

2005

Susan Bernofsky

New York, USA

Die amerikanische Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin Susan Bernofsky ist Autorin des Buches »Foreign Words: Translator-Authors in the Age of Goethe« (Wayne State UP, 2005), und hat Werke von Robert Walser, Gregor von Rezzori, Peter Szondi, Ludwig Harig, Yoko Tawada übersetzt.

mehr…

2004

Stéphane Lambert

Brüssel, Belgien

Stéphane Lambert, geb. 1974, gehört zu den wichtigsten jungen Autoren Belgiens, die in französischer Sprache schreiben. Er veröffentlichte bereits mehrere Romane, darunter «Charlot aime Monsieur« (1997) und «Une histoire d’amour« (2002). Stéphane Lambert erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Französischen Gemeinschaft Belgiens. In Zusammenarbeit mit der Vertretung Wallonie-Bruxelles in Berlin.

mehr…

2003

Daniel Najmias

Barcelona, Spanien

Die im Goethe-Institut Madrid gegründete Fundación Goethe Espana hat im vergangenen Jahr erstmals einen mit 10.000 Euro dotierten Übersetzerpreis verliehen. Die Auszeichnung ging an den in Barcelona lebenden Daniel Najmias, der u. a. Norbert Gstrein, Martin Walser und Christoph Hein ins Spanische übertragen hat. Der Preis schließt ein Stipendium für einen Aufenthalt im LCB ein.

mehr…

Robert Legros

Brüssel, Belgien

Robert Legros lehrt Philosophie an der Université Libre de Bruxelles. Er erhielt ein Stipendium des Belgischen Kulturministeriums Brüssel.

mehr…

2001

Jana Zoubková

Prag, Tschechien

Jana Zoubková, 1951 in Brno (Tschechien) geboren, arbeitet seit den 90er Jahren als freiberufliche Publizistin und Literaturübersetzerin deutschsprachiger Prosa und Essayistik ins Tschechische (u. a. Maxim Biller, Juli Zeh, Daniel Kehlmann und Sven Regener). Sie erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

mehr…

2000

Ilana Hammerman

Jerusalem, Israel

übersetzt deutsche Literatur ins Hebräische. Nach dem Studium in Paris, Jerusalem und Bielefeld arbeitete sie in mehreren Verlagen als Lektorin, derzeit als Herausgeberin der Reihe «Moderne Prosa« im renommierten Verlag Am Oved.
     Sie übersetzte u. a. Camus, Sarraute, Vargas Llosa, Robert Walser und Christa Wolf ins Hebräische. Derzeit arbeitet sie an der Übertragung von Kafkas Briefen an Felice.

mehr…

Robert McLiam Wilson

Belfast, Irland

geboren 1964 in Belfast, stieß mit seinen Romanen aus dem Belfaster Milieu auf internationale Resonanz.In deutscher Übersetzung erschienen seine Romane »Ripley Bogle« (übersetzt von Susanne Lange) und »Eureka Street, Belfast« (übersetzt von Christa Schuenke).

mehr…

1997

Albert Ostermaier

München, Deutschland

mehr…

Herbert Maurer

Wien, Österreich

mehr…

1988

Norbert Gstrein

Hamburg, Deutschland

mehr…

1987

Hubert Winkels

Berlin, Deutschland

mehr…

Beiträge (34)

2022

Januar

Babelwerk

VeranstaltungLaunch des neuen digitalen Think-Tanks zur Literaturübersetzung
www.babelwerk.de
Mit Milena Adam, Mirko Bonné, Norbert Lange, Patricia Klobusiczky, Marie Luise Knott, Olga Radetzkaja, Bernhard Robben, Gesine Schröder, Johanna Steiner, Ulf Stolterfoht, Timea Tankó, DJ Bad PuppyMehr…

