Archiv

Hausgäste (119)

2019

September

Yavuz Ekinci

Batman, Türkei

Yavuz Ekinci, 1979 in der Provinz Batman im kurdischen Südosten der Türkei geboren, studierte Erziehungswissenschaft in Diyarbakir. Seit 2001 arbeitet er als Lehrer und gibt eine Reihe mit kurdischer Exilliteratur heraus. In seinen Romanen und Gedichten beschäftigt er sich unter anderem mit dem Leben der Kurden in der Türkei. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien »Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam« (Kunstmann, 2017, Ü: Oliver Kontny). Im Oktober 2019 erscheint sein zweiter Roman (»Die Tränen des Propheten«, Kunstmann, Ü: Oliver Kontny) auf Deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ulrike Feibig

Leipzig, Deutschland

Ulrike Feibig, geboren 1984, studierte Kunstpädagogik an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Tanz durch. Zusammen mit Angelika Waniek und Martina Hefter ist sie Teil des Performance Kollektivs Pik7. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. 2016 erschien ihr Debütband »perlicke perlacke, mein Herz schlägt« im poetenladen Verlag. Sie erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Julia von Lucadou

Heidelberg, Deutschland

Julia von Lucadou ist Filmwissenschaftlerin und arbeitete als Regieassistentin sowie als Redakteurin beim Fernsehen. 2018 erschien ihr erster Roman »Die Hochhauspringerin« (Hanser), für den die Autorin den Schweizer Literaturpreis bekam. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Francesca Melandri

Rom, Italien

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern für Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht. Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« (Blessing, 2011) wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« (2012) wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. 2018 erschien bei Wagenbach ihr drittes Buch »Alle, außer mir«, übersetzt von Esther Hansen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Martina Fernández Polcuch

Buenos Aires, Argentinien

Martina Fernández Polcuch, 1970 geboren, ist Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Spanische, u. a. von Sigmund Freud, Jürgen Osterhammel, Lukas Bärfuss und Marius von Meyenburg. Derzeit arbeitet sie an der Übersetzung des Benjamin-Adorno-Briefwechsels ins Spanische, wofür sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung erhielt.

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Annie Rutherford

Edinburgh, Schottland

Annie Rutherford, geboren 1989, arbeitet für Stanza, Schottlands internationales Lyrikfestival, und als Übersetzerin. 2018 erschien »Hydra‘s Heads«, eine Sammlung ihrer Nora Gomringer- Übersetzungen. In Zusammenarbeit mit dem European Residency Programme des Cove Park Residency Centres in Schottland.

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Nivin Sobh

Kairo, Ägypten

Nivin Sobh, 1977 geboren, lebt als Germanistikdozentin und Übersetzerin in Kairo. Sie übersetzte Heinrich Böll ins Arabische; für die Arbeit an einem Roman von Iris Hanika erhielt sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung.

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Özlem Özgül Dündar

Leipzig, Deutschland

Özlem Özgül Dündar, geboren 1983 in Solingen, studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und ist Studentin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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August

Márton Simon

Budapest, Ungarn

Márton Simon, 1984 geboren, ist als Lyriker, Slam Poet und Übersetzer aus dem Englischen und Japanischen hervorgetreten. Drei Lyrikbände hat er in Ungarn publiziert, dazu zwei experimentelle Spoken-Word-Alben. 2018 wurde er mit dem Péter-Horváth-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Tabea Steiner

Zürich, Schweiz

Tabea Steiner, geboren 1981, ist in der Nähe des Bodensees aufgewachsen und hat Germanistik und Geschichte studiert. Sie initiierte das Thuner Literaturfestival, ist Mitorganisatorin des Berner Lesefestes »Aprillen« und Mitglied der Autorinnengruppe »RAUF«. 2011 nahm sie an der Autor·innenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil; 2019 erschien ihr erster Roman »Balg« (edition bücherlese), der auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises steht. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Ivona Brdjanovic

Zürich, Schweiz

Ivona Brdjanovic, geboren in Bosnien und Herzegowina, lebt seit 1991 in Zürich. Sie studierte Umweltingenieurwesen in Zürich und am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie publizierte Texte in Zeitungen und Literaturzeitschriften, ist Mitveranstalterin der Lesereihe »Teppich« am Literaturhaus Zürich und Mitherausgeberin der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift »Glitter«. Ihr Stück »JEMANDLAND« wurde diese Spielzeit (2018/2019) am Konzert Theater Bern uraufgeführt. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

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Željka Gorički

Zagreb, Kroatien

Željka Gorički, 1982 geboren, übersetzt deutsche und englischsprachige Literatur ins Kroatische, u. a. Lukas Bärfuss, Robert Seethaler und Nataša Dragnić. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Sanja Karanović

Novi Sad, Serbien

Sanja Karanović, 1973 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische, u. a. Werke von Georg Trakl, Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek und Gerhard Falkner. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Tereza Semotamová

Prag, Tschechien

Tereza Semotamová, 1983 geboren, ist Autorin, Publizistin und Übersetzerin. Ihr Roman »Im Schrank« erschien in diesem Jahr in Martina Lisas deutscher Übersetzung im Verlag Voland & Quist. Ins Tschechische hat sie zeitgenössische deutschsprachige Autor·innen wie Lukas Bärfuss, Sibylle Berg, Judith Hermann, Sudabeh Mohafez und Marion Poschmann übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juli

Elise Schmit

Luxemburg, Luxemburg

Elise Schmit, Jahrgang 1982, schreibt Prosa und Literaturkritiken. Seit 2016 ist sie außerdem Mitherausgeberin von »Les Cahiers luxembourgeois«, der ältesten Literaturzeitschrift Luxemburgs. 2019 erhält sie den Prix Servais für ihren Erzählband »Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen« (Hydre Éditions, 2018). Ihr Stipendium wurde gefördert vom Fonds Culturel National, Luxemburg.

