LCB

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Veranstaltungen (450)

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Ausstellungen (4)

Hausgäste (69)

2025

November

Marta Pera Cucurell

Mataró, Katalonien

Marta Pera Cucurell ist Lyrikerin und Übersetzerin ins Katalanische. Zu den von ihr übertragenen Autor∙innen gehören u. a. Virginia Woolf, Sylvia Plath, Doris Lessing, Margaret Atwood, Vladimir Nabokov, William Faulkner, Joseph Conrad, Franz Kafka, Robert Musil, Peter Handke und Salman Rushdie. 2019 erschien ihr Lyrikband »La quinta essència de la pols« (Pagès), für den sie mit dem Lyrikpreis Recyll ausgezeichnet wurde. Auch für ihre übersetzerische Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u. a. den Jordi Domènech-Übersetzerpreis 2014 für ihre Übertragung der Gedichte von Charles Simic, den Übersetzerpreis der Stadt Barcelona 2023 für die Übersetzung von Virginia Woolfs »Orlando « sowie den Ángel Crespo-Preis 2024 für die Übersetzung der »Letters to my Mother« von Sylvia Plath. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Gedichtband. Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut Ramon Llull.

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Januar

Patricia Buján Otero

A Illa de Arousa, Spanien

Patricia Buján Otero, geboren 1976, ist seit über 20 Jahren Übersetzerin und seit kurzem Lehrbeauftragte für Deutsch an der Universität Vigo. Sie übersetzt belletristische Texte und Essays aus dem Deutschen und Englischen ins Galicische, unter anderen von Rachel Carson, Stefan Zweig, Hans Fallada, Johanna Spyri und Albert Einstein. Ihr Aufenthalt im LCB wird durch das EU-Programm Culture Moves Europe gefördert.

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2022

Mai

Zehra Aksu Yılmazer

Istanbul, Türkei

Zehra Aksu Yılmazer, geb. 1966, übersetzt seit 20 Jahren deutschsprachige Literatur ins Türkische, darunter Goethes »Faust«, Werke von Robert Musil, Franz Kafka, Stefan Zweig, Uwe Timm, Wilhelm Genazino, Arno Schmidt und Katerina Poladjan. Für ihre Übersetzung von Freuds »Totem und Tabu« (2020) wurde sie mit dem renommierten Preis der Istanbul Psychoanalytical Association ausgezeichnnet. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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2020

November

Julie Tirard

Berlin, Deutschland

Julie Tirard ist in Aubagne (Frankreich) geboren. Sie schreibt Theater und Lyrik. Sie übersetzt feministische Texte (u.a. von Bettina Wilpert, Julia Haenni, Sivan Ben Yishai, Ivana Sokola, Eva Maria Leuenberger…) aus dem Deutschen und dem Englischen.

Ihr Aufenthalt im November 2020 wurde durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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2019

Oktober

Laurence Richard

Paris, Frankreich

Laurence Richard arbeitet als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Deutschen ins Französische. Zusätzlich zu ihrem Master in literarischer Übersetzung hat sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin gemacht. Ihr Aufenthalt wird durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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September

Martina Fernández Polcuch

Buenos Aires, Argentinien

Martina Fernández Polcuch, 1970 geboren, ist Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Spanische, u. a. von Sigmund Freud, Jürgen Osterhammel, Lukas Bärfuss und Marius von Meyenburg. Derzeit arbeitet sie an der Übersetzung des Benjamin-Adorno-Briefwechsels ins Spanische, wofür sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung erhielt.

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Nivin Sobh

Kairo, Ägypten

Nivin Sobh, 1977 geboren, lebt als Germanistikdozentin und Übersetzerin in Kairo. Sie übersetzte Heinrich Böll ins Arabische; für die Arbeit an einem Roman von Iris Hanika erhielt sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung.

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August

Željka Gorički

Zagreb, Kroatien

Željka Gorički, 1982 geboren, übersetzt deutsche und englischsprachige Literatur ins Kroatische, u. a. Lukas Bärfuss, Robert Seethaler und Nataša Dragnić. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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April

Monageng Motshabi

Johannesburg, Südafrika

Monageng Motshabi ist Dramatiker, Theaterregisseur, Verleger und Lehrender. Derzeit arbeitet er als Dozent mit dem Market Theatre Laboratory und der Wits University zusammen und beschäftigt sich vor allem mit der Reimagination der Rolle des Theaters in der Gesellschaft. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Yildiz Çakar

Berlin, Deutschland

Yildiz Çakar, geboren 1978, ist Dichterin und Schriftstellerin. Neben ihrer Tätigkeit als Korrespondentin und Redakteurin für kurdische Zeitungen sind ihre Gedichte in zwei Bänden erschienen (»Friedhof der Sterne« 2004, und »Die Tür« 2012), in denen sie Motive des Todes, des Nichts und Exilerfahrungen verarbeitet. Außerdem hat sie eine Enzyklopädie, mehrere Romane und eine Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht und ist Gründungsmitglied des Kurdischen Schriftstellerverbands. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Dalia Taha