2021

November

Oktober

Es ist eine Frucht! ─ Übersetzungsjournal von Beate Thill

Es ist eine Frucht! ─ Übersetzungsjournal von Beate Thill

TOLEDO-JournalDany Laferrières Roman Granate oder Granatapfel – was hat der Schwarze in der Hand (Das Wunderhorn, 2021) ist ein Roadtrip durch ganz Nordamerika und zeigt ein Panorama zwischen Weiß und Schwarz. Beate Thills Journal „Es ist eine Frucht!“ zeichnet nach, mit welcher Leichtigkeit und welchem Witz der Autor Themen wie Rasse, Kultur und Identität in seiner Prosa verhandelt und welche Herausforderungen sich in der Übersetzung stellen. Flankiert wird das Journal von einem Radiostück und einigen Fotografien. Die Dichtung Leaves of grass von Walt Whitman (US-amerikanischer Dichter, 1819-1892) ist ein wichtiger Bezugspunkt des Romans. Für das TOLEDO-Journal komponierte der Radiokünstler Andreas Hagelüken ein Stück in vier Liedern, das Walt Whitman in unsere Zeit holt. Die Schwarz-Weiß-Fotografien aus dem Nachlass von Robert Walker (1919-1992) sind nüchterne Aufnahmen von den Vereinigten Staaten aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.Zum TOLEDO-Journal …

August

lieder an das große nichts: Lesung, Gespräch und Musik mit Juliane Liebert | 2021

lieder an das große nichts: Lesung, Gespräch und Musik mit Juliane Liebert | 2021

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #97: Juliane Lieberts Debüt »lieder an das große nichts« (Suhrkamp, 2021) ist eine Sammlung von unmittelbar unter die Haut gehenden, ernsten oder pointiert witzigen und vor allem präzise erlebten Abrechnungen mit Alltag, Jungsein, Großstadt, Alkohol, Liebe und Tod. Im Lyrik Kabinett München sprach die Autorin mit Christian Metz über Pop und Poesie, Musik und Lyrik, Schimpf- und Koseworte, das kleine Alles und das große Nichts. Außerdem las sie einige ihrer Gedichte mit musikalischer Begleitung von Ani Mijatovic vor.

Zum PodcastZu allen Hörtipps...

Out of Sight. Dramatische Lesungen

VeranstaltungFür das internationale Dramatiker·innenlabor Out of Sight haben das Literarische Colloquium Berlin, das Maxim Gorki Theater, das Neue Institut für Dramatisches Schreiben, die Robert Bosch Stiftung und das Schauspiel Stuttgart Yıldız Çakar (Berlin), Laura Uribe (Mexiko-Stadt), Dalia Taha (Ramallah) und Monageng Vice Motshabi (Johannesburg) eingeladen, sich über Sprach- und Ländergrenzen hinweg mit dem Themenkomplex des Verschwindens zu befassen. Heute um 18:00h sind die vier Stücke in Form von dramatischen Lesungen am Wannsee zu erleben. Zu Beginn des Abends sprechen die Werkstattleiter·innen Mazlum Nergiz und Maxi Obexer mit Teilnehmenden verschiedener Jahrgänge des internationalen Dramatiker·innenlabors. Es gibt noch Tickets.Mehr…

Juni

Max Haberich empfiehlt

Max Haberich empfiehlt

LeselampeRobert Gernhardt war einer der ganz wenigen Humoristen in Deutschland, die es verdienen, mit Loriot in einem Atemzug genannt zu werden. Vielseitig begabt, war Gernhardt Zeichner und Maler, hat Gedichte, Essays und Erzählungen verfasst. Seinen Prosaband »Kippfigur« (Fischer Taschenbuch, 2004) empfiehlt der Autor Max Haberich in der heutigen Leselampe: “Sie, lieber Leser, brauchen Gernhardt. Sie wussten es bloß noch nicht. Gerade heute. Kaufen Sie seine Bücher – es wird Ihnen besser gehen.”Zur Leselampe

Februar

Digital Essay »Babelsprech«

Digital Essay »Babelsprech«

Portal»Babelsprech. Junge deutschsprachige Dichtung« war ein Projekt, das von 2013–2015 und als »Babelsprech.International« unter der Kuration von Max Czollek, Robert Prosser, Simone Lappert und Michelle Steinbeck von 2016–2019 durchgeführt wurde. Ziel war, eine neue Generation von Dichter·innen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus zu vernetzen und die öffentliche Wahrnehmung von Lyrik als einer Kunst- und Reflexionsform zu erweitern. Die wichtigsten Stationen und Inhalte sind in einem Digital Essay nachzulesen. Das Projekt »Babelsprech« wurde ermöglicht von der Kulturstiftung des Bundes (Deutschland), dem Bundeskanzleramt Österreich, Abteilung Kultur, dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport der Republik Österreich, Pro Helvetia (Schweiz) und der Kulturstiftung Liechtenstein.