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Rasha Khayat

Hamburg, Deutschland

Rasha Khayat, geboren 1978 in Dortmund, lebt, schreibt und übersetzt in Hamburg. Ihr Debütroman »Weil wir längst woanders sind« erschien 2016 im DuMont Verlag. Zurzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Neşe Yaşin

Nikosia, Zypern

Neşe Yaşin wurde 1959 in Peristerona, Zypern geboren. Sie ist eine der bedeutendsten Lyrikerinnen und Friedensaktivistinnen Zyperns. Ihre Texte wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Yaşin unterrichtet Türkische Sprache und Literatur an der University of Cyprus im Süden und schreibt regelmäßig für die Zeitung Yeniduzen im Norden des Landes. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mili Đukic

Mostar, Bosnien und Herzegowina

Mili Đukić wurde 1987 in Mostar geboren. Lesen und Schreiben hat er in der Türkei gelernt, wohin seine Familie vor den Balkankriegen geflüchtet war. Er studierte in Sarajevo und arbeitete als Journalist, Kellner, Taxifahrer, Bauarbeiter und DJ. Sein erster Gedichtband »Überfahrene Igel« wurde 2018 mit dem Preis des Belgrader Poesie- und Buchfestivals ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sinéad Morrissey

Newcastle, England

Sinéad Morrissey, 1972 geboren, ist eine nordirische Lyrikerin. In Belfast aufgewachsen, studierte sie am Trinity College in Dublin, lebte in Japan und Neuseeland und wohnt zurzeit in Newcastle, wo sie Kreatives Schreiben unterrichtet. Bisher hat sie sechs Gedichtbände veröffentlicht und 2014 für »Parallax« den T. S. Eliot Prize erhalten. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juni

Rati Amoglobeli

Tbilisi, Georgien

Rati Amaglobeli, 1977 geboren, hat sich als Lyriker, Live-Performer und Übersetzer (u. a. Rilke, Nietzsche, Zwetajewa und Brodsky) in Georgien einen Namen gemacht. Eine Auswahl seiner Gedichte in deutscher Übersetzung (Ü: Irene Widmer und Nana Tchigladze) erschien unter dem Titel »Kains Ernte oder: Tod der Logik« 2018 im Dağyeli Verlag. Von 2011 bis 2018 war er Vorsitzender des Georgischen PEN-Clubs. Mit freundlicher Unterstützung des Georgian National Book Centre.

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Irma Tavelidse

Tbilisi, Georgien

Irma Tavelidse, 1973 geboren, ist Prosaautorin und Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen (u. a. Coetzee und Houellebecq). Eine Auswahl ihrer Erzählungen erschien 2018 unter dem Titel »Die Erfindung des Ostens« (Ü: Iunona Guruli) in deutscher Übersetzung in der Edition Fototapeta. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Irene Diwiak

Wien, Österreich

Irene Diwiak, geboren 1991 in Graz, aufgewachsen in Deutschlandsberg, studierte Judaistik, Slawistik und Komparatistik in Wien. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise. Ihr Debütroman »Liebwies« erschien 2017 bei Deuticke, die Taschenbuchausgabe in diesem Jahr bei Diogenes. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Pascal Richmann

Leipzig, Deutschland

Pascal Richmann, 1987 geboren, schreibt Theatertexte, Essays, Erzählungen und ist Mitglied der »Akademie für Letalität und Lösungen«. Sein Debüt »Über Deutschland, über alles« erschien 2017 im Hanser Verlag. Seine Radioessays »Man vermisst diesen Planeten« und »Es gibt kein Land mehr« wurden im SWR ausgestrahlt. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Nhã Thuyên

Hanoi, Vietnam

Nhã Thuyên, geboren 1985, ist eine vietnamesische Schriftstellerin und Dichterin. In englischer Übersetzung erschienen von ihr zuletzt »un\ \martyred: [self-]vanishing presences in Vietnamese poetry« (Roofbook, 2019) in den USA und »moon fevers« (Tilted Axis Press, 2019) in Großbritannien. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mai

Galal Alahmadi

Düren, Jemen

Der 1987 in Saudi-Arabien geborene Jemenit Galal Alahmadi ist 2019 Preisträger des Stipendiums »Torschreiber am Pariser Platz« der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung Brandenburger Tor. Der Schriftsteller wird im Rahmen des Stipendiums zwei Monate im LCB verbringen. Galal Alahmadi arbeitete als Journalist und Redakteur für verschiedene arabische Zeitungen und Magazine; heute ist er vor allem als Schriftsteller tätig.

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Donat Blum

Kilchberg, Deutschland

Donat Blum, geboren 1986 in Schaffhausen, hat am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut studiert. Im August 2018 ist sein Debütroman »OPOE« bei Ullstein fünf erschienen, mit dem er u .a. ans European First Novel Festival nach Budapest eingeladen wurde. Er ist Initiator und Mit-Herausgeber der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift im deutschsprachigen Raum »Glitter – die Gala der Literaturzeitschriften«. Durch das Veranstalten verschiedener öffentlicher Textwerkstätten möchte er den literarischen Diskurs vertiefen und befördern. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Gabriela Cabezón Cámara

Buenos Aires, Argentinien

Gabriela Cabezón Cámara, 1968 geboren, wurde mit einer Romantrilogie, einer Graphic Novel und zuletzt mit dem Roman »Las aventuras de la China Iron« (2017) bekannt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ihar Krebs

Minsk, Belarus

Ihar Krebs, geb. 1969, ist Redakteur der Zeitschrift prajdzisvet.org und übersetzt deutsche und englische Literatur ins Belarussische, u. a. Wilhelm Hauff, Heinrich Heine und Georg Heym. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Jan Němec

Brno, Tschechien

Jan Němec, geboren 1981, lebt als Schriftsteller und Redakteur in Brno. Sein Roman »Die Geschichte des Lichts« (Ü: Martin Mutschler, Osburg Verlag 2019) war in Tschechien Buch des Jahres 2014 und wurde mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit CzechLit / Mährische Bibliothek, mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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April

Franziska Füchsl 

Wien/Kiel, Deutschland

Franziska Füchsl hat in Wien und Kiel Sprache und Gestalt studiert. Ihre »rätsel in großer schrift« erschienen 2018 bei edition mosaik. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Laura Uribe

Mexiko-Stadt, Mexiko

Laura Uribe, geboren 1984, ist eine mexikanische Performance-Künstlerin. Ihre Arbeit lässt sich durch die Auseinandersetzung mit der experimentellen zeitgenössischen Szene und der Entwicklung transdisziplinärer Laboratorien charakterisieren und ist von einer politischen Dimension sowie einem dokumentarischen Ansatz gekennzeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Novuyo Rosa Tshuma