Ramallah, Westjordanland

Dalia Taha, geboren 1986 in Berlin, wuchs in Ramallah (Westbank) auf und ist Dichterin, Dramatikerin und Schriftstellerin. Sie war langjähriges Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Yaraat« und hat Gedichte und Artikel veröffentlicht, die sich vor allem mit Raumkonzeptionen unter kolonialen Bedingungen auseinandersetzen. Ihr erster Roman, »’Arrafu l-Sawad« (dt.: Die Wahrsager des Schwarzen) erschien 2007. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Januar

Ramon Farrés

Barcelona, Spanien

Ramon Farrés wurde 1962 in Manlleu, Katalonien, geboren. Als Schriftsteller hat er zwei Lyrikbände und drei Prosabücher in katalanischer Sprache veröffentlicht. Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek u. a. hat er ins Katalanische übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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2018

Dezember

Stefano Zangrando

Rovereto, Italien

Stefano Zangrando, 1973 in Bozen geboren, ist Übersetzer, Schriftsteller und promovierter Literaturwissenschaftler. 2008 Stipendiat der Berliner Akademie der Künste, 2009 Nachwuchspreis des Deutsch-italienischen Übersetzerpreises für literarische Übersetzung, 2017-18 Schreibstipendium der Autonomen Provinz Bozen. Mitbegründer des Internationalen Seminars zur Romankunst an der Universität Trient und Mitglied der Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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2017

August

Nino Burduli

Tbilissi, Georgien

Die Übersetzerin Nino Burduli, 1958 in Tbilissi geboren, ist ausgebildete Pianistin. Im LCB arbeitet sie an der Übertragung von Nino Haratischwilis »Das achte Leben (für Brilka)« ins Georgische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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Juli

Gayane Ginoyan

Jerewan, Armenien

Gayane Ginoyan, 1969 geboren, lehrt Germanistik an der Universität Jerewan. Sie promovierte zum Thema der Entfremdung und Erinnerung bei Thomas Bernhard und Christoph Hein und übersetzt z. B. Bernhard Schlink, Daniel Kehlmann, Christoph Hein und Arno Geiger ins Armenische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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Rose Labourie

Paris, Frankreich

Rose Labourie, 1987 geboren, hat Literatur in Ulm und Paris studiert. Seit 2014 arbeitet sie als Übersetzerin. U. a. hat sie Werke von Sibylle Berg, Chris Kraus, Ferdinand von Schirach und Juli Zeh ins Französische übertragen. Ihr Aufenthalt wird vom Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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Mai

Tong Yali

Taipeh, Taiwan

Tong Yali, geboren 1978 in Taiwan, ist Autorin der Gedichtbände »Grenzlandsdämmerung« (2010) und »Mondschein, Schlafloser« (2012). Sie übersetzte deutschsprachige Literatur, unter anderem Kafkas Erzählungen und »Die Ausgesperrten« von Elfriede Jelinek. Zurzeit arbeitet sie an der Übersetzung von Christa Wolfs »Der geteilte Himmel«. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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April

Ebru Nihan Celkan

Istanbul, Türkei

Ebru Nihan Celkan, 1979 geboren, ist Autorin und unterrichtet Dramatisches Schreiben an der Sabanci Universität in Istanbul. Die in der Türkei vielgespielte Dramatikerin setzt sich in ihren Stücken mit der türkischen Gesellschaft, ihren Tabus und Missständen auseinander. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Mehdi Moradpour

Teheran / Berlin, Iran / Deutschland

Mehdi Moradpour, geboren 1979, arbeitet als Autor und Übersetzer in Berlin. Sein erstes Stück »Türme des Schweigens« wurde 2016 mit dem Exile-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Sivan Ben Yishai

Tel Aviv, Israel

Sivan Ben Yishai, 1978 geboren, ist eine in Israel vielfach gespielte Autorin und Regisseurin. In ihren Werken setzt sie sich mit der gegenwärtigen Lage in Israel/Palästina auseinander. Heute lebt sie zeitweise in Berlin, wo ihr erstes Stück für die deutsche Bühne »Your Very Own Double Crisis Club« entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Februar

Juliette Aubert 

Hamburg, Deutschland

Die Übersetzerin, Jahrgang 1975, hat ein Studium der Germanistik und Literaturübersetzung an der Universität Straßburg absolviert. Zu den von ihr ins Französische übertragenen Autoren zählen Daniel Kehlmann und Klaus Modick. Für die Arbeit an einem Roman von Benedict Wells erhielt sie ein Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Januar

Oktay Değirmenci

Arsuz, Türkei

Oktay Değirmenci, 1984 geboren, hat ein Philosophiestudium und eine Dolmetscherausbildung absolviert und widmet sich dem literarischen Übersetzen. Er übersetzte Autoren wie Gudrun Pausewang, Ödön von Horvath, Peter Handke, Robert Seethaler und Norbert Elias ins Türkische. 2016 wurde er mit dem Tarabya-Förderpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sanghee Kwon