Zum Digital Essay

Amrit Mehta empfiehlt

Amrit Mehta empfiehlt

LeselampeFür seinen Roman über das Projekt des politischen Zusammenschlusses Europas im Kontext der jüngsten Geschichte des Kontinents wurde Robert Menasse 2017 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. »Die Hauptstadt« (Suhrkamp, 2017) spannt einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und großen Gefühlen.

Amrit Mehta ist Übersetzer, Herausgeber und Veranstalter aus Neu-Delhi. Bis heute hat et 96 Bücher aus dem Deutschen übersetzt und zahlreiche Lesungen deutschsprachiger Autor·innen organisiert. In der heutigen Leselampe empfiehlt er Menasses Roman, den er ins Hindi übertragen hat:zur Leselampe

Januar

Übersetzungswettbewerb »Mon Lou adoré«

Übersetzungswettbewerb »Mon Lou adoré«

Ausschreibung„Was ist eine gute Übersetzung?“ fragt der Deutsche Übersetzerfonds mit der Ausschreibung eines neuen Wettbewerbs. In Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Institut Français geht es diesmal um die Übersetzung französischer Texte ins Deutsche. Ausgewählt wurden zwei gut einhundert Jahre alte Briefe des Dichters Guillaume Apollinaire an seine Geliebte Louise de Coligny-Châtillon. Guillaume Apollinaire, geboren als Wilhelm Albert Włodzimierz Apolinary de Wąż-Kostrowicki, war 34 Jahre alt, als er 1914 Louise de Coligny-Châtillon begegnete – ein coup de foudre, wie man weiss. Doch Apollinaire zog es in den Krieg. Und so bezeugen die Briefe eine große Leidenschaft und sind gleichzeitig atemberaubende Zeugnisse des Kriegsalltags. Apollinaires „Lettres à Lou“ (Editions Gallimard, 1969) gehören zu den schönsten Liebesbriefen der französischen Literatur.

Der Wettbewerb steht allen Interessierten offen. Die eingesandten Texte werden anonymisiert an die Jury (Thomas Brovot, Brigitte Große, Aurélie Maurin, Tilman Spreckelsen, Anne Weber) weitergegeben. Die beste Übersetzung wird mit einem Preisgeld von 2.000 Euro prämiert und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung abgedruckt. Einreichungen sind bis zum 31. Januar 2021 möglich; Ausschreibung und Ausgangstexte sind hier abrufbar.Mehr…

Hubert Fichte: Die Geschichte der Empfindlichkeit | 1987

Hubert Fichte: Die Geschichte der Empfindlichkeit | 1987

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #81 | Unser erster Hörtipp im neuen Jahr ist ein historisches Fundstück: Ein Jahr nach dem Tod Hubert Fichtes richteten das LCB und der Akademische Verein Hütte einen Abend zum Werk des Schriftstellers und Ethnologen, der als Vorläufer moderner Disziplinen wie Queer Studies und postkolonialen Theorien gilt. Über Fichtes Verhältnis zur Literaturvilla am Wannsee, den Werkplan zur Herausgabe seines Nachlasses sowie über die Unvollständigkeit seines Werks und die Verantwortung der Herausgeber diskutierten Walter Höllerer, Gisela Lindemann, Leonore Mau und Torsten Teichert mit Wolfgang Rath.

Zum Podcast…Zu allen Hörtipps...

Hallo, 2021!

Hallo, 2021!

Heute, am 5.1., ist Friedrich Dürrenmatts 100. Geburtstag. Auf dem Foto ist er 47 Jahre alt, fotografiert von Renate von Mangoldt. Das neue Jahr hat noch andere große Literaturjahrestage im Gepäck: Auch Ilse Aichinger wäre in diesem Jahr 100 geworden, Gustave Flaubert und Charles Baudelaire feiern den 200., Marcel Proust den 150. Geburtstag. Max Frischs Todestag jährt sich zum 30., W. G. Sebalds zum 20., Christa Wolfs zum 10. Mal.
»Die Politik erlaubt fragwürdige Prognosen«, so Dürrenmatt einst. Wir wollen lieber keine Prognosen wagen und begnügen uns damit, allen ein möglichst unbeschwertes Jahr 2021 zu wünschen!