 Houston, Nord-Amerika

Novuyo Rosa Tshuma, geboren 1988 in Simbabwe, ist Schriftstellerin. Für ihre Arbeit wurde sie u. a. 2017 mit dem renommierten »Bellagio Center Literary Arts Residency Award« der Rockefeller Foundation ausgezeichnet. Novuyo ist Mitglied des Editorial Advisory Board
und Fiction-Editorin bei »The Bare Life Review«, einer Zeitschrift für Flüchtlings- und Einwanderungsliteratur mit Sitz in San Francisco. Während ihres Aufenthalts in Berlin wird sie Gast des »African Book Festival Berlin 2019 – Transitioning from Migration« (4. – 7. April) sein. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Monageng Motshabi

Johannesburg, Südafrika

Monageng Motshabi ist Dramatiker, Theaterregisseur, Verleger und Lehrender. Derzeit arbeitet er als Dozent mit dem Market Theatre Laboratory und der Wits University zusammen und beschäftigt sich vor allem mit der Reimagination der Rolle des Theaters in der Gesellschaft. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Yildiz Çakar

Berlin, Deutschland

Yildiz Çakar, geboren 1978, ist Dichterin und Schriftstellerin. Neben ihrer Tätigkeit als Korrespondentin und Redakteurin für kurdische Zeitungen sind ihre Gedichte in zwei Bänden erschienen (»Friedhof der Sterne« 2004, und »Die Tür« 2012), in denen sie Motive des Todes, des Nichts und Exilerfahrungen verarbeitet. Außerdem hat sie eine Enzyklopädie, mehrere Romane und eine Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht und ist Gründungsmitglied des Kurdischen Schriftstellerverbands. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Sibylla Vričić Hausmann

Leipzig, Deutschland

Sibylla Vričić Hausmann, geboren 1979, schreibt Lyrik, Essays und Prosa. Sie hat in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht (z. B. »Edit«, »spritz«, »Lichtungen«) und debütierte 2018 mit dem Gedichtband »3 FALTER« (poetenladen), für den sie u. a. den Orphil-Debütpreis bekam. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Dalia Taha

Ramallah, Westjordanland

Dalia Taha, geboren 1986 in Berlin, wuchs in Ramallah (Westbank) auf und ist Dichterin, Dramatikerin und Schriftstellerin. Sie war langjähriges Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Yaraat« und hat Gedichte und Artikel veröffentlicht, die sich vor allem mit Raumkonzeptionen unter kolonialen Bedingungen auseinandersetzen. Ihr erster Roman, »’Arrafu l-Sawad« (dt.: Die Wahrsager des Schwarzen) erschien 2007. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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März

Huang Chong-Kai

Taipeh, Taiwan

Huang Chong-Kai wurde 1981 geboren. Nach seinem Geschichtsstudium an der National Taiwan University arbeitete er als Lektor bei verschiedenen Verlagen und veröffentlichte Romane. Sein Werk wurde mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Véronique Janzyk

Charleroi, Belgien

Véronique Janzyk wurde in Charleroi, Belgien, geboren und ist polnischer Abstammung. Als Schriftstellerin publizierte sie u. a. den Roman »On est encore aujourd’hui« und die Textsammlung »Les Fées penchées«, beides bei ONLIT Editions erschienen. Zudem ist sie als freischaffende Journalistin tätig. Sie ist Stipendiatin des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Anna Kierejewska

Warschau, Polen

Anna Kierejewska, geb. 1985, arbeitet nach einem Studium der Germanistik in Warschau und Bonn als Kritikerin und als Übersetzerin deutscher Literatur (u. a. Ferdinand von Schirach, Volker Kutscher, Heinz Strunk). Sie erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Pin Yao Lee

Taipeh, Taiwan

Pin Yao Lee, Jahrgang 1984, ist Schriftstellerin. Aktuell arbeitet sie an dem Interviewprojekt »Tongzhi Baigong Tu«, mit dem sie schwule und lesbische Taiwaner·innen und deren unterschiedliche Berufslaufbahnen vorstellt. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Tong Wei-Ger

Taipeh, Taiwan

Der Theaterwissenschaftler Tong Wei-Ger wurde 1977 geboren. Heute arbeitet er als Dozent in der Theaterfakultät in Taipeh; er hat Romane, Kurzgeschichten, literarische Essays sowie Theaterstücke veröffentlicht. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Februar

Juan S. Guse

Hannover, Deutschland

Juan S. Guse, geboren 1989, debütierte 2015 mit seinem Roman »Lärm und Wälder« (S. Fischer Verlag). Sein zweiter Roman »Miami Punk« erschien 2019. Für seine Arbeit wurde er u. a. mit dem Fellowship der Villa Aurora und dem Literaturpreis Hannover ausgezeichnet. Derzeit promoviert er im Bereich der Arbeits- und Organisationssoziologie. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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NIX

Nieuwrode, Belgien

Der flämische Comicautor NIX aka Marnix Verduyn wurde 1969 in Kortrijk, Belgien, geboren. 1998 schuf er seine bekanntesten Figuren »Kinky & Cosy«, zwei blonde Schwestern, die sich nur durch eine Brille unterscheiden lassen. Er zeichnet Cartoons und Illustrationen für Tageszeitungen. www.nix.be. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Nina Yargekov

Budapest, Ungarn

Nina Yargekov, Jahrgang 1980, ist Romanschriftstellerin französisch-ungarischer Herkunft. Ihr erster Roman, »Tuer Catherine«, erschien 2009 bei éditions P.O.L. Es folgte beim selben Verlag »Vous serez mes témoins« (2011) und »Double Nationalité« (2016), der mit dem Prix de Flore ausgezeichnet wurde. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Januar

Ramon Farrés

Barcelona, Spanien

Ramon Farrés wurde 1962 in Manlleu, Katalonien, geboren. Als Schriftsteller hat er zwei Lyrikbände und drei Prosabücher in katalanischer Sprache veröffentlicht. Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek u. a. hat er ins Katalanische übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Larysa Fedorenko

Zhytomyr, Ukraine

Larysa Fedorenko, 1978 geboren, lebt als Übersetzerin und Dozentin am Lehrstuhl für Germanische Philologie in Zhytomyr. Sie übersetzte Werke u. a. von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und Hans Fallada ins Ukrainische. Larysa Fedorenko erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Sheng Keyi

Peking, China

Die chinesische Autorin Sheng Keyi wurde 1973 in der Provinz Hunan geboren und zog in den neunziger Jahren nach Peking. Seit 2003 ist ein umfangreiches Erzählwerk entstanden, das auch international wahrgenommen wird und sich, wie etwa der Roman »Wild Fruit« (engl. Übersetzung bei Random House, 2018), durch den kritischen Blick auf die chinesische Gesellschaft und ihre sozialen Konflikte auszeichnet. Mit freundlicher Unterstützung durch das Konfuzius-Institut. Gefördert durch das Writers in Residency Program, Hanban Peking.