Seoul, Südkorea

Sanghee Kwon, geboren 1971, unterrichtet Deutsch an der Universität Sung-Shin in Seoul. Als freie Übersetzerin hat sie Werke von Bernhard Schlink und Florian Henckel von Donnersmarck ins Koreanische übertragen. Zur Zeit arbeitet sie an der Übersetzung von Judith Schalanskys »Der Hals der Giraffe«. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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2016

Aleksei Shipulin

Brjansk, Russland

Aleksei Shipulin, 1975 geboren, ist Lektor für Deutsch und Englisch an der Staatlichen Universität Brjansk und Literaturübersetzer. Seit 2009 übersetzt er Belletristik und Jugendliteratur aus dem Deutschen und Englischen, darunter Suzanne Collins, Felicitas Hoppe und Ralph Dutli. Er erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Daria Biagi

Rom, Italien

Daria Biagi, 1983 geboren, arbeitet an der Sapienza Universität in Rom am Lehrstuhl für Deutsch-Italienische Übersetzung und forscht zur Geschichte der deutschen Literatur in Italien. Sie ist außerdem freiberufliche Übersetzerin und Redakteurin bei verschiedenen italienischen Verlagen und arbeitet derzeit an der Übersetzung von Jörg Fausers »Rohstoff« ins Italienische. Daria Biagi erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Mahmoud Hassanein

Kario / Germersheim, Ägypten /  Deutschland

Mahmoud Hassanein wurde 1982 in Kairo geboren und lebt seit 2007 in Germersheim, wo er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Interkulturelle Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität tätig ist. Darüber hinaus arbeitet er als Übersetzer von Kinder- und Jugendbüchern sowie deutscher Gegenwartsliteratur. Für sein aktuelles Projekt »Tigermilch« von Stefanie de Velasco erhielt er das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Mira Djordjević

Sarajevo, Bosnien und Herzegovina

Mira Djordjević gehört zu den bedeutendsten Literarturwissenschaftlern und Übersetzern in Bosnien-Herzegowina. Bis 2006 hatte sie einen Germanistik-Lehrstuhl an der Universität Sarajevo inne. In den letzten Jahren übersetzte sie u. a. Walter Benjamin, Ernst Tugendhat, Robert Walser und Eugen Ruge ins Bosnische. Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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2015

Ahmet Sami Özbudak

Istanbul, Türkei

Ahmet Sami Özbudak, 1980 geboren, schreibt fürs Theater und arbeitet als Journalist für mehrere Zeitungen und Zeitschriften. Er nahm 2012 in Barcelona an einem Workshop der renommierten Talentschmiede Sala Beckett teil. 2011 wurde er mit dem Europäischen Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2011 ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Ariane Koch

Basel, Schweiz

Ariane Koch, geboren 1988, debütierte 2011 mit der Kurzgeschichtensammlung »Grenzen«. Die vielseitige Künstlerin bewegt sich zwischen Theater und Bildender Kunst. Gemeinsam mit Moira Gilliéron und Zino Wey realisierte sie das Stück »Mein Enkel 2072«, das unter anderem in Basel und Berlin aufgeführt wurde. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Chung Wenyin

Taipeh, Taiwan

Chung Wenyin ist Schriftstellerin, Malerin und Fotografin. Sie hat zahlreiche Literaturpreise erhalten, u. a. den wichtigsten Literaturpreis Taiwans, den »Wu San-Lien«. In ihrer »Island Trilogy« beschreibt sie die dekadente Urbanität Taiwans und die Geschichte ihrer Familie vor dem Hintergrund der turbulenten historischen Vergangenheit der Stadt. Sie wird im Rahmen des Grenzgänger-Programms der Robert Bosch Stiftung und des LCB gefördert.

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Beiträge (57)

2026

Februar

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026

FörderungWir gratulieren den Nominierten und ihren Verlagen von Herzen!

ÜBERSETZUNG
∙ Ulrich Faure mit Anjet Daanjes »Das Lied von Storch und Dromedar« (Friedenauer Presse), aus dem Niederländischen
∙ Tina Flecken mit Auður Ava Ólafsdóttirs »Eden« (Insel), aus dem Isländischen
∙ Manfred Gmeiner mit Gustavo Faverón Patriaus »Unten leben« (Literaturverlag Droschl), aus dem Spanischen
∙ Timea Tankó mit András Viskys »Die Aussiedlung« (Suhrkamp), aus dem Ungarischen
∙ Petra Zickmann mit Irene Solàs »Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis« (S. Fischer), aus dem Katalanischen

BELLETRISTIK
∙ Helene Bukowski: »Wer möchte nicht im Leben bleiben«, Claassen
∙ Norbert Gstrein: »Im ersten Licht«, Hanser
∙ Anja Kampmann: »Die Wut ist ein heller Stern«, Hanser
∙ Katerina Poladjan: »Goldstrand«, S. Fischer
∙ Elli Unruh: »Fische im Trüben«, TRANSIT

SACHBUCH/ESSAYISTIK
∙ Marie-Janine Calic: »Balkan-Odyssee. 1933-1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa«, C.H. Beck
∙ Ines Geipel: »Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung«, S. Fischer
∙ Jan Jekal: »Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten. 1941–1953«, Matthes & Seitz Berlin
∙ Ulli Lust: »Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen«, Reprodukt
∙ Manfred Pfister: »Englische Renaissance«, GalianiMehr…