2020

November

Ijoma Mangold: »Der innere Stammtisch« | 2020

Ijoma Mangold: »Der innere Stammtisch« | 2020

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #76: In seinem politischen Tagebuch »Der innere Stammtisch« (Rowohlt, 2020) möchte Ijoma Mangold sich selbst beobachten, „um den Zusammenhang zwischen Reflexen, Emotionen, Affekten, weltanschaulichen Überzeugungen und politischen Urteilen genauer zu begreifen.“ Über sein neues Buch, den liberalen Skeptizismus und den Einfluss der eigenen Biographie auf den politischen Standpunkt unterhielt sich Mangold mit dem Autor und Bundesvorsitzenden der Grünen Robert Habeck.zum Podcast...

Oktober

»Zu zweit auf der Großen Schildkröte reiten«

»Zu zweit auf der Großen Schildkröte reiten«

TOLEDO-JournalEINBLICK IN DEN MASCHINENRAUM DES ÜBERSETZENS I: Sonja Finck & Frank Heibert haben nicht nur vierhändig übersetzt sondern auch noch ein vierhändiges TOLEDO-Journal darüber geschrieben. In „Zu zweit auf der Großen Schildkröte reiten – die vierhändige Übersetzung eines indigenen Panorama-Romans aus Québec“ über ihre Übersetzung „Der große Absturz – Stories aus Kitchike“ von Louis-Karl Picard-Sioui (Secession Verlag für Literatur) geht es um Komfortzonen, Karl-May-Romantik und Kolonialismus ─ und nicht zuletzt darüber, was es bedeutet, gemeinsam zu übersetzen.zum Journal

24-Stunden-Comics zum Blättern

24-Stunden-Comics zum Blättern

Zwei Publikationen erscheinen neu als direkte Ergebnisse des 24-Stunden-Comics am Wannsee 2019. Der Jaja Verlag veröffentlicht in Kooperation mit dem LCB das »MATE«-Buch mit einer Auswahl von 12 Comics, die mit einer breiten Palette von Zeichenstilen und Plots das Thema vom letzten Jahr behandeln: Es ging um Chimarrão, ein Mate-Tee, der in Südamerika traditionell in Gesellschaft und aus einer Kalebasse mithilfe eines Trinkrohrs getrunken wird und wegen des hohen Koffeingehaltes dabei hilft, wach zu bleiben. Auch im Buch enthalten sind eine Fotodokumentation der Veranstaltung und ein zusammengefaltetes Comic-Poster von Alex Chauvel. Herausgeber ist unser südbrasilianischer Volontär und Mate-Trinker Augusto Paim, der den 24-Stunden-Comic im LCB initiiert hat. Die offizielle Buchvorstellung findet am Wochenende vom 28. und 29. November 2020 im Museum für Kommunikation Berlin im Rahmen der Comicinvasion statt, dem Comicfestival der Hauptstadt. Robert Günther wiederum, der letztes Jahr einen 24-seitigen-Comic vor Ort fertigstellen konnte, entschied sich, diesen nachzubearbeiten, zu kolorieren und in einem Heft zu veröffentlichen. »WA(H)NNSEE« erscheint im November in seinem Eigenverlag Jute Comics.

Alle Beiträge vom letzten Jahr sind nach wie vor auf unserer Website auf dem Skizzenblog nachzulesen. Bald werden sie ergänzt mit den Ergebnissen des zweiten 24-Stunden-Comics am Wannsee, der wegen der verschärften Corona-Lage in Berlin von Oktober 2020 auf April 2021 verschoben wurde.Zur Veranstaltung…

September

Ijoma Mangold: »Der innere Stammtisch«

VeranstaltungIjoma Mangold im Gespräch mit Robert Habeck, Live-Mitschnitt vom 17.09.