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Erwin Köstler

Wien, Österreich

Erwin Köstler, geboren 1964, gehört zu den renommiertesten Übersetzern slowenischer Literatur ins Deutsche, z. B. von Fanjo Frančič, Sebastijan Pregelj, Andrej E. Skubic und Breda Smolnikar. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Slowenien und des Musil-Instituts.

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2018

Dezember

Stefano Zangrando

Rovereto, Italien

Stefano Zangrando, 1973 in Bozen geboren, ist Übersetzer, Schriftsteller und promovierter Literaturwissenschaftler. 2008 Stipendiat der Berliner Akademie der Künste, 2009 Nachwuchspreis des Deutsch-italienischen Übersetzerpreises für literarische Übersetzung, 2017-18 Schreibstipendium der Autonomen Provinz Bozen. Mitbegründer des Internationalen Seminars zur Romankunst an der Universität Trient und Mitglied der Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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November

Niq Mhlongo

Johannesburg, Südafrika

Niq Mhlongo, geboren 1973 in Soweto, Südafrika, ist Journalist und Schriftsteller. Er studierte Afrikanische Literatur und Politikwissenschaften an der University of the Witwatersrand in Johannesburg. Nach den Romanen »Dog eat Dog« und »After Years« erscheint mit »Way Back Home« (Verlag Das Wunderhorn, 2015) sein erster Roman auf deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Oliver Rohe

Paris, Frankreich

Oliver Rohe wurde 1972 in Beirut geboren und zog mit 18 nach Paris. Er ist Mitbegründer der Zeitschrift »Inculte« und Autor mehrerer Romane und Erzählungen, darunter »Défaut d’origine« (Allia, 2003), »Terrain vague« (Allia, 2005) und »Ma dernière création est un piège à taupes« (Inculte, 2012). Sein letztes Buch, das er gemeinsam mit Jérôme Ferrari  schrieb, liegt in deutscher Übersetzung vor (»Meine jüngste Erfindung ist eine Maulwurfsfalle«, Matthes & Seitz, 2014, Ü: Till Bardoux). Rohe nahm 2018 am Projekt »Allons Enfants!« des LCB teil. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

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Sofia Andruchowytsch

Kiew, Ukraine

Sofia Andruchowytsch wurde 1982 in Iwano-Frankiwsk, Ukraine, geboren. Sie hat bis heute fünf Prosabücher verfasst. Ihre Werke wurden ins Englische, Polnische, Deutsche, Tschechische, Französische, Ungarische und Serbische übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Vadim Leventhal

St. Petersburg, Russland

Vadim Leventhal wurde 1981 in Leningrad geboren. Er ist Schriftsteller, Kritiker, Redakteur, Kolumnist und Publizist. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Violet Grigoryan

Jerewan, Armenien

Violet Grigoryan ist Lyrikerin und Essayistin. Mit ihrer experimentellen Sprache und in der Auseinandersetzung mit feministischen Themen hinterfragt sie tief verwurzelte Gesellschaftsstrukturen. Sie ist die Gründerin und Redakteurin des Literaturjournals »Ingnagir«. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Wladimir Rafejenko

Kiew, Ukraine

Wladimir Rafejenko, geboren 1969 in Donetzk, studierte Russistik und Kulturwissenschaft. Er hat mehrere Prosa- und Lyrikbände veröffentlicht; für seine Werke wurde er in Russland mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Oktober

Anna Narinskaja

Moskau, Russland

Anna Narinskaja arbeitet als Literaturredakteurin, Kuratorin und Kolumnistin und ist Mitglied der Russischen Literaturakademie. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Jewgenij Babuschkin

St. Petersburg, Russland

Jewgenij Babuschkin, 1983 geboren, ist studierter Theaterhistoriker und hat als Straßenmusiker, Ausgräber und Schachlehrer gearbeitet. Heute ist er Journalist und Schriftsteller. Seine Kurzprosa ist ins Finnische und Chinesische übersetzt worden. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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John Mateer

Perth, Australien

John Mateer ist Dichter sowie Kurator und Essayist für zeitgenössische Kunst. Er wurde in Südafrika geboren und wanderte 1989 nach Australien aus, wo er heute auch lebt. Seine Texte widmen sich Kulturen als Konglomeraten verschiedener Einflüsse, z. B. in Indonesien oder auf den Kokosinseln. In deutscher Übersetzung sind erschienen »Einmal Weiß. Südafrikanische Gedichte« (Sisyphus, 2009), »Der Narbenbaum« (hochroth Wien 2015) und »Ungläubige« (Sonderzahl, 2017). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zoltán Danyi

Senta, Serbien

Zoltán Danyi, 1972 geboren, studierte Philosophie und Literatur in Novi Sad und Szeged. 2003 debütierte er als Lyriker. Er promovierte 2008 über Béla Hamvas und war Lektor und Hochschullehrer. Danyi, ein Angehöriger der ungarischen Minderheit in Serbien, lebt als Autor und Rosenzüchter in Senta. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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September

Ian De Toffoli

Luxemburg, Luxemburg

Ian De Toffoli, geboren 1981, ist Theaterautor und Schriftsteller. Im Dezember 2017 zeigte das Stadttheater Luxemburg sein Stück »Rumpelstilzchen «, eine Adaption des Märchens der Brüder Grimm. Der Monolog »Tiamat« wurde im März 2018 im Théâtre du Centaure gezeigt und wird in der Spielzeit 2018-2019 in Frankreich aufgeführt. Er leitet den Verlag Hydre Editions und lehrt an der Universität in Luxembourg. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Fonds Culturel National aus Luxemburg.