2025

September

Harald Hartung, November 1993 © Renate von Mangoldt

Das LCB trauert um Harald Hartung

Mit Harald Hartung ist eine der prägenden Figuren des Literarischen Colloquiums von uns gegangen. Wir verdanken ihm viel und trauern sehr. Aus unserem Bild- und Tonarchiv Dichterlesen.net stellen wir eine Auswahl an Erinnerungen zusammen.Mehr…

April

Rainer G. Schmidt

Rainer G. Schmidt ist gestorben, einer der profiliertesten Übersetzer englischsprachiger und französischer Literatur. Der junge Mann erregte Aufsehen mit seinen gemeinsam mit Hans Therre publizierten Rimbaud-Übersetzungen (1979/80 bei Matthes & Seitz erschienen), die Reaktionen auslösten, „die zwischen Entzücken und Entsetzen schwankten. Die Buchstaben- und Wortspaltungen dieser ÜBER-setzung und ihre gezielten ›Fehler‹ schockierten manche“, wie er in seiner Dankesrede zur Verleihung des Johann-Heinrich-Voß-Preises vor drei Jahren bemerkte, und fuhr fort: „Zum ›eigentlichen‹ Übersetzer wurde ich 1990 durch die Teilnahme an der ersten Übersetzerwerkstatt, die vom LCB unter der Leitung von Karin Graf veranstaltet wurde.“ Dort stellte er »Elf Notizen zur Dynamik des Übersetzens« zur Diskussion, die den Übersetzer als Sinn-Werker, das Übersetzen als Sprachreflexion beschrieben. Und seinen künftigen Werdegang markierten, denn mit Übertragungen hochkomplexer Werke u.a. von Herman Melville, Victor Hugo, Paul Claudel und Henri Michaux, oft begleitet von Dossiers in Norbert Wehrs »Schreibheft«, setzte er Maßstäbe; Zeitgenossen wie Gerard Murnane und Michael Palmer lesen wir in seiner an den Klassikern geschulten Sprache. Unvollendet bleibt ein letztes Mammutwerk, die Arbeit an der zwölfbändigen Ausgabe der Tagebücher von Henry David Thoreau für Matthes & Seitz; die Bände 6, 7 und 8 werden nun aus dem Nachlass erscheinen. Rainer G. Schmidt gehörte über Jahrzehnte zu den freundschaftlichen Begleitern des LCB – ein Enthusiast der Literatur, dessen Stimme uns fehlen wird. Er wurde 75 Jahre alt. Das Bild stammt von Renate von Mangoldt aus dem Jahr 2017.

2024

November

Jürgen Becker, 07 © Tobias Bohm

Erinnerungen an Jürgen Becker

Das LCB trauert um Jürgen Becker, der am 07. November 2024 im Alter von 92 Jahren in Köln gestorben ist. Anlässlich seines 90ten Geburtstags vor zwei Jahren stellten wir aus unserem Tonarchiv Dichterlesen.net eine Auswahl seiner Auftritte im LCB zusammen, an die wir uns an dieser Stelle noch einmal erinnern. Die Fotografien stammen von Renate von Mangoldt und Tobias Bohm.Mehr…

April

Norbert Wollschläger © privat

Norbert Wollschläger empfiehlt

LeselampeLiteraturport2024 ist Erich Kästner-Jahr. Norbert Wollschläger empfiehlt in der neuen Leselampe ebenfalls ein Kästnerbuch zum Lesen und Verschenken. Von 1929 bis 1933 veröffentlichte Kästner regelmäßig Gedichte im UHU, dem kulturell prägenden Magazin der Weimarer Zeit. Kästners satirischer Ton führt quer durch die Gesellschaft der Weimarer Republik und spielt mit verschiedensten Motiven. Die Fotogedichte wurden nun erstmals in Buchform zusammengestellt (hg. u. Nachwort von Remo Hug, Artium Verlag).Zur Leselampe

Februar

Thomas Geiger © privat

Thomas Geiger empfiehlt

LeselampeLiteraturportUnser LCB-Kollege Thomas Geiger freute sich, als Ende letzten Jahres »Walter Höllerer. Poetologische und literaturgeschichtliche Schriften 1952–1986«, hg. von Michael Peter Hehl und Heribert Tommek  (J.B. Metzler Verlag, Heidelberg 2023) erschien, das einmal den Literaturwissenschaftler Walter Höllerer in den Mittelpunkt stellt und nicht wie sonst oft den Literaturvermittler.Zur Leselampe

Januar

Elke Erb

Wir trauern um Elke Erb (1938–2024), dankbar für die Momente, die wir mit ihr hatten – und dankbar für die Bücher, die wir haben. Zur Erinnerung haben wir einige Fotos von Renate von Mangoldt zusammengestellt und freuen uns, dass einige Begegnungen mit der Autorin auf dichterlesen.net festgehalten wurden. Am 25. Februar feiern Künstler∙innen und Freund∙innen ihr Werk und beschwören in einer vielstimmigen Lesung ihren legendären Eigensinn und ihre bleibende Poesie: Ein Fest für Elke Erb, 25. Februar 2024 um 11 Uhr in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.Mehr…