Mehr…

Juni

Empfindlichkeiten. Maske. Statements und Diskussion | 2016

Empfindlichkeiten. Maske. Statements und Diskussion | 2016

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #45/#PrideMonth2020: »Von homosexuellen Autoren, von homosexueller Literatur sprechen, setzt voraus, daß es heterosexuellen literarischen Stil gibt, heterosexuelle Kriteria. Kann es die Aufgabe der Literaturkritik sein, biologistische Kriterien zu kanonisieren, die von den Biologen jede Saison ausgewechselt werden?« Das schrieb Hubert Fichte 1982 in »Die Geschichte der Empfindlichkeit. Homosexualität und Literatur I«. Und die queere Gegenwart? Im Juli 2016 haben Autor·innen aus unterschiedlichen Staaten und Kulturräumen für das Festival »Empfindlichkeiten« mit kurzen Statements zu politischen und ästhetischen Realitäten Position bezogen. Mit Ahmet Sami Özbudak (Istanbul), Angela Steidele (Köln), Hilary McCollum (Donegal), Thomas Meinecke (Eurasburg) und Robert Gillett (London).
Zu allen Hörtipps oderdirekt zu den Podcasts...

Saša Stanišić empfiehlt

Saša Stanišić empfiehlt

Leselampe Extra#42 via Literaturport: Buchpreisträger Saša Stanišić erfreut sich über all die Nichtexistenzen in der von Robert Stripling herausgegebenen Anthologie »Verpasste Hauptwerke« (Mikrotext 2018) und rät allen Existenzen auf dieser Welt, »die es sich leisten können«, zum Kauf: »Sie versammelt niemals geschriebene Aphorismen, Lebensweisheiten und  Aperçus von niemals gelebt habenden Menschen. Über beide Nichtexistenzen denkt man beim Lesen aber: wie wahr die doch sind.«Zur Leselampe ...

Mai

Moritz Gagern empfiehlt

Moritz Gagern empfiehlt

Leselampe Extra#32 via Literaturport.de: Der Autor und Komponist Moritz Gagern erlebt die Zeit der Pandemie gerade in Rom, wo »Spaziergänge verboten sind, solange die Absicht nur darin besteht, außerhalb des Hauses Zeit zu verbringen». Deswegen greift er zu einem Klassiker der Flanierliteratur: »Der Spaziergang» von Robert Walser (Insel Verlag, 2018) laviert zwischen den Gesetzen der Bohème und der Bürgerlichkeit. Klare Empfehlung, denn: »Der Spaziergang ist der Text und der erläuft sich selbst ab dem ersten Satz, als der Autor dem Leser „mitteilt“, dass er den Hut aufsetzt und losgeht. Das Territorium ist abgesteckt: es ist der Schreibende selbst.» Und das ist zum Glück allen und überall erlaubt.Zur Leselampe ...

April

Studio LCB mit Durs Grünbein | 1999

Studio LCB mit Durs Grünbein | 1999

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #30: Warum reagiert Durs Grünbein auf Fragen, welche die DDR betreffen, zurückhaltend? Wie hat er den gewaltigen Zuspruch der Feuilletons nach der Wende empfunden? Warum waren die Lyriker im Prenzlauer Berg “ästhetisch verfeindet”? Mit Helmut Lethen, Gustav Seibt und Hubert Winkels diskutierte der Georg-Büchner-Preisträger über sein poetisches Schaffen und die DDR und las aus dem Gedichtband »Nach den Satiren« (Suhrkamp, 1999) vor.

Alle Hör-Tipps hier oderdirekt zum Podcast …

März

Frisch aus dem Archiv

Frisch aus dem Archiv

dichterlesen.netAus dem LCB-Veranstaltungs-Fundus: Unsere Hör-Tipps, die Ihnen unsere wertvollsten, kuriosesten und aufregendsten Lesungen aus den letzten 57 Jahren ins Wohnzimmer bringen oder Sie beim Spazieren begleiten, finden Sie hier versammelt.Zu allen Tipps ...

Studio LCB mit Thomas Kling | 1992

Studio LCB mit Thomas Kling | 1992

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #1 und legendär: Thomas Kling diskutiert mit Hajo Steinert und Hubert Winkels am 23. Juni 1992 die Rezeption seiner Lyrik und Performance. Mehr als 90 Minuten zum Nachhören und Downloaden! Ab jetzt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Hör-Tipps aus dem LCB-Veranstaltungs-Fundus, die Ihnen unsere wertvollsten, kuriosesten und aufregendsten Lesungen aus den letzten 57 Jahren ins Wohnzimmer bringen oder Sie beim Spazieren begleiten. Alle Tipps hier … oderdirekt zum Podcast