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Julia Weber

Zürich, Schweiz

Julia Weber, geboren 1983, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den »Literaturdienst« und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Im Februar 2017 erschien ihr Roman »Immer ist alles schön« im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Lisa Kreißler

Pohle, Deutschland

Lisa Kreißler, geboren 1983 in Bückeburg, studierte Theaterwissenschaften, spielte Theater und arbeitete als Journalistin in Stockholm und Berlin, ehe sie nach Leipzig ging um sich aufs Schreiben zu konzentrieren. 2014 erschien ihr Debütroman »Blitzbirke« (mairisch), 2018 »Das vergessene Fest« (Hanser Berlin). Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Maler Patrick Eicke, lädt sie regelmäßig zu Veranstaltungen in den Kunstraum »Die Küche« auf ihren Hof in Pohle ein. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Zviad Ratiani

Tiflis, Georgien

Zviad Ratiani, geboren 1971, ist ein georgischer Dichter und Übersetzer. Für seine Lyrik, die sowohl mit klassischen georgischen Formen als auch Impulsen aus dem amerikanischen Modernismus arbeitet, erhielt er zahlreiche Preise. Er übersetzte u. a. T. S. Eliot, Ezra Pound, Rainer Maria Rilke und Paul Celan ins Georgische. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zyta Rudzka

Warschau, Polen

Zyta Rudzka, 1964 in Warschau geboren, ist Psychotherapeutin, Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Sie hat zahlreiche Preise erhalten. Ihre Texte wurden u. a. ins Russische, Kroatische, Italienische, Tschechische, Französische und Deutsche (zuletzt von Sven Sellmer: »Mikwe «, Secession, 2009) übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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August

Adam Schwarz

Basel / Leipzig, Schweiz / Deutschland

Adam Schwarz, geboren 1990, ist Redakteur der Literaturzeitschrift »Narr«. Außerdem veröffentlichte er in Literaturzeitschriften wie »Entwürfe« oder »Poet«. 2017 erschien sein Romanerstling »Das Fleisch der Welt« (Zytglogge). Inzwischen arbeitet er an seinem nächsten Roman, unterstützt durch einen Werkbeitrag der Stiftung Pro Helvetia.

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Agnieszka Wolny-Hamkało

Wrocław, Polen

Agnieszka Wolny-Hamkało, geboren 1979 in Wrocław, ist Dichterin, Literaturkritikerin und Publizistin, ihre Artikel erschienen u. a. in der Tageszeitung »Gazeta Wyborcza«. Sie veröffentlichte bislang acht Gedichtbände, zuletzt »Panama smile« bei WBPiCAK (Poznań, 2017). Ihre Gedichte wurden bereits ins Deutsche, Japanische, Englische, Serbische, Chinesische und Spanische übersetzt. Während ihres Stipendienaufenthaltes mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts arbeitet sie an einem neuen Gedichtband über Berlin sowie einer Kurzgeschichte, die sich mit der mythischen Figur des Golems auseinandersetzt.

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Jovana Reisinger

München, Deutschland

Jovana Reisinger, geboren 1989 in München und aufgewachsen in Österreich, ist Autorin und Filmemacherin. Für den Kurzfilm »pretty boyz don’t die« bekam sie 2016 den ZONTA-Preis der Festspielleitung der Oberhausener Kurzfilmtage, für »pretty girls don’t lie« den Starter Filmpreis 2018 der Stadt München. Beide Filme sind Teil einer Filmreihe, die zuletzt im Kunstverein München ausgestellt wurde. »Still halten« (Verbrecher Verlag, 2017) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Peter Závada

Budapest, Ungarn

Der Dichter und Dramatiker wurde 1982 in Budapest geboren. Er studierte u. a. Anglistik und Italianistik und promoviert zur Zeit an der ELTE Aesthetics Doctoral School. Seit 2009 veröffentlicht Závada Gedichte in Literaturzeitschriften, 2012 erschien sein Debüt unter dem Titel »Ahol megszakad « im Verlag Libri-Jelenkor, 2015 folgte sein zweiter Gedichtband »Mész« und 2017 schließlich der Band »Roncs szélárnyákban«. Peter Závada erhielt das Örlény-István-Dramatiker-Stipendium sowie das Móricz-Zsigmond-Stipendium 2017. Er ist im August zu Gast im LCB mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Verena Boos

Rottweil, Deutschland

Verena Boos, 1977 geboren, ist Schriftstellerin und Historikerin, freie Redakteurin und Erinnerungsarbeiterin an den Nahtstellen von Literatur, Journalismus, Wissenschaft und praktischer Arbeit im Feld. Nach »Blutorangen« (Aufbau Verlag, 2015) erschien ihr zweiter Roman »Kirchberg« (Aufbau Verlag, 2017). Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Juli

Elias Hirschl

Wien, Österreich

Elias Hirschl, geboren 1994 in Wien, ist Romanautor, Slam-Poet, Musiker und schreibt fürs Theater. Zuletzt erschienen der Roman »Hundert schwarze Nähmaschinen« (Jung und Jung) und der Kurztextband »Glückliche Schweine im freien Fall« (Lektora). Er ist Gitarrist und Sänger der Thomas-Bernhard-Tribute-Punkband »Heldenplatz«. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Gianna Molinari

Basel, Schweiz

Gianna Molinari, geboren 1988 in Basel, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Bei den »Tagen der deutschen Literatur« 2017 in Klagenfurt wurde sie für einen Auszug aus ihrem Debüt »Hier ist noch alles möglich« (Aufbau Verlag) mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, 2018 erhielt sie den Robert- Walser-Preis. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Karosh Taha

Essen, Deutschland

Karosh Taha wurde 1987 im Nordirak geboren. Seit 1997 lebt sie mit ihrer Familie im Ruhrgebiet und hat an der Universität Duisburg-Essen sowie in Kansas/USA Anglistik und Geschichte studiert. Taha erhielt mehrere Stipendien, darunter das Studienstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung. »Beschreibung einer Krabbenwanderung« (Dumont Verlag, 2018) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Kristina Hočevar