2023

August

So exotisch wie China und so amerikanisch wie das FBI – Ein TOLEDO-Journal von Frank Heibert

TOLEDO-JournalFrank Heibert hat mit „Valentinstag“ – der neue (und letzte) Roman rund um Frank Bascombe – sein siebtes Richard Ford-Buch übersetzt. Im TOLEDO-Journal berichtet Heibert vom Bascombe‘schen Hang zu schrägen Humor und wie man diesen übersetzt, von seiner eigenen Beziehung zu diesem eigensinnigen US-amerikanischen Jedermann, und warum auch ein US-amerikanischer Gegenwartsroman ein Glossar brauchen kann.Zum TOLEDO-Journal …

05_Kenny Fries © Michael R. Dekker

Kenny Fries: »Das Verhalten der Delinquenten«

15_Jennifer Richard © Pierre Vergely

Jennifer Richard: »Tout doit disparaître«

10_Rob Madole © Mathilde Lind Gustavussen

Rob Madole: »Was gespielt wird«

10_Rob Madole © Mathilde Lind Gustavussen

Rob Madole: »Pay the Piper«

05_Kenny Fries © Michael R. Dekker

Kenny Fries: »The Behavior of the Delinquents«

Mai

April

Spritz Cover 245

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 245

ZeitschriftIm Dezember 2022 wäre Walter Höllerer hundert Jahre alt geworden. Dieses Jubiläum wurde in Berlin, Höllerers jahrzehntelanger Wirkstätte, und seiner Heimat Sulzbach-Rosenberg in unterschiedlicher Form gefeiert: mit wissenschaftlichen Vorträgen, Reden, Ausstellungen, Diskussionen, um dem so vielseitigen Schaffen des Wissenschaftlers, Kritikers, Vermittlers und Schriftstellers gerecht zu werden. Ernst Osterkamp hat eine Rede in Sulzbach-Rosenberg gehalten, in der er Höllerers Werdegang, das Begründen und Verknüpfen unterschiedlichster literarischer Institutionen, mit seinem eigenen Bildungsweg verbindet. Heribert Tommek, Literaturwissenschaftler in Berlin und Regensburg, hat eine Monografie über Höllerer verfasst. Und Hannes Bajohr stellt seine Höllerer-Lecture zur Verfügung, die er im vergangenen Jahr an der Technischen Universität Berlin über »Artifizielle und postartifizielle Texte« gehalten hat. Außerdem in diesem Heft: Holger Pils, Leiter des Lyrikkabinetts in München, hat ein Gedicht der Nobelpreisträgerin Louise Glück übersetzt und interpretiert. Er gratuliert ihr damit zum 80. Geburtstag. Den zweiten Schwerpunkt bildet die Dokumentation der letztjährigen Autor·innenwerkstatt Prosa. Begleitet von der Schriftstellerin Katerina Poladjan und dem Regisseur Henning Fritsch sowie vom LCB-Mitarbeiter Thorsten Dönges, trafen sich die zehn Autor·innen am Wannsee, um gemeinsam zu arbeiten. Beate Tröger stellt zum Schluss in der Kolumne Auf Tritt Die Poesie Lisa Goldschmidt mit ihrem Zyklus »Ursprünge« vor.Mehr…

2022

Oktober

Stoffe: »Heilige Schrift I« und »Unter Stunden«

VeranstaltungWie lassen sich die Grenzen zwischen Schreiben und Leben überwinden? Wolfram Lotz und Robert Stripling haben sich dieser Herausforderung gestellt, indem sie jeden Gedanken und jede Sekunde ihrer Zeit in ihr Schreiben haben fließen lassen. Am Mittwoch, 05.10.22, 19.30 h sind sie mit ihren Büchern »Heilige Schrift I« und »Unter Stunden« im LCB zu Gast, moderiert von Christina Esther Hansen. Die Beiträge der drei zur Reihe ›STOFFE. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?‹ sind jetzt schon hier zu lesen:
Robert Stripling: »H2O«
Wolfram Lotz: »*«
Christina Esther Hansen: »; )«Mehr…

Juli

Juni

Kevin Lambert © Les Marois, Cover © Suhrkamp

Kevin Lambert empfiehlt

LiteraturportIn der neuen Leselampe empfiehlt Kevin Lambert, Schriftsteller und ehemaliger LCB-Stipendiat, den Roman »Drei Nächte, drei Tage« (Suhrkamp, 2020) der kürzlich verstorbenen kanadischen Autorin Marie-Claire Blais. Das Buch ist der erste Teil einer Romanreihe, an der Blais bis zu ihrem Tod gearbeitet hat, und bietet einen panoramatischen Blick auf unsere Welt voller Disparitäten: Everyone has a voice in Marie-Claire Blais books, her writing is as much interested in the murderers as in the victims, in the living as in the dead. All are carried away in a shared humanity.Zur Leselampe