Februar

Das LCB auf der Leipziger Buchmesse 2020

Das LCB auf der Leipziger Buchmesse 2020

HinweisDas LCB präsentiert neue Bücher und Filme, die im Rahmen des Grenzgänger-Programms gefördert wurden, lädt ein ins Übersetzerzentrum, zu Lesungen und Podiumsdiskussionen »Im Brennpunkt«, zur Präsentation der Autorenwerkstatt 2019 und zur Verleihung des Preises der Literaturhäuser 2020 an Marlene Streeruwitz.Mehr…

2019

September

Das LCB auf der Frankfurter Buchmesse 2019

Das LCB auf der Frankfurter Buchmesse 2019

HinweisDas LCB präsentiert neue Bücher, die im Rahmen des Grenzgänger-Programms gefördert wurden und lädt ein zum »Weltempfang – Zentrum für Politik, Literatur und Übersetzung«, bei dem Jean-Baptiste Del Amo und Robert Habeck zum Thema »Kranke Haltung. Das Mensch-Tier-Verhältnis in der industriell betriebenen Zucht« diskutieren.Mehr…

August

Mai

A House Amid Literature

2018

September

Grenzgänger-Recherche­förderung

Grenzgänger-Recherche­förderung

AusschreibungDas Förderprogramm Grenzgänger, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird vom 1. September bis zum 31. Oktober 2019 zum letzten Mal ausgeschrieben.Mehr…

2006

Juni

2003

Juli

Skizzenblog (1)

2019

Dezember

Seiten (12)

lieder an das große nichts: Lesung, Gespräch und Musik mit Juliane Liebert | 2021

lieder an das große nichts: Lesung, Gespräch und Musik mit Juliane Liebert | 2021

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #97: Juliane Lieberts Debüt »lieder an das große nichts« (Suhrkamp, 2021) ist eine Sammlung von unmittelbar unter die Haut gehenden, ernsten oder pointiert witzigen und vor allem präzise erlebten Abrechnungen mit Alltag, Jungsein, Großstadt, Alkohol, Liebe und Tod. Im Lyrik Kabinett München sprach die Autorin mit Christian Metz über Pop und Poesie, Musik und Lyrik, Schimpf- und Koseworte, das kleine Alles und das große Nichts. Außerdem las sie einige ihrer Gedichte mit musikalischer Begleitung von Ani Mijatovic vor.

Zum PodcastZu allen Hörtipps...

Hubert Fichte: Die Geschichte der Empfindlichkeit | 1987

Hubert Fichte: Die Geschichte der Empfindlichkeit | 1987

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #81 | Unser erster Hörtipp im neuen Jahr ist ein historisches Fundstück: Ein Jahr nach dem Tod Hubert Fichtes richteten das LCB und der Akademische Verein Hütte einen Abend zum Werk des Schriftstellers und Ethnologen, der als Vorläufer moderner Disziplinen wie Queer Studies und postkolonialen Theorien gilt. Über Fichtes Verhältnis zur Literaturvilla am Wannsee, den Werkplan zur Herausgabe seines Nachlasses sowie über die Unvollständigkeit seines Werks und die Verantwortung der Herausgeber diskutierten Walter Höllerer, Gisela Lindemann, Leonore Mau und Torsten Teichert mit Wolfgang Rath.

Zum Podcast…Zu allen Hörtipps...

Babelwerk

VeranstaltungLaunch des neuen digitalen Think-Tanks zur Literaturübersetzung
www.babelwerk.de
Mit Milena Adam, Mirko Bonné, Norbert Lange, Patricia Klobusiczky, Marie Luise Knott, Olga Radetzkaja, Bernhard Robben, Gesine Schröder, Johanna Steiner, Ulf Stolterfoht, Timea Tankó, DJ Bad PuppyMehr…