Ljubljana, Slowenien

Die Lyrikerin wurde 1977 geboren. Sie unterrichtet Slowenisch, außerdem lektoriert sie und übersetzt aus dem Englischen. Bisher erschienen sechs Gedichtbände, zuletzt »Auf den Zähnen Aluminium, auf den Lippen Kreide« (Slowenischer Schriftstellerverband, 2017, dt: Ann Catrin Bolton). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Marina Skalova

Genf, Schweiz

Marina Skalova, 1988 in Moskau geboren, wuchs in Deutschland und Frankreich auf. Sie ist Autorin und Übersetzerin. Sie schreibt Lyrik, lyrische Prosa und Theater, auf Deutsch und Französisch. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Martina Clavadetscher

Brunnen, Schweiz

Martina Clavadetscher, geboren 1979, ist Theaterautorin und Schriftstellerin. Für ihr Romanmanuskript »Knochenlieder« (edition bücherlese) erhielt sie 2016 den Literaturpreis der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und war auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises. Clavadetscher lebt in der Schweiz. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Radu Vancu

Sibiu/Hermannstadt, Rumänien

Radu Vancu, geb. 1978, lebt in Sibiu/Hermannstadt und arbeitet als Dozent und Redakteur für die Zeitschriften »Transylvania« und »Poesie International«. Vancu übersetzt John Berryman, Ezra Pound und William Butler Yeats ins Rumänische. Zuletzt erschien 2017 sein Journal »Zodia Cancerlului« im Verlag Humanitas. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juni

Anna Kozlova

Moskau, Russland

Anna Kozlova, 1981 geboren, ist als Drehbuchautorin und mit bislang sechs publizierten Romanen bekannt geworden. »F20«, ihr letzter Roman um eine schizophrene junge Frau, wurde 2017 mit dem Russian National Bestseller Preis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Anuk Arudpragasam

New York / Colombo, USA / Sri Lanka

Anuk Arudpragasam, 1988 geboren, wuchs in Colombo, Sri Lanka, auf, wo er auch heute lebt. Er schreibt auf Tamil und Englisch und ist dabei, ein Doktorandenstudium in Philosophie an der Columbia University abzuschließen. »Die Geschichte einer kurzen Ehe« (Hanser Verlag, 2017) ist sein erster Roman.

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Fiston Mwanza Mujila

Graz, Österreich

Fiston Mwanza Mujila wurde 1981 in Lubumbashi / Demokratische Republik Kongo geboren. Er lebt in Graz, schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und unterrichtet afrikanische Literatur an der Universität. »Tram 83« ist sein erster Roman, für den er bereits zahlreiche Preise erhielt. 2017 wurde der Autor zusammen mit Katharina Meyer und Lena Müller, seinen Übersetzerinnen ins Deutsche, mit dem Internationalen Literaturpreis des HKW ausgezeichnet, der mit einem einmonatigen Aufenthalt als Gastautor im LCB verbunden ist.

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Katharina Bendixen

Leipzig, Deutschland

Katharina Bendixen, geboren 1981 in Leipzig, veröffentlichte die Erzählbände »Der Whiskyflaschenbaum « (2009) und »Gern, wenn du willst« (2012) sowie den Roman »Ich sehe alles« (2016) im Poetenladen Verlag. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Frau Ava-Literaturpreis 2017. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Štefan Vevar

Ljubljana, Slowenien

Štefan Vevar, 1953 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Slowenische: von Goethe, Novalis, Stifter und Kafka bis zu Handke, Ransmayr und Haderlap. Für die Übertragung von Sebalds »Die Ringe des Saturn« erhielt er den Fabjan-Hafner-Preis 2017, der mit einem einmonatigen Aufenthalt im LCB verbunden ist. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Slowenien und dem Musil-Institut.

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Mai

Alhierd Bacharevič

Minsk, Belarus

Alhierd Bacharevič, 1975 geboren, ist belarussischer Schriftsteller und Übersetzer. Zuletzt publizierte er den Roman »Die Hunde Europas« (2017), in deutscher Übersetzung liegt »Die Elster auf dem Galgen« (Leipziger Literaturverlag 2010, Ü: Thomas Weiler) vor. Aus dem Deutschen übersetzte er u. a. Kathrin Schmidt, Jan Wagner und Werke der Gebrüder Grimm. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Claudiu Komartin

Bukarest, Rumänien

Claudiu Komartin, Jahrgang 1983, debütierte 2003 mit dem Gedichtband »Păpu șarul și alte insomnia« (»Der Puppenfabrikant und andere Schlaflosigkeiten«) im Verlag Vinea. 2010 gründete er das Verlagshaus Max Blecher, aus dem auch die Zeitschrift »Poesie International« hervorging. In deutscher Übersetzung von Georg Aescht erschien 2012 bei Edition Korrespondenzen der Band »Und wir werden die Maschinen für uns weinen lassen«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Daniel Galera

Porto Alegre, Brasilien

Daniel Galera, 1979 geboren, hat Erzählungen, eine Graphic Novel und drei Romane publiziert sowie Übersetzungen angloamerikanischer Literatur (u. a. Zadie Smith und David Foster Wallace) ins Portugiesische. In Nicolai von Schweder-Schreiners deutscher Übersetzung erschienen seine Romane »Flut« (2013) und »So enden wir« (2018) im Suhrkamp Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts verbrachte er den Mai 2018 im Literarischen Colloquium Berlin als Hausgast.

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Evgenij Vodolazkin

St. Petersburg, Russland

Evgenij Vodolazkin, 1964 in Kiew geboren, arbeitet seit 1990 in der Abteilung für Altrussische Literatur im Puschkinhaus (Institut für russische Literatur) in St. Petersburg. Er hat zahlreiche akademische Werke und Artikel publiziert. Sein zweiter Roman »Laurus« wurde ein internationaler Erfolg (dt. Ü. v. Olga Radetzkaja, Dörlemann Verlag, 2016), zuletzt publizierte er 2016 den Roman »Aviator«. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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April

Flurin Jecker

Bern, Schweiz

Flurin Jecker, 1990 in Bern geboren, studierte Biologie und Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Im Februar 2017 erschien sein Debütroman «Lanz» bei Nagel&Kimche, wofür er mit dem Weiterschreiben-Stipendium der Stadt Bern und dem Kranichsteiner-Stipendium des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet wurde.