Friedrich-Christian Delius Januar 1991 © Renate von Mangoldt

Friedrich Christian Delius

13.2.1943 – 30.5.2022
Am Abend des 30. Mai verstarb Friedrich Christian Delius in Berlin. Es gab kaum einen Schriftsteller, der das literarische Leben der Bundesrepublik so prägte wie er: als Autor, als Intellektueller mit sicherem moralischen Kompass, als Lektor und als Freund zahlreicher Autorinnen und Autoren. Friedrich Christian Delius war über Jahrzehnte ein freundschaftlicher Begleiter des Literarischen Colloquiums Berlin und häufiger und gern gesehener Gast als Zuhörer und als Autor. Anlässlich seines Todes stellen wir aus unserem Tonarchiv Dichterlesen.net eine Auswahl seiner Auftritte ins Netz. Die Fotografien stammen von der Hausfotografin des LCB Renate von Mangoldt.
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Februar

La fabrique de l’universel européen?

VeranstaltungFranzösische und deutsche Übersetzungs- und Verlagspraxis in der Globalisierungsdynamik. Am 25. Februar von 14 – 18 h im LCB und hier im Livestream. Mit Bernard Banoun, Patricia Klobusiczky, Gisèle Sapiro, Andreas Rötzer und Heribert Tommek.Mehr…

Januar

Zum 72. Todestag von George Orwell

TOLEDO1984 – ein Klassiker, bei dem bislang meistens über den dystopischen Inhalt diskutiert wurde. Was er uns heute zu sagen hat und wie er in Gestalt von Neuübersetzungen lebendig bleiben kann, hat ebensoviel mit stilistischen Entscheidungen zu tun. Frank Heibert und Josée Kamoun, die beide in ihren Neuübersetzungen von Orwells Meisterwerk die Entscheidung geroffen haben, den Roman ins Präsens zu holen, diskutieren über Tempus, Legitimität, Dialekt und Neologismen.

In der Reihe TOLEDO TALKS gibt es das ganze Gespräch zum Nachsehen:Zum Video

Casino: Mythen, Sagen, Viten

VeranstaltungIn Zeiten des Umbruchs und der Unsicherheit greifen Gesellschaften und Einzelne oft auf alte Erzählungen zurück. Was können wir in ihnen finden? 21. Januar 2022, 19.30 Uhr vor Ort und im Livestream ǀ Lesungen und Performances: Sophia Eisenhut, Norbert Lange ǀ Szenische Lesungen: Eleonore Khuen-Belasi, Nele Stuhler ǀ Videogespräch: Ann Cotten, Johanna Kapōmaikaʻi Stone
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Babelwerk

VeranstaltungLaunch des neuen digitalen Think-Tanks zur Literaturübersetzung
www.babelwerk.de
Mit Milena Adam, Mirko Bonné, Norbert Lange, Patricia Klobusiczky, Marie Luise Knott, Olga Radetzkaja, Bernhard Robben, Gesine Schröder, Johanna Steiner, Ulf Stolterfoht, Timea Tankó, DJ Bad PuppyMehr…

2021

November

Oktober

Es ist eine Frucht! ─ Übersetzungsjournal von Beate Thill

TOLEDO-JournalDany Laferrières Roman Granate oder Granatapfel – was hat der Schwarze in der Hand (Das Wunderhorn, 2021) ist ein Roadtrip durch ganz Nordamerika und zeigt ein Panorama zwischen Weiß und Schwarz. Beate Thills Journal „Es ist eine Frucht!“ zeichnet nach, mit welcher Leichtigkeit und welchem Witz der Autor Themen wie Rasse, Kultur und Identität in seiner Prosa verhandelt und welche Herausforderungen sich in der Übersetzung stellen. Flankiert wird das Journal von einem Radiostück und einigen Fotografien. Die Dichtung Leaves of grass von Walt Whitman (US-amerikanischer Dichter, 1819-1892) ist ein wichtiger Bezugspunkt des Romans. Für das TOLEDO-Journal komponierte der Radiokünstler Andreas Hagelüken ein Stück in vier Liedern, das Walt Whitman in unsere Zeit holt. Die Schwarz-Weiß-Fotografien aus dem Nachlass von Robert Walker (1919-1992) sind nüchterne Aufnahmen von den Vereinigten Staaten aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.Zum TOLEDO-Journal …

August

lieder an das große nichts: Lesung, Gespräch und Musik mit Juliane Liebert | 2021

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #97: Juliane Lieberts Debüt »lieder an das große nichts« (Suhrkamp, 2021) ist eine Sammlung von unmittelbar unter die Haut gehenden, ernsten oder pointiert witzigen und vor allem präzise erlebten Abrechnungen mit Alltag, Jungsein, Großstadt, Alkohol, Liebe und Tod. Im Lyrik Kabinett München sprach die Autorin mit Christian Metz über Pop und Poesie, Musik und Lyrik, Schimpf- und Koseworte, das kleine Alles und das große Nichts. Außerdem las sie einige ihrer Gedichte mit musikalischer Begleitung von Ani Mijatovic vor.

Zum PodcastZu allen Hörtipps...