Es ist eine Frucht! ─ Übersetzungsjournal von Beate Thill

Es ist eine Frucht! ─ Übersetzungsjournal von Beate Thill

TOLEDO-JournalDany Laferrières Roman Granate oder Granatapfel – was hat der Schwarze in der Hand (Das Wunderhorn, 2021) ist ein Roadtrip durch ganz Nordamerika und zeigt ein Panorama zwischen Weiß und Schwarz. Beate Thills Journal „Es ist eine Frucht!“ zeichnet nach, mit welcher Leichtigkeit und welchem Witz der Autor Themen wie Rasse, Kultur und Identität in seiner Prosa verhandelt und welche Herausforderungen sich in der Übersetzung stellen. Flankiert wird das Journal von einem Radiostück und einigen Fotografien. Die Dichtung Leaves of grass von Walt Whitman (US-amerikanischer Dichter, 1819-1892) ist ein wichtiger Bezugspunkt des Romans. Für das TOLEDO-Journal komponierte der Radiokünstler Andreas Hagelüken ein Stück in vier Liedern, das Walt Whitman in unsere Zeit holt. Die Schwarz-Weiß-Fotografien aus dem Nachlass von Robert Walker (1919-1992) sind nüchterne Aufnahmen von den Vereinigten Staaten aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.Zum TOLEDO-Journal …

Out of Sight. Dramatische Lesungen

VeranstaltungFür das internationale Dramatiker·innenlabor Out of Sight haben das Literarische Colloquium Berlin, das Maxim Gorki Theater, das Neue Institut für Dramatisches Schreiben, die Robert Bosch Stiftung und das Schauspiel Stuttgart Yıldız Çakar (Berlin), Laura Uribe (Mexiko-Stadt), Dalia Taha (Ramallah) und Monageng Vice Motshabi (Johannesburg) eingeladen, sich über Sprach- und Ländergrenzen hinweg mit dem Themenkomplex des Verschwindens zu befassen. Heute um 18:00h sind die vier Stücke in Form von dramatischen Lesungen am Wannsee zu erleben. Zu Beginn des Abends sprechen die Werkstattleiter·innen Mazlum Nergiz und Maxi Obexer mit Teilnehmenden verschiedener Jahrgänge des internationalen Dramatiker·innenlabors. Es gibt noch Tickets.Mehr…

Max Haberich empfiehlt

Max Haberich empfiehlt

LeselampeRobert Gernhardt war einer der ganz wenigen Humoristen in Deutschland, die es verdienen, mit Loriot in einem Atemzug genannt zu werden. Vielseitig begabt, war Gernhardt Zeichner und Maler, hat Gedichte, Essays und Erzählungen verfasst. Seinen Prosaband »Kippfigur« (Fischer Taschenbuch, 2004) empfiehlt der Autor Max Haberich in der heutigen Leselampe: “Sie, lieber Leser, brauchen Gernhardt. Sie wussten es bloß noch nicht. Gerade heute. Kaufen Sie seine Bücher – es wird Ihnen besser gehen.”Zur Leselampe

Digital Essay »Babelsprech«

Digital Essay »Babelsprech«

Portal»Babelsprech. Junge deutschsprachige Dichtung« war ein Projekt, das von 2013–2015 und als »Babelsprech.International« unter der Kuration von Max Czollek, Robert Prosser, Simone Lappert und Michelle Steinbeck von 2016–2019 durchgeführt wurde. Ziel war, eine neue Generation von Dichter·innen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus zu vernetzen und die öffentliche Wahrnehmung von Lyrik als einer Kunst- und Reflexionsform zu erweitern. Die wichtigsten Stationen und Inhalte sind in einem Digital Essay nachzulesen. Das Projekt »Babelsprech« wurde ermöglicht von der Kulturstiftung des Bundes (Deutschland), dem Bundeskanzleramt Österreich, Abteilung Kultur, dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport der Republik Österreich, Pro Helvetia (Schweiz) und der Kulturstiftung Liechtenstein.

Zum Digital Essay

Amrit Mehta empfiehlt

Amrit Mehta empfiehlt

LeselampeFür seinen Roman über das Projekt des politischen Zusammenschlusses Europas im Kontext der jüngsten Geschichte des Kontinents wurde Robert Menasse 2017 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. »Die Hauptstadt« (Suhrkamp, 2017) spannt einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und großen Gefühlen.

Amrit Mehta ist Übersetzer, Herausgeber und Veranstalter aus Neu-Delhi. Bis heute hat et 96 Bücher aus dem Deutschen übersetzt und zahlreiche Lesungen deutschsprachiger Autor·innen organisiert. In der heutigen Leselampe empfiehlt er Menasses Roman, den er ins Hindi übertragen hat:zur Leselampe

360