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Rasha Habbal

Trier, Syrien

Rasha Habbal, geboren 1982, ist eine syrische Lyrikerin und Prosaautorin. Sie erhielt 2018 als erste Autorin das Stipendium »Torschreiber am Pariser Platz«. Der Aufenthalt im LCB ist Teil des Stipendiums, das von der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung Brandenburger Tor vergeben wird. Rasha Habbal ist im April und Mai unser Gast.

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Takis Würger

Berlin, Deutschland

Takis Würger, geboren 1985, ist ein Schriftsteller und Redakteur des Spiegel. Er wohnt in Berlin. Sein Debütroman »Der Club« erschien im Schweizer Verlag Kein & Aber. Würger hat an der Henri-Nannen-Journalistenschule gelernt und in Cambridge Ideengeschichte studiert. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Urszula Poprawska

Krakau, Polen

Urszula Poprawska, 1954 geboren, übersetzt deutsche Literatur ins Polnische, u. a. Silvia Bovenschen, Katja Petrowskaja, Nino Haratischwili und Uwe Timm. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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März

Chrystyna Nazarkewytsch

Lwiw, Ukraine

Chrystyna Nazarkewytsch ist Dozentin am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Nationalen Franko-Universität Lwiw und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Ukrainische, wie zum Beispiel Terézia Mora, Ilma Rakusa, Jenny Erpenbeck, Ralph Dutli und Natascha Wodin. Sie erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Chu Yu-Hsun

Taiwan

Chu Yu-Hsun, Jahrgang 1988, studierte Soziologie und taiwanische Literatur und arbeitet als freier Schriftsteller und Journalist. Er gilt als einer der vielversprechendsten Autoren seiner Generation und stellt soziale Fragen in den Mittelpunkt seines Schreibens. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Iryna Tsilyk

Kiew, Ukraine

Iryna Tsilyk, geboren 1982, studierte in ihrer Heimatstadt Kiew Theater, Film und Fernsehen; sie arbeitet als Regisseurin, schreibt Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Gedichte und Lieder. Momentan arbeitet die Ukrainerin an einer Dokumentation über das Leben von Teenagern in Awdijiwka an der Demarkationslinie zwischen Russland und der Ukraine. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

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Jaugen Bialasin

Brest, Belarus

Jaugen Bialasin, 1954 geboren, ist Schriftsteller, Journalist, Literaturwissenschaftler und Übersetzer englischer und deutschsprachiger Literatur ins Weißrussische, u. a. von Kant, Schiller, Goethe, Freud, Borchert, Dürrenmatt und Handke. Er erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Sabrina Lichun Huang

Taipeh, Taiwan

Lichun Huang, geboren 1979, studierte Philosophie und arbeitete zunächst als Journalistin und Redakteurin. Ihr literarisches Werk umfasst Kurzgeschichten, Essays und eine Biografie über Quo Ying Sheng. Huang gewann renommierte Kurzgeschichtenpreise in Taiwan. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Sophie Reyer

Wien, Österreich

Sophie Reyer, geboren 1984, ist eine österreichische Schriftstellerin, Autorin für Kindertheater und Komponistin. Die Wienerin hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Literaturpreis Graz 2013. 2017 erschien ihr Roman »Schildkrötentage« im Czernin Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

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Februar

Andra Schwarz

Leipzig, Deutschland

Andra Schwarz wurde 1982 in der Oberlausitz geboren. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut und erhielt 2015 den Lyrikpreis beim 23. open mike der Literaturwerkstatt Berlin. Im letzten Jahr gewann sie den Leonce-und-Lena Preis. Ihr Debüt »Am morgen sind wir aus glas« erschien 2017 in der Reihe »Neue Lyrik« beim Poetenladen. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Liuba-Paraskewija Strynadiuk

Lviv, Ukrainisch

Liuba-Paraskewija Strynadiuk, 1989 geboren, ist Autorin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur. Sie hat u. a. Bücher von Martin Pollack und Karl-Markus Gauß ins Ukrainische übersetzt und wird im LCB an der Übertragung des Romans »Blumenberg« von Sibylle Lewitscharoff arbeiten. Sie erhielt das »Schritte«- Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Randall Casaer

Gent, Belgien

Randall Casaer, geboren 1967 in Gent, ist Künstler, Schriftsteller, Zeichner und Kabarettregisseur. Mit seinem Graphic-Novel-Debüt »Slaapkoppen « (2007) gewann er zahlreiche Preise. Seitdem hat er mehrere graphisch-literarische Werke veröffentlicht, die ins Französische, Englische und Italienische übersetzt wurden. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Januar

Arkadiusz Żychliński

Poznań, Polen

Arkadiusz Żychliński, geb. 1976, ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Übersetzungswissenschaft an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań. Er hat eine Studie zur Übersetzbarkeit des Heideggerschen Denkens vorgelegt, Arbeiten über Agamben, Pessoa und Bolaño, sowie Übersetzungen deutschsprachiger Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

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Cornelia Travnicek

Wien, Österreich

Cornelia Travnicek, geboren 1987 in St. Pölten, studierte Informatik und Sinologie. Sie arbeitet in einem Forschungszentrum für Visualisierung und Virtualisierung und als Übersetzerin chinesischer Lyrik und Kurzprosa ins Deutsche. Ihr Roman »Chucks« wurde 2015 verfilmt. Zuletzt erschienen der Roman »Junge Hunde« (DVA, 2015) und der Lyrikband »Parablüh« (Limbus, 2017). Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Jacek Dehnel

Warschau, Polen

Jacek Dehnel wurde 1980 in Danzig geboren. Der Lyriker, Prosaist, Übersetzer und Maler studierte Polnische Sprache und Literatur in Warschau. Mit seinem Roman »Lala« (Rowohlt Verlag, 2008, übersetzt von Renate Schmidgall) wurde er international bekannt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Julia Fiedorczuk

Warschau, Polen

Julia Fiedorczuk, Jahrgang 1975, ist polnische Schriftstellerin, Übersetzerin und Dozentin für amerikanische Literatur an der Universität Warschau. Ihre Texte wurden in zehn Sprachen übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Wang Tsung-Wei

Taiwan

Wang Tsung-Wei arbeitet als Autor, Redakteur sowie als Journalist und gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten im Literaturbetrieb Taiwans. Sein Name war mehrfach in der engeren Auswahl für Buchpreise. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Witalij Seroklinow