Out of Sight. Dramatische Lesungen

VeranstaltungFür das internationale Dramatiker·innenlabor Out of Sight haben das Literarische Colloquium Berlin, das Maxim Gorki Theater, das Neue Institut für Dramatisches Schreiben, die Robert Bosch Stiftung und das Schauspiel Stuttgart Yıldız Çakar (Berlin), Laura Uribe (Mexiko-Stadt), Dalia Taha (Ramallah) und Monageng Vice Motshabi (Johannesburg) eingeladen, sich über Sprach- und Ländergrenzen hinweg mit dem Themenkomplex des Verschwindens zu befassen. Heute um 18:00h sind die vier Stücke in Form von dramatischen Lesungen am Wannsee zu erleben. Zu Beginn des Abends sprechen die Werkstattleiter·innen Mazlum Nergiz und Maxi Obexer mit Teilnehmenden verschiedener Jahrgänge des internationalen Dramatiker·innenlabors. Es gibt noch Tickets.Mehr…

Juni

Max Haberich @ Manfred Weis

Max Haberich empfiehlt

LeselampeRobert Gernhardt war einer der ganz wenigen Humoristen in Deutschland, die es verdienen, mit Loriot in einem Atemzug genannt zu werden. Vielseitig begabt, war Gernhardt Zeichner und Maler, hat Gedichte, Essays und Erzählungen verfasst. Seinen Prosaband »Kippfigur« (Fischer Taschenbuch, 2004) empfiehlt der Autor Max Haberich in der heutigen Leselampe: “Sie, lieber Leser, brauchen Gernhardt. Sie wussten es bloß noch nicht. Gerade heute. Kaufen Sie seine Bücher – es wird Ihnen besser gehen.”Zur Leselampe

Skizzenblog (2)

2022

Februar

2019

Dezember

Seiten (11)

Norbert Wollschläger © privat

Norbert Wollschläger empfiehlt

LeselampeLiteraturport2024 ist Erich Kästner-Jahr. Norbert Wollschläger empfiehlt in der neuen Leselampe ebenfalls ein Kästnerbuch zum Lesen und Verschenken. Von 1929 bis 1933 veröffentlichte Kästner regelmäßig Gedichte im UHU, dem kulturell prägenden Magazin der Weimarer Zeit. Kästners satirischer Ton führt quer durch die Gesellschaft der Weimarer Republik und spielt mit verschiedensten Motiven. Die Fotogedichte wurden nun erstmals in Buchform zusammengestellt (hg. u. Nachwort von Remo Hug, Artium Verlag).Zur Leselampe

So exotisch wie China und so amerikanisch wie das FBI – Ein TOLEDO-Journal von Frank Heibert

TOLEDO-JournalFrank Heibert hat mit „Valentinstag“ – der neue (und letzte) Roman rund um Frank Bascombe – sein siebtes Richard Ford-Buch übersetzt. Im TOLEDO-Journal berichtet Heibert vom Bascombe‘schen Hang zu schrägen Humor und wie man diesen übersetzt, von seiner eigenen Beziehung zu diesem eigensinnigen US-amerikanischen Jedermann, und warum auch ein US-amerikanischer Gegenwartsroman ein Glossar brauchen kann.Zum TOLEDO-Journal …

Kevin Lambert © Les Marois, Cover © Suhrkamp

Kevin Lambert empfiehlt

LiteraturportIn der neuen Leselampe empfiehlt Kevin Lambert, Schriftsteller und ehemaliger LCB-Stipendiat, den Roman »Drei Nächte, drei Tage« (Suhrkamp, 2020) der kürzlich verstorbenen kanadischen Autorin Marie-Claire Blais. Das Buch ist der erste Teil einer Romanreihe, an der Blais bis zu ihrem Tod gearbeitet hat, und bietet einen panoramatischen Blick auf unsere Welt voller Disparitäten: Everyone has a voice in Marie-Claire Blais books, her writing is as much interested in the murderers as in the victims, in the living as in the dead. All are carried away in a shared humanity.Zur Leselampe

lieder an das große nichts: Lesung, Gespräch und Musik mit Juliane Liebert | 2021

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #97: Juliane Lieberts Debüt »lieder an das große nichts« (Suhrkamp, 2021) ist eine Sammlung von unmittelbar unter die Haut gehenden, ernsten oder pointiert witzigen und vor allem präzise erlebten Abrechnungen mit Alltag, Jungsein, Großstadt, Alkohol, Liebe und Tod. Im Lyrik Kabinett München sprach die Autorin mit Christian Metz über Pop und Poesie, Musik und Lyrik, Schimpf- und Koseworte, das kleine Alles und das große Nichts. Außerdem las sie einige ihrer Gedichte mit musikalischer Begleitung von Ani Mijatovic vor.

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Hubert Fichte: Die Geschichte der Empfindlichkeit | 1987

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #81 | Unser erster Hörtipp im neuen Jahr ist ein historisches Fundstück: Ein Jahr nach dem Tod Hubert Fichtes richteten das LCB und der Akademische Verein Hütte einen Abend zum Werk des Schriftstellers und Ethnologen, der als Vorläufer moderner Disziplinen wie Queer Studies und postkolonialen Theorien gilt. Über Fichtes Verhältnis zur Literaturvilla am Wannsee, den Werkplan zur Herausgabe seines Nachlasses sowie über die Unvollständigkeit seines Werks und die Verantwortung der Herausgeber diskutierten Walter Höllerer, Gisela Lindemann, Leonore Mau und Torsten Teichert mit Wolfgang Rath.

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Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026

FörderungWir gratulieren den Nominierten und ihren Verlagen von Herzen!

ÜBERSETZUNG
∙ Ulrich Faure mit Anjet Daanjes »Das Lied von Storch und Dromedar« (Friedenauer Presse), aus dem Niederländischen
∙ Tina Flecken mit Auður Ava Ólafsdóttirs »Eden« (Insel), aus dem Isländischen
∙ Manfred Gmeiner mit Gustavo Faverón Patriaus »Unten leben« (Literaturverlag Droschl), aus dem Spanischen
∙ Timea Tankó mit András Viskys »Die Aussiedlung« (Suhrkamp), aus dem Ungarischen
∙ Petra Zickmann mit Irene Solàs »Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis« (S. Fischer), aus dem Katalanischen

BELLETRISTIK
∙ Helene Bukowski: »Wer möchte nicht im Leben bleiben«, Claassen
∙ Norbert Gstrein: »Im ersten Licht«, Hanser
∙ Anja Kampmann: »Die Wut ist ein heller Stern«, Hanser
∙ Katerina Poladjan: »Goldstrand«, S. Fischer
∙ Elli Unruh: »Fische im Trüben«, TRANSIT

SACHBUCH/ESSAYISTIK
∙ Marie-Janine Calic: »Balkan-Odyssee. 1933-1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa«, C.H. Beck
∙ Ines Geipel: »Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung«, S. Fischer
∙ Jan Jekal: »Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten. 1941–1953«, Matthes & Seitz Berlin
∙ Ulli Lust: »Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen«, Reprodukt
∙ Manfred Pfister: »Englische Renaissance«, GalianiMehr…

Harald Hartung, November 1993 © Renate von Mangoldt

Das LCB trauert um Harald Hartung

Mit Harald Hartung ist eine der prägenden Figuren des Literarischen Colloquiums von uns gegangen. Wir verdanken ihm viel und trauern sehr. Aus unserem Bild- und Tonarchiv Dichterlesen.net stellen wir eine Auswahl an Erinnerungen zusammen.Mehr…

Rainer G. Schmidt

Rainer G. Schmidt ist gestorben, einer der profiliertesten Übersetzer englischsprachiger und französischer Literatur. Der junge Mann erregte Aufsehen mit seinen gemeinsam mit Hans Therre publizierten Rimbaud-Übersetzungen (1979/80 bei Matthes & Seitz erschienen), die Reaktionen auslösten, „die zwischen Entzücken und Entsetzen schwankten. Die Buchstaben- und Wortspaltungen dieser ÜBER-setzung und ihre gezielten ›Fehler‹ schockierten manche“, wie er in seiner Dankesrede zur Verleihung des Johann-Heinrich-Voß-Preises vor drei Jahren bemerkte, und fuhr fort: „Zum ›eigentlichen‹ Übersetzer wurde ich 1990 durch die Teilnahme an der ersten Übersetzerwerkstatt, die vom LCB unter der Leitung von Karin Graf veranstaltet wurde.“ Dort stellte er »Elf Notizen zur Dynamik des Übersetzens« zur Diskussion, die den Übersetzer als Sinn-Werker, das Übersetzen als Sprachreflexion beschrieben. Und seinen künftigen Werdegang markierten, denn mit Übertragungen hochkomplexer Werke u.a. von Herman Melville, Victor Hugo, Paul Claudel und Henri Michaux, oft begleitet von Dossiers in Norbert Wehrs »Schreibheft«, setzte er Maßstäbe; Zeitgenossen wie Gerard Murnane und Michael Palmer lesen wir in seiner an den Klassikern geschulten Sprache. Unvollendet bleibt ein letztes Mammutwerk, die Arbeit an der zwölfbändigen Ausgabe der Tagebücher von Henry David Thoreau für Matthes & Seitz; die Bände 6, 7 und 8 werden nun aus dem Nachlass erscheinen. Rainer G. Schmidt gehörte über Jahrzehnte zu den freundschaftlichen Begleitern des LCB – ein Enthusiast der Literatur, dessen Stimme uns fehlen wird. Er wurde 75 Jahre alt. Das Bild stammt von Renate von Mangoldt aus dem Jahr 2017.

Jürgen Becker, 07 © Tobias Bohm

Erinnerungen an Jürgen Becker

Das LCB trauert um Jürgen Becker, der am 07. November 2024 im Alter von 92 Jahren in Köln gestorben ist. Anlässlich seines 90ten Geburtstags vor zwei Jahren stellten wir aus unserem Tonarchiv Dichterlesen.net eine Auswahl seiner Auftritte im LCB zusammen, an die wir uns an dieser Stelle noch einmal erinnern. Die Fotografien stammen von Renate von Mangoldt und Tobias Bohm.Mehr…

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