Nowosibirsk, Russland

Witalij Seroklinow, 1970 geboren, ist russischer Schriftsteller, Kolumnist, Blogger und Redakteur der Literaturzeitschrift »Sibirskie Ogni«. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Yulia Tsimafeyeva

Minsk, Belarus

Yulia Tsimafeyeva, 1982 geboren, ist belarussische Lyrikerin und Übersetzerin. Sie hat zwei Lyrikbände publiziert und das Internetmagazin »PrajdziSvet« (prajdzisvet. org) mitbegründet. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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2017

Dezember

Márió Z. Nemes

Budapest, Ungarn

Márió Z. Nemes wurde 1982 in Ungarn geboren und studierte Philosophie in Budapest. Nemes‘ Poetik ist von verschiedenen Genres wie Western, Horror, Film noir, Pulp und Science Fiction geprägt. Er ist Mitbegründer der Lyrikgruppe »Telep Csoport« und des Fanzines »Technologie und das Unheimliche«. 2015 wurde er mit dem János-Sziveri-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rob Doyle

Dublin, Irland

Der Schriftsteller und Kritiker Rob Doyle wurde in Dublin geboren und studierte Philosophie und Psychoanalyse am Trinity College. Sein Debütroman »Here Are the Young Men« wurde in Irland mehrfach als das Buch des Jahres 2014 bezeichnet. In Kooperation mit Literature Ireland.

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November

Faruk Šehić

Sarajevo, Bosnien

Faruk Šehić wurde 1970 in Bihać geboren. Er diente in der bosnischen Armee während der Jugoslawienkriege, die sein späteres Leben und Schreiben stark beeinflussten. Für den Roman »Knjiga o Uni« erhielt er 2011 den Meša-Selimović-Preis. Eine Auswahl seiner Gedichte wurde unter dem Titel »Abzeichen aus Fleisch« (Edition Korrespondenzen) in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Oleksandr Panteliat

Charkiw, Ukraine

Oleksandr Panteliat, 1989 in Charkiw geboren, ist Lyriker, Übersetzer und Veranstalter literarischer Veranstaltungen in der Ukraine. Er studierte Translatologie in Charkiw und Graz. 2007 gründete er die Künstlergruppe »Briefe an Betonwänden«. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung., 1989 in Charkiw geboren, ist Lyriker, Übersetzer und Veranstalter literarischer Veranstaltungen in der Ukraine. Er studierte Translatologie in Charkiw und Graz. 2007 gründete er die Künstlergruppe »Briefe an Betonwänden«. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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September

Adi Keissar

Tel Aviv, Israel

Adi Keissar, geboren 1980 in Jerusalem, lebt in Tel Aviv. Sie ist Lyrikerin, Journalistin und gründete das Poesie-Projekt »Ars Poetica«. Die israelische Zeitung »Haaretz« bezeichnete sie als »einflussreichste und herausragendste israelische Dichterin« der Gegenwart. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Isabelle Lehn

Leipzig, Deutschland

Isabelle Lehn wurde 1979 in Bonn geboren und lebt heute in Leipzig. Ihr Debütroman »Binde zwei Vögel zusammen« (Eichborn) stand 2016 auf der Shortlist für den Ingeborg-Bachmann-Preis und wurde 2017 mit dem Förderpreis des Schubart-Literaturpreises ausgezeichnet. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Kira Pietrek

Poznań, Polen

Kira Pietrek wurde 1983 geboren, ist Lyrikerin, Grafikerin und Illustratorin. 2010 wurde sie für ihr Buch »Język korzyści« in der Kategorie »Debüt des Jahres« mit dem Silesius Preis für Poesie ausgezeichnet. Für ihr zweites Buch »Statystyki« (2013) erhielt sie den Stanisław Barańczak-Preis. Sie erhält das Albrecht-Lempp-Stipendium der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und des Instytut Książki.

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Sascha Macht

Leipzig, Deutschland

Sascha Macht, geb. 1986, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2015 nahm er an der LCB-Autorenwerkstatt Prosa teil. Mit seinem Debüt »Der Krieg im Garten des Königs der Toten« wurde er mit dem Silberschweinpreis der Lit.Cologne ausgezeichnet. Sascha Macht erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Tom Nisse

Brüssel, Belgien

Tom Nisse, geboren 1973 in Luxemburg, studierte Kunstgeschichte und Germanistische Philologie in Brüssel. Der Journalist und Übersetzer aus dem Französischen hat Kurzprosa sowie zahlreiche Lyrikbände in Luxemburg, Belgien und Frankreich veröffentlicht. Tom Nisse erhält ein Stipendium des Fonds Culturel National, Luxemburg.

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August

Aleksander Skidan

St. Petersburg, Russland

Aleksander Skidan, 1965 in Leningrad geboren, gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter und Kritiker Russlands, ist Essayist, Übersetzer und Mitherausgeber des »New Literary Observer«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Darja Haralanova

Sofia, Bulgarien

Darja Haralanova, Jahrgang 1957, ist Verlegerin des Aquarius-Verlags. Sie übersetzte u. a. Belletristik und Lyrik von Rafik Schami, Hans Joachim Schädlich und Sarah Kirsch ins Bulgarische. Sie erhält das Schritte- Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Maria Glišić

Belgrad, Serbien

Maria Glišić, geboren 1981 in Hannover, arbeitet als Projektkoordinatorin im Belgrader Büro der Heinrich- Böll-Stiftung. Seit 2009 übersetzt sie Literatur von Uwe Timm, Daniel Glattauer und Terézia Mora ins Serbische. Sie erhält das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Nino Burduli

Tbilissi, Georgien

Die Übersetzerin Nino Burduli, 1958 in Tbilissi geboren, ist ausgebildete Pianistin. Im LCB arbeitet sie an der Übertragung von Nino Haratischwilis »Das achte Leben (für Brilka)« ins Georgische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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Siarhei Matyrka

Lepen, Belarus

Siarhei Matyrka wurde 1985 geboren. Während seines Aufenthaltes im LCB arbeitet er an der Übersetzung von Günther Grass‘ »Blechtrommel« ins Belarussische. Er erhält ebenfalls das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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